Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
10. bis 13. April
Samstag, 11. April 2026; 15.20 Uhr
Langwieriger Dachstuhlbrand
Prinzenstraße (Neuhausen)
Am Samstagnachmittag ist es zu einem Dachstuhlbrand in Neuhausen gekommen. Die Feuerwehr München war bis in die späten Abendstunden im Einsatz.
In dem teilweise denkmalgeschützten Gebäude in der Prinzenstraße sind mehrere Firmen untergebracht. Ein Mitarbeiter wollte gerade eine kurze Pause machen und begab sich dazu auf eine kleine Dachterrasse. Dort nahm er knisternde Geräusche aus dem Dachbereich wahr und informierte umgehend die Feuerwehr. Er teilte mit, dass im Laufe des Vormittags Arbeiten am Dach stattgefunden hatten und vermutete nun einen Brand.
Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte bestätigte sich seine Ahnung. Alle Personen hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Die Feuerwehr leitete sofort erste Löschmaßnahmen ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz und mit zwei Löschrohren vor, um das Feuer im Innenangriff zu bekämpfen. Parallel dazu wurde über eine Drehleiter die Brandbekämpfung von außen eingeleitet. Hierfür öffneten Einsatzkräfte Teile der Dachhaut, entfernten Dämmmaterial und konnten so gezielt gegen die Flammen vorgehen.
Da sich schnell zeigte, dass ein erhöhter Personal- und Materialeinsatz erforderlich war, wurden weitere Löschzüge, Sonderfahrzeuge und Einsatzkräfte nachalarmiert.
Mit insgesamt drei Drehleitern, sechs Löschrohren, rund 70 eingesetzten Atemschutzgeräten sowie etwa 100 Einsatzkräften konnte nach rund fünfeinhalb Stunden "Feuer aus" gemeldet werden. Nach weiteren dreieinhalb Stunden waren schließlich auch die letzten Glutnester beseitigt und das Dach provisorisch mit einer Plane verschlossen.
Der entstandene Sachschaden kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Zur Brandursache ermittelt das zuständige Fachkommissariat der Polizei.
10. April
Freitag, 10. April 2026, 10.35 Uhr; Görzer Straße
In einer Kleingartenanlage in Ramersdorf-Perlach ist am Freitagvormittag eine Gartenhütte vollständig ausgebrannt.
Mehrere Anrufer*innen hatten der Integrierten Leitstelle ein brennendes Gartenhaus im Schrebergarten in der Görzer Straße gemeldet. Vor Ort konnte die Feuerwehr die Flammen dann rasch mit zwei Hohlstrahlrohren und dem Einsatz von vier Trupps unter Atemschutz ablöschen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Mittag an.
Zusätzlich zu den alarmierten Feuerwehrfahrzeugen entsandte die Leitstelle auch die Erkundungsdrohne. Diese erreichte die Einsatzstelle vor dem Löschzug und konnte den auf der Anfahrt befindlichen Einheiten bereits den Vollbrand des Gartenhauses bestätigen sowie Unterstützung bei der Lokalisierung der Zugangsmöglichkeiten leisten.
Zur Brandursache und der Höhe der Schadenssumme liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Ermittlungen übernimmt die Polizei.
8. April
Mittwoch, 8. April 2026; 22.05 Uhr; Quiddestraße
Zu einem folgenschweren Unfall ist es gestern auf der Quiddestraße im Münchner Osten gekommen. Zwei Männer wurden schwer verletzt, als ihr Fahrzeug von der Fahrbahn abkam und mit einem Baum kollidierte.
Als die ersten Kräfte der Feuerwehr München am Unfallort eintrafen, bot sich zunächst ein unübersichtliches Bild. Ein weißer Jaguar stand stark beschädigt auf dem Seitenstreifen. Insbesondere die Beifahrerseite war völlig deformiert und stand aufgrund der Beschädigungen offen. Auf der Straße lag der 18-jährige Beifahrer und wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt. Er war im Verlauf des Unfalls aus dem Wagen geschleudert worden. Der 22-jährige Fahrer war ansprechbar hinter dem Steuer eingeklemmt.
Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und versorgten zunächst den Fahrer. Nachdem weitere Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes eingetroffen waren, entschloss man sich in enger Abstimmung zu einer technischen Rettung des Verunfallten aus dem Wrack. Hierzu wurde mit der hydraulischen Schere und dem Spreizer das Fahrzeugdach abgenommen. Anschließend konnte der 22-Jährige mit einer Art Korsett wirbelsäulenschonend aus dem Pkw gerettet werden. Rund 15 Minuten nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die eingeklemmte Person befreit.
Innerhalb von 50 Minuten nach dem ersten Notruf konnten beide Männer mit Rettungswagen und in Begleitung von Notärzten in die Schockräume Münchner Kliniken gebracht werden. Beide waren bei dem Unfall schwer verletzt worden.
Für die meisten der rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr München war der Einsatz nach circa 60 Minuten beendet. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug verblieb noch für Aufräumarbeiten bis 1.30 Uhr an der Einsatzstelle und unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme.
Zur genauen Unfallursache und zum Unfallhergang liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.