Pressestelle der Branddirektion

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Ein Pressevertreter bei einer Übung der Feuerwehr München im Aubinger Tunnel 2021
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089 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 15 Uhr, Freitag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr)
presse.feuerwehr@muenchen.de

Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München

30. Juli

Donnerstag, 30. Juli 2026, 19.58 Uhr; Ebenböckstraße

Zwei Tiere haben am Donnerstagabend einen Einsatz der Feuerwehr München ausgelöst. Ein Hund und eine Katze waren in einem verschlossenen Fahrzeug zurückgelassen worden.

Passantinnen und Passanten bemerkten einen hechelnden Hund sowie eine apathisch wirkende Katze in einem schwarzen Skoda und beobachteten die Situation zunächst. Nachdem sich auch nach etwa zehn Minuten niemand um die Tiere kümmerte, verständigten sie den Notruf.

Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich der Zustand der Tiere weiter verschlechtert, und die Katze hatte sich übergeben. Um Hund sowie Katze so schnell wie möglich aus dem Fahrzeug zu befreien, schlugen die Einsatzkräfte eine Seitenscheibe ein und verschafften sich so Zugang zu den Tieren.

Nachdem die Tiere befreit und von den Feuerwehrkräfte versorgt worden waren, konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden.

Über den weiteren Gesundheitszustand der Tiere liegen der Feuerwehr München keine Informationen vor.

Die Feuerwehr München weist darauf hin, dass sich Fahrzeuge bereits nach kurzer Zeit stark aufheizen. Selbst bei vermeintlich mäßigen Außentemperaturen können im Fahrzeuginneren innerhalb weniger Minuten lebensgefährliche Temperaturen entstehen. Dies gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Tiere. Deshalb dürfen sie niemals unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurückgelassen werden.

Donnerstag, 30. Juli 2026, 17.05 Uhr; Eschenrieder Straße

Nach einem Stromausfall in Teilen von Lochhausen ist es am späten Donnerstagnachmittag zu einem Kleinbrand im Bereich einer Hochspannungsleitung gekommen. Verletzt wurde niemand.

Gegen 15:15 Uhr informierten die Stadtwerke München über einen Stromausfall in Teilen des Stadtteils. Während Mitarbeitende des Entstörungsdienstes Maßnahmen zur Wiederherstellung der Stromversorgung durchführten, kam es im Übergangsbereich zwischen Mast und Boden einer 10.000-Volt-Hochspannungsleitung zu einem Brand.

Die Feuerwehr München löschte das Feuer zügig und kontrollierte den betroffenen Bereich anschließend auf weitere Glutnester. Das Vorgehen erfolgte in enger Abstimmung mit dem Entstörungsdienst der Stadtwerke München.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an einen Verantwortlichen der Stadtwerke München übergeben.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zur Brandursache liegen derzeit keine weiteren Erkenntnisse vor.

Donnerstag, 30. Juli 2026, 13.45 Uhr; Friedrichstraße (Maxvorstadt)

Am frühen Donnerstagnachmittag ist eine Autofahrerin mit ihrem Bein zwischen ihrem Cabrio und der Wand einer Tiefgaragenzufahrt eingeklemmt worden. Die Feuerwehr München befreite die Frau und übergab sie zur weiteren Behandlung dem Rettungsdienst.

Um 13.45 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu einer eingeklemmten Person in die Friedrichstraße alarmiert. Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte ein Cabrio vor, das schräg in einer Tiefgaragenzufahrt stand. Das linke Bein der Fahrerin war zwischen der geöffneten Fahrertür und der Wand der Zufahrt eingeklemmt.

Zunächst sicherten die Einsatzkräfte das Fahrzeug gegen weiteres Verrutschen und entlasteten das eingeklemmte Bein der Frau. Anschließend wurde das Cabrio mit vereinten Kräften so weit aus der Zufahrt geschoben, dass die Fahrerin aus ihrer Zwangslage befreit werden konnte. Über das geöffnete Verdeck retteten die Einsatzkräfte die Frau anschließend schonend aus dem Fahrzeug.

Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die Fahrerin vorsorglich zur weiteren Abklärung in eine Münchner Klinik transportiert. Das Cabrio stellten die Einsatzkräfte anschließend in der Tiefgarage ab.

Zur Ursache, wie es zu der ungewöhnlichen Situation kam, sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen der Feuerwehr München keine Erkenntnisse vor.

Donnerstag, 30. Juli 2026, 9.31 Uhr; Geschwister-Scholl-Platz

Am Donnerstagmorgen ist ein 21-jähriger Motorrollerfahrer bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Lastkraftwagen eingeklemmt worden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes befreiten den Mann und brachten ihn zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik.

Gegen 9.31 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle mehrere Notrufe über einen Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen am Geschwister-Scholl-Platz ein. Aufgrund der gemeldeten Lage wurden zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass der 21-Jährige mit seinem Motorroller zwischen zwei Lkw geraten war. Der Fahrer war vom Unterbauch bis zu den Beinen unter seinem Roller eingeklemmt. Das Zweirad selbst befand sich zwischen den beiden Lastkraftwagen und erschwerte dadurch die Rettungsmaßnahmen erheblich.

Zunächst entfernten die Einsatzkräfte Teile der Verkleidung des Rollers, um den Druck auf den Patienten zu reduzieren und einen besseren Zugang für die rettungsdienstliche Erstversorgung zu schaffen. Anschließend wurde einer der Lastkraftwagen vorsichtig umgesetzt, wodurch der Roller aus seiner Klemmposition gelöst werden konnte. Danach entfernten die Einsatzkräfte das Fahrzeug und befreiten den Verletzten.

