Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
9. Juli
Donnerstag, 9. Juli 2026, 18.57 Uhr; A99 zur A8
Der Unfall eines Kleinlasters hat dazu geführt, dass die Feuerwehr München diesen mit dem Kran bergen musste.
Noch im feierabendlichen Berufsverkehr ging in der Leitstelle München die Meldung ein, dass ein Kleinlaster auf einer Leitplanke im Überleitungsbereich der A99 zur A8 stünde und umzufallen drohe. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt keine Person mehr im Fahrzeug und niemand wurde verletzt.
Die Einsatzkräfte konnten die initiale Meldung vor Ort bestätigen und leiteten sofort Sicherungsmaßnahmen am Fahrzeug und dem fließenden Verkehr ein. Nachdem die Lage dann stabil war, wurde über die Polizei die Bergung des Fahrzeugs abgeklärt.
Dabei stellte sich heraus, dass in Absprache mit mehreren Bergungsunternehmen keine Möglichkeit bestand, zeitnah einen Kran für diese Aufgabe an den Einsatzort zu bekommen. So wurde übereinstimmend mit allen Beteiligten entschieden, dass der Kran der Feuerwehr die Bergung übernehmen soll.
Mit entsprechendem Anschlagmaterial und dem Abschleppunternehmen vor Ort konnte der verunfallte LKW dann von der Leitplanke und direkt auf den Abschleppwagen gehoben werden. Trotz der verhältnismäßig schnellen Bereitstellung eines schweren Hebegeräts dauerten die einsatzbedingten Verkehrsbehinderungen bis kurz nach 21 Uhr.
Zum Unfallhergang und dem Sachschaden ermittelt die zuständige Polizeidienststelle.
Donnerstag, 9. Juli 2026, 13.36 Uhr; Rupert-Bodner-Straße
Auf einer Baustelle in der Rupert-Bodner-Straße ist am Donnerstagmittag ein Lkw in eine Baugrube gestürzt. Der Fahrer musste von der Feuerwehr befreit werden.
Kurz nach 13.30 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle München der Notruf ein. Auf einer Baustelle im Stadtteil Aubing war ein Lkw in eine Baugrube gestürzt. Der voll beladene Kieslaster war bei Rangierarbeiten abgerutscht und auf die Seite gefallen. Der Fahrer des Fahrzeugs verletzte sich dabei leicht und konnte das Fahrzeug nicht mehr eigenständig verlassen.
Mit einem Großaufgebot rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in den Westen Münchens aus. Den zuerst eintreffenden Einheiten stellte sich die Lage vor Ort als stabil dar. Der leicht verletzte Fahrer befand sich in seinem Führerhaus, konnte das Fahrzeug jedoch nicht nach oben über die Seitentür verlassen.
Die Feuerwehr entfernte anschließend mit einer Glassäge die Frontscheibe und befreite auf diese Weise den Fahrer. Dieser wurde an den Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Abklärung in eine Münchner Klinik gebracht.
Zur Schadenshöhe sowie zur genauen Unfallursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.
4. bis 6. Juli
Samstag, 4. Juli 2026; 9.53 Uhr
Rauchsäule über Baucontainer
Ludwigsfelder Straße (Angerlohe)
Am Samstagvormittag ist es in einem Gewerbegebiet im Münchner Westen zum Brand von Baumaterial in einem Container gekommen. Durch den Einsatz mehrerer Strahlrohre konnte eine Ausbreitung verhindert werden.
Bereits auf Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine massive Rauchentwicklung erkennen. Beim Eintreffen stand der gesamte Inhalt des 16-Kubikmeter-Containers in Flammen. Durch das erste Löschfahrzeug wurde umgehend ein Löschangriff mit Schaum vorgenommen. Dieser legt sich wie ein Teppich über das Brandgut und vereint die kühlende Wirkung von Wasser mit einem erstickenden Effekt. Beim Eintreffen weiterer Einheiten der Feuerwehr München sowie der nahegelegenen Werkfeuerwehr der Firma KNDS übernahmen diese das Kühlen umliegender Container mit zwei wasserführenden Rohren. Der Einsatzleiter musste schließlich ein Wechselladerfahrzeug mit Ladekran anfordern, um den von weiteren Behältnissen umringten Container auf eine freie Fläche zu ziehen und zu leeren. Erst danach konnte das Baumaterial vollständig gelöscht werden.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die etwa 35 Einsatzkräfte aus Freiwilliger, Berufs- und Werkfeuerwehr beendet. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache liegen der Branddirektion keine Informationen vor.
