Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
10. September
Donnerstag, 10. September 2026, 16.32 Uhr; Gerhart-Hauptmann-Ring
Zu einem tierischen Rettungseinsatz rückte die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag mit einem Kleinalarmfahrzeug und einer Drehleiter aus.
Wie eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte, saß in rund 15 Metern Höhe ein noch sehr junges Eichhörnchen fest. Aus eigener Kraft konnte es sich nicht aus seiner misslichen Lage befreien, sodass schließlich die Hilfe der Feuerwehr benötigt wurde.
Über eine Drehleiter gelangten die Einsatzkräfte zu dem kleinen Patienten. Nach einer kurzen Lageeinschätzung war klar, das Eichhörnchen würde an dieser ausgesetzten Stelle nicht überleben. Statt eines ersten Sprungs des Jungtiers legte es die 15 Meter zur Straße mit der Drehleiter zurück.
Am Boden angekommen standen bereits Mitglieder eines Eichhörnchenschutzvereins mit einer Transportbox bereit, um das Tier aufzupäppeln und dann wieder in der Natur auszusetzen.
9. September
Mittwoch, 9. September 2026, 9 Uhr; A99, Aschheim
Am Mittwochvormittag sind Einsatzkräfte der Feuerwache 8 zufällig zu einem Lkw-Brand hinzugestoßen. Sie befanden sich in ihrem Löschfahrzeug gerade auf der Heimfahrt von einem anderen Einsatz, als sie einem Pannenfahrzeug auf der Autobahn 99 auf Höhe Aschheim schnelle Hilfe leisten konnten.
Als ein Sattelzug aufgrund einer Panne am Seitenstreifen zum Stehen gekommen war, sahen die Feuerwehrleute schon aus größerer Entfernung, dass schwarzer Rauch aus dem Pannenfahrzeug aufstieg. Beim Eintreffen des Löschfahrzeuges wurden die Flammen im Bereich des Radkastens mit einem Schnellangriff abgelöscht. Eine Brandausbreitung konnte damit verhindert werden.
Der Fahrzeugführer des Lkw blieb unverletzt und zeigte sich erleichtert und dankbar über das sofortige Eingreifen der Feuerwehr.
Mittwoch, 9. September 2026, 6.08 Uhr; Orleansstraße
Für einen Bus der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ist es am heutigen Morgen zu einem ungeplanten Zwischenstopp gekommen. Das Fahrzeug hatte sich in der Orleansstraße festgefahren und sorgte dadurch für erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr.
Der Bus war mit der zweiten und dritten Achse auf einem Fahrbahnbegrenzer aufgesessen und dadurch festgefahren. Der Fahrer blieb unverletzt, Fahrgäste befanden sich keine im Bus.
Zur Bergung kam auch ein Feuerwehrkran zum Einsatz. Da sich über dem Fahrzeug Oberleitungen der Straßenbahn befanden, übernahm der vor Ort befindliche Verkehrsmeister der MVG die Freischaltung und Erdung der Leitung für einen sicheren Kraneinsatz.
Der Bus wurde gesichert und im Anschluss mithilfe des Feuerwehrkrans angehoben. Die betroffenen Bereiche wurden mit Holzbohlen unterbaut und so die notwendige Bodenfreiheit geschaffen. Anschließend konnte der Bus freigefahren werden.
Während der Bergungsarbeiten sperrte die Polizei die Orleansstraße vollständig. Nach rund dreieinhalb Stunden war der Einsatz beendet und die Orleansstraße konnte gegen 9.45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Feuerwehr nicht bekannt.
8. September
Dienstag, 8. September 2026, 11.50 Uhr; Chiemgaustraße
Für einen Lkw-Fahrer ist es heute auf der Chiemgaustraße im wahrsten Sinne des Wortes etwas zu eng geworden.
Der Fahrer hatte offenbar die Höhe seines Fahrzeugs unterschätzt und war mit seinem Auflieger in einer Bahnunterführung stecken geblieben. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das hintere Drittel des Aufliegers bereits stark deformiert und unter der Brücke verkeilt.
Die Bergung gestaltete sich zusätzlich schwierig, da sich unmittelbar neben dem Fahrzeug eine noch unter Spannung stehende Oberleitung befand. Bevor die Einsatzkräfte mit den eigentlichen Bergungsmaßnahmen beginnen konnten, musste diese daher zunächst freigeschaltet und geerdet werden.
Anschließend versuchte die Feuerwehr, dem Lkw die entscheidenden Zentimeter an Höhe zu nehmen. Zunächst wurde die Luftfederung vollständig abgesenkt. Da dies noch nicht ausreichte, ließen die Einsatzkräfte zusätzlich etwa ein Drittel des Luftdrucks aus den Reifen ab. Die Maßnahmen zeigten schließlich Wirkung - das Fahrzeug konnte weit genug abgesenkt werden, sodass sich der Fahrer mit seinem Lkw aus eigener Kraft aus der Unterführung befreien konnte.
Während des Einsatzes war der Tramverkehr in südlicher Richtung vollständig gesperrt. Die Polizei wird die Brücke gemeinsam mit einem Statiker auf mögliche Schäden überprüfen.
Zu diesem Einsatz liegen der Branddirektion München keine Fotos vor.