Trotz der äußerst beengten Platzverhältnisse gelang es den Einsatzkräften, den Patienten zügig und schonend zu retten. Nach einer umfassenden medizinischen Versorgung vor Ort wurde der 21-Jährige zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik transportiert.

Zur Unfallursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen der Feuerwehr München keine Erkenntnisse vor.

29. und 30. Juli

Donnerstag, 30. Juli 2026; 3.30 Uhr
Feuerschein im Innenhof
Gundelindenstraße (Biederstein)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist es in einem Innenhof der Gundelindenstraße zu einem Brand mehrerer Holzpaletten gekommen. Aufmerksame Anwohner*innen konnten das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr eindämmen.

Gegen 3.30 Uhr hatten die Bewohner*innen eines Mehrfamilienhauses einen Brandgeruch im Treppenhaus wahrgenommen und den Notruf verständigt. Die Integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Eine Streife der Polizei, die in der Nähe des Einsatzortes unterwegs war, konnte die Ursache des Geruchs schnell feststellen: Im Innenhof des Gebäudes brannten Paletten.

Durch Löschversuche der Anwohner*innen ließen sich die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehrfahrzeuge eindämmen. Eine verbleibende Gefahr wurde durch anschließende Nachlöscharbeiten ausgeschlossen.

Zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden liegen der Feuerwehr München keine Informationen vor.

 

Mittwoch, 29. Juli 2026; 18.57 Uhr
Küchenbrand
Hugo-Wolf-Straße (Harthof)

Bereits am Mittwochabend ereignete sich im Stadtteil Harthof ein Küchenbrand. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Kurz vor 19 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle München mehrere Notrufe ein, die einen Brand in der Hugo-Wolf-Straße meldeten. Die umgehend entsandten Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten dort bereits im Treppenhaus eine leichte Rauchentwicklung fest. Unter schwerem Atemschutz begaben sich die Einheiten in die Brandwohnung im dritten Obergeschoss und konnten das Feuer in der Küche lokalisieren. Dort standen, ausgehend vom Ofen, bereits Teile der Küchenzeile sowie mehrere Oberschränke in Flammen.

Die Bewohnerin und ein Besucher, welche aufgrund von Gehbeeinträchtigungen das Gebäude nicht eigenständig verlassen konnten, brachten sich außerhalb der Räumlichkeiten in Sicherheit. Durch die Feuerwehr wurden sie in eine Nachbarwohnung gebracht und rettungsmedizinisch untersucht. Parallel wurde der Treppenraum mithilfe eines Rauchvorhangs und eines Hochdrucklüfters entraucht. Die Anwohnerin und ihr Gast konnten schließlich mithilfe eines Tragstuhls nach draußen befördert und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Nachdem alle betroffenen Nachbarwohnungen überprüft und die Nachlöscharbeiten abgeschlossen waren, konnten die Einsatzkräfte gegen 20 Uhr wieder abrücken. Insgesamt waren neun Atemschutzgeräteträger*innen sowie ein C-Hohlstrahlrohr im Einsatz.

Zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

 

Mittwoch, 29. Juli 2026; 18.43 Uhr
Flammen im Wohnzimmer
Ganghoferstraße (Sendling)

Nach dem Brand eines Sofas am frühen Mittwochabend ist eine Wohnung im Stadtteil Sendling nun unbewohnbar. Verletzt wurde niemand.

Um 18.43 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu einer Rauchentwicklung in einem Gebäude in der Ganghoferstraße alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Meldung und die Einsatzkräften konnten bereits beim Ankommen Rauch aus den Fenstern feststellen. Zudem drang unter der geschlossen Wohnungstür Rauch ins Treppenhaus.

Unter schwerem Atemschutz betraten die Feuerwehrkräfte die Wohnung und identifizierten ein brennendes Sofa als Ursache der Flammenentstehung. Das Möbelstück konnte mithilfe eines C-Hohlstrahlrohres rasch gelöscht werden. Nach den Lüftungsmaßnahmen stellte sich heraus, dass die starke Rauchentwicklung zu einer derart intensiven Verrußung der Wohnung geführt hatte, dass diese nun nicht mehr bewohnbar ist.

Zur Brandursache sowie zum entstandenen Sachschaden liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

28. Juli

Dienstag, 28. Juli 2026, 20.42 Uhr Perlacher Forst

Ein Hund hat sich am Dienstagabend in einen Dachsbau im Perlacher Forst verirrt. Einsatzkräfte der Feuerwehr München und des Technischen Hilfswerks konnten das Tier befreien.

Um 20.42 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr München zu einem nicht ganz alltäglichen Einsatz in den Perlacher Forst alarmiert. Der Finnische Lapphund Leevi war dort einige Meter tief in einen Dachsbau gekrochen und konnte diesen auch mit Hilfe seines Herrchens nicht mehr verlassen. Obwohl die Einsatzkräfte ein Wimmern wahrnehmen konnten, war es aufgrund der vielen Ein- und Ausgänge des Höhlensystems nicht möglich, Leevis Position genauer zu bestimmen. Deshalb wurde zusätzlich das Technische Hilfswerk nachgefordert, das mit einem Spezialgerät zur Ortung die Position des Tieres ermitteln konnte. Im weiteren Verlauf der Rettungsaktion wurde durch den THW-Ortsverband München-Ost zudem ein Bagger zur Unterstützung beim Ausgraben eingesetzt.

Nach knapp drei Stunden Arbeit konnte Leevi seinen Besitzern wohlauf übergeben werden.

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  • Hauptabteilung IV Branddirektion

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