Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
20. Oktober
Dienstag, 20. Oktober 2026, 21.50 Uhr; Wörthstraße
Am gestrigen Abend kam es zu einem Brand im rückwärtigen Bereich eines Gebäudes. Flammen schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits aus dem Dachstuhl.
Gegen 21.50 Uhr waren mehrere Notrufe bei der Leitstelle eingegangen. Gemeldet wurde ein brennender Dachstuhl. Vor Ort bestätigte sich die Lage.
Umgehend wurde ein Löschangriff vorbereitet. Da sich der Einsatzort jedoch im rückwärtigen Bereich der Anlage befand, war die Verwendung der Drehleiter nicht ohne Weiteres möglich und der Angriff musste über ein Baugerüst erfolgen. Aufgrund von Arbeiten an der Fassade und dem Dach des Gebäudes konnte dieses als schneller Zugangsweg genutzt werden.
Der Brand wurde zügig unter Kontrolle gebracht. Durch Rettungssäge und Motorsäge wurde die Dachhaut auf einer Fläche von 12 Quadratmetern geöffnet, die Dämmung abgelöscht und kontrolliert. Die Inspektion der Dachfläche erfolgt dann mithilfe einer Drohne, die Bilder in verschiedenen Winkeln lieferte. Dazu kam auch eine Ansicht durch eine Wärmebildkamera.
Die Büroräume unterhalb des Daches wurden abschließend auf eine Verrauchung überprüft, konnten aber schließlich freigegeben werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Zu dem entstandenen Sachschaden liegen der Branddirektion keine näheren Informationen vor.
19. Oktober
Montag, 19. Oktober 2026, 20.43 Uhr; Hanauer Straße
Am Montagabend ist in einer Tiefgarage ein Feuer ausgebrochen. Ein Pkw brannte vollständig aus, weitere Fahrzeuge wurden beschädigt.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Auto bereits in Vollbrand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war die gesamte Tiefgarage verraucht. Zudem drohten die Flammen auf weitere abgestellte Fahrzeuge überzugreifen.
Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern, entschied der Einsatzleiter, die Brandbekämpfung von zwei Seiten aus einzuleiten. Ein Löschangriff erfolgte über die Abfahrtsrampe der Tiefgarage, da von dieser Seite kein weiterer Zugang zum Parkdeck möglich war. Der zweite Angriffsweg führte über das Treppenhaus des angrenzenden Wohngebäudes. Damit eine Rauchausbreitung in dem Haus abgewendet werden konnte, wurde der Treppenraum durch Lüftungsmaßnahmen und den Einsatz eines Rauchschutzvorhangs rauchfrei gehalten. So blieb ein möglicher Fluchtweg für die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten.
Da das Ausmaß des Brandes aufgrund der starken Verrauchung zunächst nicht eindeutig erkennbar war, gingen im Einsatzverlauf insgesamt vier Stoßtrupps* zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage vor - jeweils zwei über beide Zugangswege mit einer ausreichenden Länge an Schlauchmaterial, da der Angriffsweg zu diesem Zeitpunkt nicht eindeutig ersichtlich war.
Durch den beidseitigen Löschangriff konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Fahrzeuge wurde verhindert. Die Einsatzkräfte löschten den brennenden Pkw anschließend vollständig ab. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung, die Schadenshöhe liegt nach aktuellen Schätzungen im mittleren sechsstelligen Bereich. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Fachkommissariat.
* Ein Stoßtrupp der Feuerwehr München besteht aus fünf Atemschutzgeräteträger*innen, die gemeinsam zur Brandbekämpfung und Erkundung unter schwierigen Bedingungen eingesetzt werden. Durch die personelle Stärke kann der Stoßtrupp auch bei unübersichtlichen Einsatzlagen, wie in einer stark verrauchten Tiefgarage, effektiv vorgehen und auf die jeweiligen Anforderungen reagieren.
