Pressestelle der Branddirektion

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Ein Pressevertreter bei einer Übung der Feuerwehr München im Aubinger Tunnel 2021
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089 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 15 Uhr, Freitag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr)
presse.feuerwehr@muenchen.de

Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München

25. Februar

Mittwoch, 25. Februar 2026, 18.03 Uhr; Isengaustraße

Am Mittwochabend ist in der Isengaustraße ein Diesel-Pkw in Brand geraten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.

Gegen 18 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr München in den Stadtteil Waldperlach alarmiert. Ein Audi A 5 brannte massiv im Bereich des Unterbodens. Unverzüglich wurde ein Löschangriff mit einem Hohlstrahlrohr und einem Kohlendioxid-Feuerlöscher eingeleitet.

Da der brennende Bereich an der Unterseite des Fahrzeugs nicht zu erreichen war, wurde ein Wechselladerfahrzeug mit Kran zur Einsatzstelle entsandt. Mithilfe des Ladekrans konnte das Auto einseitig angehoben werden.

Warum der Audi in Brand geraten war, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können keine Angaben gemacht werden.

Mittwoch, 25. Februar 2026, 15.33 Uhr; Geretsrieder Straße

Zu einem tödlichen Betriebsunfall bei einem Entsorgungsunternehmen ist es am Mittwochnachmittag im Stadtteil Obersendling gekommen. Ein 82-jähriger Mann kam dabei ums Leben.

Bei Arbeiten auf einem Betriebsgelände in der Geretsrieder Straße wurde der ältere Herr in einem Pkw eingeklemmt, nachdem er sich unbemerkt in das Fahrzeug begeben hatte.

Einsatzkräfte der Feuerwehr München konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Sie befreiten den Leichnam mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Pkw.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

24. Februar

Dienstag, 24. Februar 2026, 14.44 Uhr; Berliner Straße

Ein Schwan ist am Dienstag auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in der Berliner Straße gelandet und saß dort fest.

Aufgrund der Fassadenkonstruktion konnte das Tier das Dach nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Mehrere Flugversuche scheiterten. Eine Anruferin informierte schließlich die Integrierte Leitstelle München über die missliche Lage des Wasservogels.

Einsatzkräfte der Feuerwehr München kamen dem Schwan rasch zu Hilfe: Mit einer Drehleiter wurde er von dem Dach gerettet. Anschließend konnte der Vogel im Englischen Garten unverletzt in die Freiheit entlassen werden. Warum der Schwan auf dem Dach gelandet war, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

20. bis 22. Februar

Freitag, 20. Februar 2026; 17.54 Uhr
Feuer wie weggefegt
Hofmannswaldaustraße (Waldperlach)

Freitagabend ist es im Münchner Osten zu einem Kaminbrand gekommen. Bei dem Einsatz, bei dem niemand verletzt wurde, musste man sich einer wohl recht unbekannten Löschmethode bedienen.

Rauch, der aus einem Kamin quillt, ist erst mal nicht ungewöhnlich. Sobald aber auch Flammen sichtbar austreten, sollte unbedingt die Feuerwehr gerufen werden, denn dann handelt es sich offensichtlich um einen Kaminbrand. So reagierte auch ein Anrufer, der am ersten Abend des Wochenendes die Feuerwehr im Stadtteil Waldperlach zu Hilfe rief.

Ablagerungen im Inneren eines Kamins eines Mehrparteienhauses hatten Feuer gefangen. Als die alarmierten Kräfte eintrafen und sich das Meldebild bestätigte, versuchten sie unmittelbar über die Leitstelle den zuständigen Kaminkehrer hinzuzuziehen. Parallel wurde das gesamte Gebäude auf eine mögliche Ausbreitung von Feuer und Rauch kontrolliert, was jedoch ausgeschlossen werden konnte. Da kein Schornsteinfeger erreichbar war, entschied sich der Zugführer, eine Sonderlöschmittelfahrzeug nachzufordern. Diese Fahrzeuge sind immer mit einem Satz Schornsteinfegerwerkzeug ausgestattet. Über die Drehleiter wurde der Kamin so freigeräumt und die brennenden Ablagerungen ins Freie verbracht und abgelöscht. Diese Löschmethode, das Brandgut zu entfernen, kommt eher selten vor, ist aber bei einem Kaminbrand oft das einzig wirksame Mittel. Ein Löschangriff mit Wasser wäre in diesem Fall fatal gewesen, da sich das Wasser beim Verdampfen schlagartig ausbreitet und der so entstehende Druck enorme Schäden am Gebäude verursachen kann. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für 20 Einsatzkräfte beendet.

