Online-Bürgerservice: neue Lebenslage „Ich komme aus dem Ausland“
Menschen aus dem Ausland finden auf der Website der Landeshauptstadt München mit wenigen Klicks alle Anträge und Informationen, die für sie wichtig sind.
Online-Service ist für die Nutzung am Smartphone oder Tablet optimiert
München hat sein digitales Bürgerservice-Angebot erweitert. Ab sofort ist die neue Lebenslage „Ich komme aus dem Ausland" verfügbar.
Der neue Online-Service unterstützt Menschen, die neu nach Deutschland oder München kommen, dabei, schnell passende Informationen und Leistungen zu finden. Die Anwendung ist einfach bedienbar und für die Nutzung mit Smartphones und Tablets optimiert. Der Einstieg erfolgt intuitiv über kurze Fragen wie „Welche dieser Dokumente haben Sie aktuell?“ und „Welche Staatsangehörigkeit haben Sie?“ Die Antworten werden mithilfe von Bildern dargestellt. Nach wenigen Klicks erhalten Nutzer*innen eine persönliche Checkliste mit passenden Angeboten und Leistungen. Diese kann gespeichert, abgehakt und jederzeit über einen Link erneut abgerufen werden. Je nach individueller Situation enthält die Liste den passenden Antrag zur Aufenthaltserlaubnis oder Informationen zur internationalen Schulberatung, Sprachcafés in Stadtbibliotheken oder Studienmöglichkeiten.
Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt die beiden Lebenslagen „Ich will umziehen“ und „Ich habe wenig Geld“ veröffentlicht, um Bürger*innen zu den richtigen Dienstleistungen für ihre Situation zu lotsen.
Mona Fuchs, 2. Bürgermeisterin: „Münchens Vielfalt ist Münchens wirtschaftliche Stärke. Unsere Stadt lebt davon, dass Menschen aus aller Welt hier arbeiten, studieren, gründen und ein neues Zuhause finden. Wer will, dass München auch künftig stark und innovativ bleibt, muss Integration vom ersten Tag an erleichtern – schnell, digital und verständlich. Genau dazu leistet die neue Lebenslage einen wichtigen Beitrag.“
Dr. Laura Dornheim, IT-Referentin: „Die Erweiterung des Angebots zeigt, dass Digitalisierung jede Lebenslage bereichern und erleichtern kann. Statt sich durch umfangreiche Formulare zu klicken, kommt man hier auch mit der Beantwortung einfacher Fragen ans Ziel. Gerade für Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist das ein großer Schritt in Richtung Barrierefreiheit bei Behördengängen.“
Dr. Hanna Sammüller, Kreisverwaltungsreferentin: „In einer neuen Stadt und in einem neuen Land ist Orientierung besonders wichtig. Mit der neuen Lebenslage helfen wir Menschen aus dem Ausland dabei, schnell die passenden Angebote und Leistungen zu finden.“