Samstag, 4. Juli 2026; 22.20 Uhr
Kellerbrand schnell unter Kontrolle
Claude-Lorrain-Straße (Untergiesing)
Zu einem Kellerbrand ist es am Samstagabend nahe des Stadtzentrums gekommen. Trotz einer Rauchausbreitung im Treppenhaus wurden keine Personen verletzt.
Als der Löschzug der Feuerwehr München an der Einsatzstelle ankam, drang den Einsatzkräften bereits Rauch aus dem Keller entgegen. Sofort wurde ein Atemschutztrupp mit einem Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung in das Untergeschoss geschickt. Zeitgleich ging ein weiterer Trupp zur Kontrolle des verrauchten Treppenraums vor und ein Lüfter wurde in Stellung gebracht. Nach kurzer Zeit konnte ein brennender Raumentfeuchter als Brandherd ausfindig gemacht und rasch abgelöscht werden. Nachdem "Feuer aus" gemeldet war, sich keine Personen in Gefahr befanden und die Lüftungsmaßnahmen im Treppenhaus liefen, ging ein dritter Atemschutztrupp zur Kontrolle aller Kellerräume vor und entfernte abschließend das ausgebrannte Elektrogerät.
Da eine weitere Gefahr ausgeschlossen werden konnte, wurde das Gebäude schon rund 50 Minuten nach dem Notruf an die Bewohnenden übergeben und die 20 Einsatzkräfte konnten wieder einrücken. Zur Brandursache liegen der Branddirektion keine Informationen vor.
Sonntag, 5. Juli 2026; 12.36 Uhr
Baum nach Verkehrsunfall gefällt
Lortzingstraße (Pasing)
Sonntagmittag ist ein Pkw auf der Lortzingstraße in Richtung Bodenseestraße fahrend alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Mittelstreifen mit einem Baum kollidiert. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren ein Mann und zwei männliche Jugendliche bereits aus dem Unfallfahrzeug ausgestiegen. Durch den Zusammenstoß wurden der Pkw und der Baum erheblich beschädigt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und kümmerte sich um die medizinische Erstversorgung der beteiligten Männer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nachdem die Rettungswagenbesatzung die Patienten übernommen hatte, wurde der Baum mit einer Kettensäge entfernt, um eine weitere Verkehrsbehinderung und -gefährdung zu verhindern.
Nach rund einer halben Stunde vor Ort konnte die Einsatzstelle wieder verlassen und der Polizei übergeben werden. Die beiden leicht verletzten Jugendlichen wurden vorsorglich in eine Klinik gebracht.
Zur genauen Unfallursache und der Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
2. Juli
Donnerstag, 2. Juli 2026, 11.10 Uhr; Oderstraße
Bei einem gemeldeten Dachstuhlbrand hat das erst seit 1. Juli 2026 in Dienst befindliche Vorauslöschfahrzeug (VLF) maßgeblich zu einer Schadensminimierung beigetragen.
Am Donnerstagvormittag gingen kurz nach 11 Uhr mehrere Meldungen bei der Leitstelle München ein: Im Bereich eines Flachdachs im zweiten Geschoss eines Wohnhauses seien Rauch und Feuerschein zu sehen. Zu den üblichen Einsatzkräften wurde auch das neue VLF zur Einsatzstelle alarmiert. Da es zum Zeitpunkt der Alarmierung günstiger zum Einsatzort stand, war es als erstes am Einsatz und die Einsatzkräfte konnten sofort mit den Löschmaßnahmen starten. Über die mitgeführte Leiter und mit dem Hochdrucklöschsystem verschafften sie sich Zugang zu dem Flachdach und konnten so die Flammen löschen. Beim Eintreffen der restlichen Fahrzeuge war das Feuer bereits gelöscht. Allerdings waren die Arbeiten der Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet. Die intensive Suche nach Glutnestern mit einer Wärmebildkamera und die Kontrolle der baulichen Strukturen dauerten noch bis nach Mittag an.
Zur Brandursache und dem Sachschaden kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.