Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
20. August
Donnerstag, 20. August 2026, 14.36 Uhr; Friedenheimer Straße
Am Donnerstagnachmittag ist es im Münchner Stadtteil Laim zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Die Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss sind seitdem nicht mehr bewohnbar.
Der Notruf wurde um 14.36 Uhr durch den Bewohner selbst gewählt. Dieser schilderte den Brand in seiner Wohnung, ausgehend von einem Beistelltisch im Gang. Die Integrierte Leitstelle München alarmierte daraufhin umgehend einen Löschzug der Feuerwehr sowie den Rettungsdienst.
Die ersteintreffenden Einheiten bemerkten sofort eine starke Rauchentwicklung, die aus einem gekippten Fenster der Wohnung austrat. Der Bewohner hatte die Räume bereits verlassen und übergab der Feuerwehr den Zugangsschlüssel. Die Einsatzkräfte begann unverzüglich mit dem Aufbau eines Löschangriffs und gingen unter schwerem Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr in die Wohnung vor. Der brennende Beistelltisch konnte rasch gelöscht werden. Die Wand hinter dem Möbelstück wurde teilweise geöffnet und mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester untersucht. Währenddessen wurden die Zimmer mithilfe eines Hochleistungslüfters entraucht.
Die Wohnung ist infolge des Feuers unbewohnbar. Der übrige Gebäudeteil wurde von den Einsatzkräften überprüft und auf gefährliche Rauchgase untersucht. Dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.
Insgesamt waren fünf Trupps unter schwerem Atemschutz sowie ein C-Hohlstrahlrohr im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt die Brandursache. Informationen zum Ausmaß des Sachschadens liegen der Feuerwehr nicht vor.
14. bis 17. August
Freitag, 14. August 2026
Mehrere Gefahrguteinsätze
Stadtgebiet
Freitagvormittag ist der Feuerwehr um 9.19 Uhr ein Leck an einem Kesselwagen am Bahnhof Milbertshofen gemeldet worden.
Noch vor Eintreffen des Gefahrgutzuges konnte der Austritt von Benzin von Mitarbeitenden der Deutschen Bahn und der Bundespolizei durch einen Flansch gestoppt und die ausgelaufene Flüssigkeit mit Müllsäcken aufgefangen werden. Ein Mitarbeiter hatte bei den Arbeiten vermehrt Benzindämpfe eingeatmet und wurde daher vom Rettungsdienst betreut. Von der Feuerwehr wurde das Leck abschließend kontrolliert, das ausgelaufene Benzin fachgerecht verpackt und übergeben. Besonders die schnelle und richtige Reaktion der Mitarbeitenden hat dazu beigetragen, einen größeren Gefahrstoffaustritt zu vermeiden.
Zum nächsten Bahnhof ging es für den Umweltdienst der Feuerwehr München um 17.08 Uhr nach Riem. Am Umschlagbahnhof war aufgrund eines undichten Anschlussflansches eine geringe Menge eines giftigen und ätzenden Stoffes aus einem Güterwaggon ausgetreten. Der Stoff konnte schnell aufgefangen und der Flansch wieder abgedichtet werden. Die Dichtigkeit wurde anschließend mit speziellen Messgeräten überprüft. Sicherheitshalber wurde der Waggon nach den Maßnahmen der Feuerwehr auf ein speziell dafür vorgesehenes Havariegleis bewegt und durch die Bahn weiter überprüft.
Am späten Freitagabend wurde die Feuerwehr München um 23.32 Uhr in eine Tiefgarage in die Greyerstraße zu einem undefinierbaren Geruch gerufen. Vor Ort konnte dann tatsächlich auch ein starker, unangenehmer Geruch wahrgenommen werden. Die Messgeräte erkannten allerdings keinen Gefahrstoff. Bei der weiteren Erkundung und nach längerer Suche wurde schließlich festgestellt, dass bei einem Pkw Flüssigkeit aus einer Starterbatterie auf heiße Bremsscheiben tropfte. Dabei entstand ein Aerosol, das den unangenehmen Geruch auslöste. Das Auto wurde aus der Tiefgarage entfernt, die Starterbatterie abgeklemmt und dem Besitzer empfohlen, zeitnah eine Servicewerkstatt aufzusuchen.
Bei allen drei Gefahrguteinsätzen bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung und alle Beteiligten unterstützten die Feuerwehr München bei ihrer Arbeit vorbildlich, so dass die Einsätze in kürzester Zeit abgearbeitet werden konnten.
Samstag, 15. August 2026; 17.40 Uhr
Feuerwehr München unterstützt bei Wasserrettungseinsatz
Heimstettener See (Landkreis München)
Am späten Samstagnachmittag sind ein 8- und ein 15-jähriges Mädchen im Heimstettener See untergegangen und mussten von Badegästen aus dem Wasser gerettet werden.