 

Samstag, 21. Februar 2026; 17.59 Uhr
Vorbildliche Rettungskette bei Wasserrettung
Isar (Oberföhring)

Zu einem bemerkenswerten Zusammenspiel von Ersthelfer*innen sowie haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften ist es am Samstagabend gekommen, als es darum ging, eine junge Frau aus der Isar zu retten. Einsatzkräfte der Feuerwehr agierten hierbei zum Teil unter erheblicher Gefahr für sich selbst.

Gegen 18 Uhr meldete eine Anruferin der Integrierten Leitstelle eine Person, die im Stadtteil Oberföhring auf Höhe der Opitzstraße in der Isar trieb und um Hilfe rief. Umgehend alarmierte die Leitstelle zahlreiche Rettungskräfte, darunter einen Intensivtransport- und einen Polizeihubschrauber, die Hubschraubertaucheinheit der Berufsfeuerwehr, die Wasserrettung sowie den nächstgelegenen Löschzug und die zuständige Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr München. Zeitgleich blieb die Mitteilerin am Telefon und lief die Heinrich-Mann-Allee an der Isar immer auf Höhe der Person im Wasser entlang und übermittelte so fortlaufend die aktuelle Position.

Fünf Minuten nach der Alarmierung traf ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) der Berufsfeuerwehr als erste Einheit vor Ort ein, wo bereits Passanten mit Taschenlampen auf sich aufmerksam machten. Der Notfallsanitäter, der das NEF steuerte, erkannte den Ernst der Lage, legte seine Schutzkleidung ab und begab sich sofort ins Wasser. Aufgrund der Strömung und der schlechten Sicht musste der Beamte den Rettungsversuch aber abbrechen. Noch bevor er einen zweiten Anlauf starten konnte, traf zwei Minuten nach ihm ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Freiwilligen Feuerwehr München ein. Trotz der notwendigen Anfahrt der ehrenamtlichen Einheiten zum Gerätehaus war dieses Fahrzeug bereits drei Minuten nach Alarmierung ausgerückt und so gegen 18.10 Uhr als erste Feuerwehreinheit nach dem NEF vor Ort. Eine Einsatzkraft hatte sich in der rund vierminütigen Anfahrt als sogenannter Strömungsretter mit Neoprenanzug, Schutzweste und Helm ausgerüstet und war unmittelbar in die Isar gesprungen. Da die Frau mittlerweile immer wieder unterging und die Sicht in einem Fließgewässer bei Dunkelheit stark eingeschränkt ist, mussten die übrigen Einsatzkräfte den Strömungsretter durch Zurufen lotsen.

Kurz bevor die Strömung unweit des Föhringer Stauwehrs eine Rettung mit Muskelkraft unmöglich gemacht hätte, bekam der Wasserretter die junge Frau zu fassen und konnte diese mit Unterstützung der weiteren Helfenden an Land ziehen. Noch ehe die Meldung über Funk an die Leitstelle kommuniziert werden konnte, teilte die Anruferin, die bis zur Rettung in der Leitung geblieben war, dem Disponenten am Telefon die geglückte Aktion mit - exakt zehn Minuten nach dem Alarm.

Sichtlich unter Schock, aber bei Bewusstsein wurde die gerettete Frau anschließend in Begleitung des Notarztes mit einem Rettungswagen unterkühlt in eine Münchner Klinik gebracht. Die anfahrenden Einheiten, Spezialkräfte und die beiden Hubschrauber konnten den Einsatz teils noch vor Eintreffen an der Einsatzstelle beenden. Wie und wo die Frau ins Wasser geraten war, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

 

Sonntag, 22. Februar 2026; 12.54 Uhr
Verkehrsunfall mit Straßenbahn endet glimpflich
Dachauer Straße (Ebenau)

Im Kreuzungsbereich der Dachauer Straße und der Landshuter Alle ist es am Sonntagmittag zum Zusammenstoß zwischen einer Tram und einem Pkw gekommen.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich eine zunächst gemeldete Entgleisung der Straßenbahn infolge des Unfalls glücklicherweise nicht. Die Bahn der Linie 21, die in Richtung St.-Veit-Straße unterwegs war, und ein weißes Fahrzeug kollidierten im Kreuzungsbereich so, dass das Auto stark auf der Fahrerseite beschädigt wurde und die Airbags auslösten. Die Tram wurde ebenfalls im Frontbereich beschädigt. Während die Feuerwehr die Unfallstelle absicherte, wurden zwei leicht verletzte Personen in einem Rettungswagen untersucht. Beide konnte nach einer kurzen Versorgung aber vor Ort bleiben und mussten nicht ins Krankenhaus. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei unterstützte die Feuerwehr beim Freiräumen der Fahrbahn.

Nach einer halben Stunde war der Einsatz für rund 20 Einsatzkräfte beendet. Zum Unfallhergang und der Schadenssumme liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

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  • Hauptabteilung IV Branddirektion

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