Innovationsprojekte

Innovationsprojekte im Zero Waste Innovation Hub

Sie möchten konkrete Pilotprojekte im Bereich Zirkularität, Abfallvermeidung, Ressourcenschonung in Ihrem Unternehmen durchführen? Mit den geförderten Innovationsprojekten des Zero Waste Innovation Hubs unterstützen wir Ihr Projekt mit individueller Beratung und helfen Ihnen bei der Umsetzung. Aktuell sind alle Innovationsprojekte voll, sollten Sie dennoch Interesse an einem zukünftigen Projekt haben, schreiben Sie gerne eine Email an info@zero-waste-hub.de

Inhalte

  • Erarbeitung und Umsetzung innovativer Ansätze im Bereich Abfallvermeidung, Zirkularität, Ressourceneffizienz  

  • Projektbegleitung und individuelle Beratung mit fachlicher Expertise 
  • Kollaboration in Mulitstakeholderprojekten 

  • Zugang zu Lösungen aus München und darüber hinaus 

  • Veröffentlichung von Projekterfolgen und Best Practices 

  • Geförderte Beratungsleistung durch die Landeshauptstadt München 

WS Strategiespiel

Laufende Innovationsprojekte

Das Startup reo ermöglicht über seine digitale Plattform die Wiederverwendung von Körperpflegeverpackungen und möchte damit einen transparenten Verpackungskreislauf etablieren, mit dem Ziel eingesetzte Ressourcen sowie Müll zu reduzieren. Seit dem 30. Oktober läuft ein Pilotprojekt im Großraum München mit der Rücknahme leerer Verpackungen der Marken lavera, Kneipp, Sante und Logona über bestehende Pfandinfrastrukturen. Zurückgegeben werden die leeren Verpackungen an Getränkepfandautomaten der teilnehmenden Händler von Biomarkt VollCorner und Kaufland. 

Ziel des Pilotprojekts ist es, Erkenntnisse zur  Kundenakzeptanz des Systems zu gewinnen, sowie über die Verpackungseigenschaften für ein Mehrwegsystem.  

Der Zero Waste Innovation Hub unterstützt den laufenden Piloten mit Beratungsleistung zur Umsetzung, bei der Bewerbung, durch Vernetzung mit lokalen Akteuren und die Bereitstellung von Räumlichkeiten für Projekttreffen. 

reo

Welche Rolle kann der Handel in einer zirkulären Schuhwirtschaft spielen? Das Innovationsprojekt mit dem Münchner Schuhhaus Tretter geht genau dieser Frage nach. In einer Pilotaktion werden gebrauchte Schuhe direkt in der Hauptfiliale gesammelt und über den führenden Schuhrecyler FastFeetGrinded recycelt. 

Begleitet wird die Aktion durch gezielte Kundenkommunikation über Newsletter, regionale Presse und Social Media, um die Münchner Bürgerinnen und Bürger für die getrennte Sammlung von Alttextilien und Altschuhen zu sensibilisieren. Das Projekt zeigt, wie der stationäre Handel aktiv zur Kreislaufwirtschaft beitragen kann – von der Rücknahme bis zum Recycling. 

Tretter

Wie kann ein Sportschuhhersteller Kreislaufwirtschaft in sein Geschäftsmodell integrieren? Gemeinsam mit der LOWA Sportschuhe GmbH erarbeitet dieses Innovationsprojekt ein Konzept für zirkuläre Geschäftsmodelle – mit dem Fokus auf Rücknahme, Reparatur, Aufarbeitung und Re-Sale von Schuhen.  

In einer interdisziplinären Workshopreihe analysiert ein internes LOWA-Team zusammen mit circulatemore und koorvi den Status Quo, bewertet Best Practices aus dem Marktumfeld und entwickelt einen konkreten Business Case für ein Rücknahmesystem. Dabei werden sowohl der Online-Vertrieb als auch der Münchner Fachhandel einbezogen. Ziel ist eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die langfristige Umsetzung, inklusive Roadmap und Pilotkonzept. Das Projekt soll als übertragbares Modell für die Kreislaufwirtschaft im Textil- und Schuhbereich dienen und Best Practices für den Münchner Fachhandel generieren. 

Ölhaltige Abfälle, darunter Metallschlämme und andere verwertbare Industrieabfälle, landen in Bayern oftmals in der Verbrennung, obwohl ein erheblicher Teil technisch und wirtschaftlich recyclingfähig sein könnte. In diesem Innovationsprojekt mit der Firma econ industries bringen wir Münchner Industrieunternehmen zusammen, um gemeinsam Alternativen zu entwickeln.

​Mithilfe von Vakuumdestillation lassen sich z.B. Öle und andere Flüssigkeiten von Feststoffen trennen. Oft können beide Fraktionen als Sekundärrohstoffe in die Industrie zurückgeführt werden – mit bis zu 90 % weniger CO₂-Emissionen im Vergleich zur Verbrennung. In Workshops erarbeiten die beteiligten Unternehmen Transparenz über Mengen und Verwertungswege und entwickeln einen gemeinsamen Pfad zu mehr Zirkularität. Denn Recyclinganlagen brauchen ausreichende und kontinuierliche Stoffströme – und dafür eine Nachfrage aus der Münchner Industrie.

Abgeschlossene Innovationsprojekte

Der CIRCULAR GASTRO-NAVIGATOR ist die erste Netzwerkkarte von Zulieferern, Abnehmern und Lösungen für Zero Waste und Circular Gastronomy in München. 

Die Gastronomie spielt eine zentrale Rolle bei der Transformation hin zu einer ressourcenschonenden und zirkulären Wirtschaft. Der Circular Gastro Navigator wurde von der FOODturo GbR als digitale Netzwerkkarte entwickelt, um Gastronomiebetrieben in München den Zugang zu zirkulären Produkten, Dienstleistungen und Lösungen zu erleichtern.

Projektziele:

  • Entwicklung eines praxisnahen, digitalen Werkzeugs zur Orientierung für Gastronomiebetriebe 
  • Sichtbarmachung und Strukturierung zirkulärer Anbieter in der Region 
  • Förderung von Vernetzung zwischen Gastronom:innen, Lieferanten und Dienstleistern 
  • Beitrag zur Reduktion von Abfällen und zur Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle im Food-Sektor 
Gastro Navigator