Da zunächst nur ein Mädchen an Land gebracht werden konnte und sofort wiederbelebt werden musste, alarmierte die Leitstelle München einen umfangreichen Wasserrettungseinsatz. Hierbei kamen neben Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis, der Wasserwacht und der DLRG auch eine Wasserrettungseinheit der Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Noch vor Eintreffen der Kräfte war auch das zweite Mädchen aus dem Wasser gebracht worden. Aber auch in diesem Fall war eine Reanimation nötig. Nachdem klar war, dass sich keine weiteren Personen mehr im See befinden, unterstütze die Feuerwehr München die medizinischen Maßnahmen und die Rettungsdienst-Einsatzleitung in enger Abstimmung mit den Fachdiensten und den Freiwilligen Feuerwehren. Beide Mädchen wurden im Anschluss in Münchner Kliniken gebracht.
Sowohl für die Betreuung der Angehörigen, der Zeug*innen und der Einsatzkräfte waren mehrere Teams der Psychosozialen Notfallversorgung vor Ort.
Samstag, 15. August 2026; 18.29 Uhr
Feuer in Kirchenschiff
Fromundstraße (Untergiesing)
Der Brand in einer Kirche am Wettersteinplatz hat die Feuerwehr München am Samstagabend gut fünf Stunden beschäftigt.
Gerade einmal ein Anruf hatte ein Feuer im Mittelschiff einer Kirche an die Leitstelle München gemeldet. Während sich Einsatzkräfte auf Anfahrt zum Brandort befanden, war auf den Bildern der Fernerkundungsdrohne allerdings keine Rauchentwicklung erkennbar. Erst auf dem Weg in die Kirche hinein, waren die Flammen am Dach des Kirchenschiffes erkennbar. Sofort erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und weitere Kräfte wurden zur Einsatzstelle beordert.
Parallel zur Brandbekämpfung im Inneren wurden zwei Drehleitern zur Brandbekämpfung von außen eingesetzt, da sich die Flammen ihren Weg bereits in die Dachhaut gebahnt hatten. Nach eineinhalb Stunden waren der Brand und die Glutnester restlos abgelöscht. Aufgrund der Wetterprognosen wurde ein Notdach an der Kirche angebracht, um weitere Schäden durch die Witterung zu verhindern.
Zur Brandursache ermittelt die Polizei, Personen waren zu keiner Zeit gefährdet.
Sonntag, 16. August 2026; 3.30 Uhr
Garage in Vollbrand
Naupliastraße (Harlaching)
Am frühen Sonntagmorgen ist es im Münchner Süden zu einem Garagenbrand gekommen. Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr ausrücken.
Rund 90 Sekunden vor dem Löschzug traf das Vorauslöschfahrzeug derselben Wache an der Einsatzstelle ein und fand eine Garage vor, die bereits in Vollbrand stand. Umgehend wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Die Maßnahmen wurden vom nachrückenden Löschzug intensiviert und vorsorglich acht Bewohner*innen des angrenzenden Wohnhauses in Sicherheit gebracht. Mehrere Kräfte unter Atemschutz konnten das Feuer schließlich nach 30 Minuten mit zwei Schlauchleitungen löschen. Alle Personen durften unverletzt in das Gebäude zurück.
Um 6.23 Uhr musste dann erneut ein Löschzug zu der Garage anrücken, da sich das Brandgut wieder entzündet hatte. Der Einsatz mehrere Trupps war diesmal für rund drei Stunden notwendig. Um alle Glutnester sicher ablöschen zu können, wurde nun der Dachstuhl der Garage geöffnet und komplett ausgeräumt. Auch diesmal gab es keine Verletzten.
Zwei Kontrollen über den restlichen Tag ergaben keine weitere Gefahr mehr. Zur Schadenshöhe und der Ursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
Montag, 17. August 2026; 1.12 Uhr
Fahrer bei Pkw-Überschlag verletzt
Allacher Straße (Moosach)
Ein Pkw ist in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der Allacher Straße alleinbeteiligt verunfallt. Der Fahrer musste verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.
Aus ungeklärter Ursache hatte ein 20-Jähriger, der stadtauswärts unterwegs war, die Kontrolle über seinen Ford verloren und war auf Höhe einer Waschstraße mit einem Ampelmast und einem Baum kollidiert. Das Fahrzeug war nach einigen Metern auf dem Dach zum Liegen gekommen. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst hatte der junge Mann das Auto bereits verlassen. Er musste mit dem Notarztwagen in eine Münchner Klinik gebracht werden. Während der Versorgung sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab und leuchtete sie aus. Um weitere Gefahren auszuschließen, wurden sowohl der Ampelmast als auch der Baum entfernt. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die 20 Einsatzkräfte beendet.
Zur Unfallursache und der Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
12. August
Mittwoch, 12. August 2026, 12.49 Uhr; A94, Fahrtrichtung Passau
Auf der A94 in Fahrtrichtung Passau ist es am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall an der Autobahnausfahrt Daglfing gekommen. Verletzt wurde niemand.