16. bis 17. Oktober
Freitag, 16. Oktober 2026; 23.59 Uhr
Pkw-Unfall bei Flucht vor Polizei
Clemensstraße (Schwabing)
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es im Stadtteil Schwabing zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines schwarzen Smart krachte in der Clemensstraße auf dem Fußgängerweg gegen einen Poller und rammte ein weiteres Fahrzeug, welches sich anschließend überschlug und wiederum zwei weitere Pkw rammte.
Kurz vor Mitternacht erhielt die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München von der Notrufeinsatzzentrale der Polizei die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall im Rahmen einer Verfolgungsjagd. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes machten sich umgehend zur Unfallstelle auf. Vor Ort präsentierte sich den Einheiten ein Trümmerfeld.
Der junge Mann, der am Steuer des Unfall-Pkw gesessen hatte, hatte sein Fahrzeug bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und war durch die Polizei vorläufig festgenommen worden. Alle weiteren Autos waren bereits leer, als die Einsatzkräfte eintrafen. Der Smart-Fahrer wurde medizinisch erstversorgt und unter Aufsicht der Polizei in eine Münchner Klinik zur weiteren Behandlung gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Zum Hintergrund der Unfallfahrt ermittelt die Polizei. Über die Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
Samstag, 17. Oktober 2026; 14.40 Uhr
Verfolgungsjagd endet in Garagenwand
Brabanter Straße (Schwabing)
Neben dem verunfallten Smart ist es zu einem weiteren Unfall mit einem Pkw gekommen. Diesmal war ein BMW einer Autovermietung in den Vorfall verwickelt.
Bereits gegen 13.30 Uhr hatte die Polizei ein Notruf wegen eines entwendeten Firmenwagens erreicht. Dieser war in einen Unfall verwickelt, wobei der Pkw in einer Kurve von der Straße abgekommen und geradeaus weiter gegen eine Gargenwand gefahren war. Das Auto hatte die Wand teilweise durchbrochen und steckte dort nun im oberen Teil mit der Motorhaube fest. In dem BMW befanden sich zwei Insassen, die jedoch an der Unfallstelle selbstständig aus dem Auto ausgestiegen und geflüchtet waren.
Das Fahrzeug wurde im weiteren Einsatzverlauf zusammen mit dem Abschleppunternehmen aus der Wand geborgen. Anschließend verschalte die Feuerwehr das zurückgebliebene Loch im Mauerwerk. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen liegen hierzu bei der Polizei.
Darüber hinaus bittet die Polizei um Zeugen, welche im Zeitraum von 13 bis 14 Uhr im Bereich der Brabanter Straße, Hollandstraße, Ungererstraße, Biedersteinerstraße und U-Bahnhof Nordfriedhof etwas beobachtet haben oder weitere Angaben machen können, die im Zusammenhang mit dem Unfall stehen könnten.
Samstag, 17. Oktober 2026; 22.04 Uhr
Meterhohe Flammen bei nächtlichem Garagenbrand
Hiltenspergerstraße (Schwabing West)
Zu einem Brand in einer Garage ist es am Samstagabend ebenfalls in Schwabing gekommen. Trotz starker Flammenbildung konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Um 22.04 Uhr war der Notruf bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Mehrere Personen hatten den Brand einer Einzelgarage in der Hiltenspergerstraße gemeldet, der drohte, auf ein Wohngebäude überzugreifen. Umgehend wurde eine Vielzahl an Rettungskräften alarmiert.
Das ersteintreffende Vorauslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr München startete unmittelbar mit den ersten Löschmaßnahmen. Der nachkommende Löschzug baute sofort einen Löschangriff auf. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz konnten den Brand unter gezieltem Einsatz von Löschwasser in der Fertiggarage unter Kontrolle bringen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung betätigten Bewohner*innen des danebenliegenden Wohnhauses einen Handdruckmelder und lösten einen Alarm aus. Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr kontrolliert, eine weitere Gefahr konnte glücklicherweise aber ausgeschlossen werden.
Zur Brandursache ermittelt die Polizei. Über die Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.