Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
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27. Mai
Mittwoch, 27. Mai 2026, 7.40 Uhr; Landshuter Allee
In Folge eines Unfalls haben Einsatzkräfte der Feuerwehr München die Insassen eines Fahrzeugs mit hydraulischem Gerät befreien müssen.
Mitten im morgendlichen Berufsverkehr gingen die ersten Notrufe über einen Unfall mit einem Mercedes ein. Auf der Abfahrt vor der Dachauer Straße war das Auto mit einem parkenden Pkw kollidiert.
Noch während die ersten Einsatzfahrzeuge auf Anfahrt waren, schilderten bereits weitere Anrufende, dass sich zwei Personen im Unfallwagen befänden und sie diesen selbst nicht mehr verlassen könnten. Die ersten Rückmeldungen vor Ort bestätigten die Informationen weitestgehend. Aufgrund des Unfallmechanismus und der daraus resultierend nötigen schonenden Rettung, entschieden die medizinisch verantwortlichen Einsatzkräfte, mit hydraulischem Rettungsgerät eine große Seitenöffnung zur Befreiung des Fahrers zu schaffen. Zeitgleich wurde der Beifahrer versorgt.
Nach der patientenschonenden Rettung und ersten Untersuchungen transportierten das Rettungsdienstpersonal und eine Notarztbesatzung die beiden Verletzten in Münchner Kliniken zur weiteren Behandlung. Die Feuerwehrkräfte stellten den Brandschutz sicher, nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf und sicherten die Einsatzstelle ab. Um die Fahrbahn schnellstmöglich wieder für den Verkehr befahrbar zu machen, kamen nach der Unfallaufnahme durch die Polizei Verschiebewägen zum Umsetzen des Autos zum Einsatz.
Den Unfallhergang ermittelt die Polizei, an den Fahrzeugen entstand teils erheblicher Schaden.
26. Mai
Dienstag, 26. Mai 2026, 19.37 Uhr; Therese-Giehse-Allee
Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Dienstagabend im Stadtteil Neuperlach gekommen. Zwei Personen wurden verletzt und mehrere Pkw beschädigt.
Gegen 19.37 Uhr wurde in der Therese-Giehse-Allee ein 20-jähriger Fahrradfahrer von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Sechs weitere Fahrzeuge, die am Straßenrand geparkt waren, wurden teils erheblich beschädigt. Das Trümmerfeld erstreckte sich über etwa 80 Meter.
Einsatzkräfte der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes versorgten umgehend den schwer verletzten Fahrradfahrer sowie den leicht verletzten Pkw-Lenker. Außerdem musste der Verletzte vor den neugierigen Blicken zahlreicher Schaulustiger abgeschirmt werden. Er wurde mit einem Rettungswagen in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Der 19-jährige Pkw-Fahrer wurde durch das Kriseninterventionsteam betreut. Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und stellten den Brandschutz an den beteiligten Autos sicher.
22. bis 25. Mai
Samstag, 23. Mai 2026; 22.10 Uhr
Kleinbrand in Kirche sorgt für massive Verrauchung
Preysingstraße (Haidhausen)
Am späten Samstagabend ist es in Haidhausen zu einer starken Verrauchung der evangelischen Kirche gekommen. Diese wurde durch einen Kleinbrand in der Toilette verursacht.
Um 22.10 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle der Stadt München die Feuerwehr wegen einer Rauchentwicklung in der Kirche in der Preysingstraße. Die zuerst eintreffenden Einheiten bestätigten sofort eine starke Rauchausbreitung im Gebäude und begannen mit dem Aufbau einer Löschleitung. Dies gestaltete sich schwieriger als üblich, da die Einsatzkräfte sehr beengte Verhältnisse vorfanden.
Mit insgesamt drei Trupps unter schwerem Atemschutz und einem C-Hohlstrahlrohr konnte ein Kleinbrand, der die Rauchentwicklung verursachte, lokalisiert und gelöscht werden. Eine großflächige Durchsuchung der Kirche ergab, dass sich keine Personen im Gebäude befanden.
Um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen, wurde zudem gegen 22.20 Uhr ein Großlüfter nachgefordert. Dieser half dabei, den Rauch aus dem weiträumigen Kirchenbau erfolgreich zu entfernen. Dadurch konnten die letzten Einsatzkräfte gegen 0.15 Uhr die Einsatzstelle wieder verlassen.
Zur Brandursache ermittelt die Polizei. Über die Höhe der Schadenssumme liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
Sonntag, 24. Mai 2026; 15.59 Uhr
Unklare Rauchentwicklung im Dachbereich fordert die Einsatzkräfte
Schneeglöckchenstraße (Fasanerie)
Zu einem Brand in der Dachisolierung unterhalb einer Solarthermieanlage ist es am Samstagnachmittag an einem Wohnhaus in der Schneeglöckchenstraße gekommen.
Die Integrierte Leitstelle alarmierte um 15.59 Uhr die Feuerwehr München wegen einer Rauchentwicklung im Dachbereich im Stadtviertel Fasanerie. Der Mitteiler war der Nachbar des betroffenen Einfamilienhauses.
Um die Ursache der Rauchentwicklung zu ermitteln, begab sich ein Trupp unter Atemschutz mit der Drehleiter auf das Dach. Ein weiterer Trupp ging im Inneren des Gebäudes bis zum Dachgeschoss vor. Die Einsatzkräfte auf dem Dach entfernten drei Solarthermiemodule und öffneten die darunterliegende Dachhaut. Schließlich entdeckten die Einheiten den Brandherd in der Isolierung unter dem Dach, entfernten diese großflächig und löschten das Brandgut ab.
Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Daten vor. Die Einsatzstelle konnte gegen 18.00 Uhr wieder den Eigentümern übergeben werden.