Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
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7. Mai
Donnerstag, 7. Mai 2026; 12.19 Uhr; Thalkirchener Straße
Zu einem weiteren außergewöhnlichen Tierrettungseinsatz ist es am Donnerstagmittag im Stadtteil Sendling gekommen. Ein Eichhörnchen ist in einem Keller für mehrere Tage in einer Klebefalle für Schaben festgehangen.
Die Feuerwehr wurde um 12.19 Uhr in die Thalkirchner Straße zu einer Tierrettung alarmiert. Dort angekommen fanden die Einsatzkräfte im Keller des Gebäudes ein Eichhörnchen in besonders misslicher Lage vor: Das Kleintier war mit seinem Schwanz an einer Schabenfalle kleben geblieben und nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befreien.
Mit einem Spezialmesser wurde der festgeklebte "Oachkatzlschwoaf" gelöst und das Eichhörnchen befreit. Die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges übergab das sichtlich geschwächte Tier an den Verein Eichhörnchen Schutz e.V.
6. Mai
Mittwoch, 6. Mai 2026; 18.27 Uhr; Hermann-Weinhauser-Straße
Zu einem außergewöhnlichen Tierrettungseinsatz ist es am Mittwochabend in Berg am Laim gekommen. Eine gemeinsame Rettungsaktion von Anwohner*innen und Feuerwehr sicherte das Leben zahlreicher Entenküken.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden um 18.27 Uhr in die Hermann-Weinhauser-Straße alarmiert. Auf dem Dach eines dortigen Mehrfamilienhauses hatte sich eine Entenfamilie mit ihren Küken eingenistet. Wie zu dieser Jahreszeit üblich, verließ die Entenfamilie an diesem Tag ihr Nest, begab sich auf direktem Wege zur Straße und damit in akute Lebensgefahr. Bei Ankunft des Kleinalarmfahrzeuges befanden sich bereits rund 30 Personen auf der Straße und versuchten mit Decken die vom Dach herabfallenden Entenküken aufzufangen. Auch eine Verpflegung der verirrten Tiere mit Mehlwürmern und Entenfutter wurde bereitgestellt.
Auf der Straße übernahm die Feuerwehr dann die geretteten Jungtiere mit ihrer Mutter. Die verbleibenden Küken am Dach konnten im Anschluss - mit der Mutter als Lockvogel - ebenfalls aufgenommen werden.
Die gute Zusammenarbeit von Feuerwehr und Anwohner*innen, die sich vorbildlich für das Überleben der Tiere engagierten, führte zu einem beachtlichen Einsatzerfolg. Dank hervorragendem Teamwork konnte die Entenfamilie gesund und munter für weitere Abenteuer am Eisbach im Englischen Garten ins Freie entlassen werden.
4. Mai
Montag, 4. Mai 2026, 16.39 Uhr; Aubinger Lohe
Am Montagnachmittag ist die Feuerwehr München zu einem Kleinbrand in die Aubinger Lohe alarmiert worden. Eine aufmerksame Spaziergängerin hatte aufsteigenden Rauch bemerkt und umgehend den Notruf gewählt.
Die Lokalisierung der Einsatzstelle gestaltete sich zunächst schwierig. Mithilfe des Systems "what3words"* sowie dem Einsatz einer Drohne konnte die genaue Position aber schließlich ermittelt werden. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde dann durch die Integrierte Leitstelle München unter Zuhilfenahme der Drohnenbilder gezielt zur Einsatzstelle geführt.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein umgestürzter Baum teilweise in Brand geraten war. Aufgrund der aktuell herrschenden Trockenheit bestand die Gefahr einer schnellen Ausbreitung der Flammen im Naturschutzgebiet. Die Einsatzkräfte begannen die Brandbekämpfung mit einem Löschrohr. Anschließend zerkleinerten sie das Brandgut mit Axt und Muskelkraft, um versteckte Glutnester freizulegen und diese gezielt ablöschen zu können. Zum Abschluss kontrollierten sie die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.
* "what3words" ist ein digitales Adresssystem, das die Welt in 3 x 3 Meter große Quadrate einteilt und jedem dieser Bereiche eine eindeutige Kombination aus drei Wörtern zuordnet. Dadurch können auch abgelegene Orte - wie zum Beispiel ein Waldstück - schnell und präzise lokalisiert werden.