Der Fahrer eines Kleintransporters war mit seinem mit Bauschutt beladenen Anhänger ins Schleudern geraten und quer über beide Spuren zum Stehen gekommen. Der Anhänger war dabei umgekippt, wodurch sich der Bauschutt auf der Fahrbahn verteilt hatte.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab. Um die Fahrspuren so schnell wie möglich wieder für den Verkehr freizugeben, stellten die Einsatzkräfte den Anhänger kurzerhand mit Muskelkraft wieder auf die Räder und schaufelten den Schutt zurück auf die Ladefläche. Anschließend säuberten sie mit einem Löschrohr die Fahrbahn und brachten den Anhänger auf einen wenige Meter entfernten Haltplatz der Autobahnmeisterei.
Nach knapp 45 Minuten konnten die zeitweise vollgesperrten Fahrspuren wieder freigegeben und der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.
Der entstandene Sachschaden kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
Mittwoch, 12. August 2026, 9.02 Uhr; Hans-Thonauer-Straße
Am Donnerstagmorgen ist es auf einer Baustelle zu einem Gasaustritt gekommen. Bei Abrissarbeiten haben Bauarbeiter eine Gas-Hauptleitung durchtrennt, die am Gebäude verläuft.
Als die alarmierten Kräfte der Feuerwehr an der Baustelle eintrafen, war bereits ein deutlicher Gasgeruch wahrnehmbar. Beim Nähern an das Gebäude ließ sich zudem ein hörbarer Gasaustritt feststellen. Die Baustelle war zu diesem Zeitpunkt schon geräumt.
Aufgrund der bestehenden Gefahr wurde der betroffene Bereich in enger Abstimmung mit der Polizei großflächig abgeriegelt. Dafür sperrten die Einsatzkräfte Teile der Zschokkestraße in Richtung Stadtauswärts, zudem musste der Tramverkehr teilweise eingestellt werden.
Mehrere Trupps der Feuerwehr führten gemeinsam mit Mitarbeitenden der Gaswache der Stadtwerke München umfangreiche Messungen durch. Dabei wurden sowohl die gesamte Baustelle als auch angrenzende Wohngebäude sowie der Straßenbereich der Zschokkestraße kontrolliert, um eine mögliche Ausbreitung des Gases festzustellen.
Nach der Absicherung der Gefahrenzone leiteten die Feuerwehrkräfte mit Hochleistungslüftern die Belüftung des betroffenen Gebäudeteils ein. Etwas mehr als eine Stunde später waren die Arbeiten der Feuerwehr abgeschlossen und der betroffene Bereich von der Gaswache freigemessen.
Mittwoch, 12. August 2026, 3.48 Uhr; Peter-Auzinger-Straße
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich im Münchner Stadtteil Neuharlaching ein ausgedehnter Wohnungsbrand ereignet. Vor Eintreffen der Feuerwehr war eine Person aus einem Fenster der Brandwohnung gesprungen.
Kurz vor 4 Uhr morgens gingen zahlreiche Notrufe bei der Integrierten Leitstelle München ein: In einer Wohnung in der Peter-Auzinger-Straße war es laut den Schilderungen der Anrufer*innen zu einem massiven Zimmerbrand gekommen. Die Flammen schlugen schon aus dem Balkon im dritten Obergeschoss und drohten, auf das Dach des Gebäudes überzugreifen. Aufgrund der Brandentwicklung war eine Person sogar aus einem Fenster in den Hinterhof gesprungen.
Eine ersteintreffende Polizeistreife bestätigte das Ausmaß des Brandes und betreute den verletzten Mann im Hinterhof. Mit dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der Schwerverletzte umgehend rettungsmedizinisch versorgt und in eine Münchner Klinik gebracht.
Parallel gingen Einsatzkräfte über das Treppenhaus zur Brandwohnung vor, öffneten gewaltsam die Tür und begannen unter schwerem Atemschutz mit den Löschmaßnahmen sowie der Suche nach weiteren Personen. Um ein Übergreifen der Flammen auf das Dach zu verhindern, wurde auf der Straßenseite eine Drehleiter in Stellung gebracht. Im Innenhof kam zudem ein C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung von außen zum Einsatz.
Alle weiteren Wohnungen im dritten Obergeschoss sowie Räumlichkeiten im zweiten Obergeschoss und im Dachgeschoss wurden aufgrund der Rauchausbreitung geräumt und kontrolliert. Die Bewohner*innen wurden für die Dauer des Einsatzes von der Polizei betreut und konnten nach gezielten Lüftungsmaßnahmen wieder in das Gebäude zurückkehren. In der Brandwohnung selbst befanden sich glücklicherweise keine weiteren Personen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Dach konnte durch Kontrollen mit der Drehleiter schließlich ausgeschlossen werden.
Die Wohnung ist infolge des Feuers unbewohnbar. Die Feuerwehr München hat keine Kenntnisse zur Brandursache oder zur Höhe des Schadens.