Internationale Wochen gegen Rassismus
Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ starten am Montag die Internationalen Wochen gegen Rassismus in München.
Internationale Wochen gegen Rassismus
Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ starten am Montag, 16. März, die Internationalen Wochen gegen Rassismus in München. Kurz nach den Kommunalwahlen setzt das Programm ein deutliches Zeichen für eine demokratische und solidarische Stadtgesellschaft. Das Angebot der Internationalen Wochen gegen Rassismus umfasst mit über 160 Veranstaltungen eine breite Palette an Formaten – von Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops über Lesungen, Partys und Konzerte bis hin zu Angeboten für Kinder und Jugendliche.
Zu Beginn einer neuen Amtsperiode möchte die Stadt München damit deutlich machen, wofür sie steht: für Demokratie und die unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigen, wie viele Menschen und Einrichtungen in München sich dafür stark machen und rassistischen sowie rechtsextremen Ideologien entgegentreten.
Mit dem Themenschwerpunkt „Der Rassismus der extremen Rechten und seine Resonanz in der Mitte der Gesellschaft“ nimmt das diesjährige Programm in München rechtsextreme und rassistische Narrative sowie deren Wirkung in der Mitte der Gesellschaft in den Blick.
Dr. Miriam Heigl, Leiterin der Fachstelle für Demokratie: „Rechtsextreme und rassistische Erzählungen finden sich längst auch in der Mitte der Gesellschaft. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt sollen diese Narrative benannt, eingeordnet und gemeinsam Strategien entwickelt werden, wie ihnen im Alltag, am Arbeitsplatz und im öffentlichen Diskurs widersprochen werden kann. Die große Beteiligung am Programm zeigt, wie viele Münchner*innen sich aktiv informieren, Haltung zeigen und Verantwortung übernehmen möchten.“
Auftaktveranstaltung „Der Volksbegriff der extremen Rechten“
Den Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus bildet eine Podiumsdiskussion im Großen Sitzungssaal des Rathauses mit dem Titel „Wer ist das Volk? Der Volksbegriff der extremen Rechten“ am 16. März um 19 Uhr.
Professorin. Dr. Kathrin Groh und Dr. Ismail Küpeli diskutieren folgende Fragen: Was kennzeichnet den Volksbegriff der extremen Rechten? Wer gehört aus dieser Perspektive dazu und wen schließt er aus? Wann ist die Grenze der Verfassungsfeindlichkeit überschritten? Und welche verfassungsrechtlichen Implikationen hat die Verwendung dieses Volksbegriffs durch politische Parteien?
Moderiert wird das Gespräch von der Journalistin Heike Kleffner, ergänzt durch einen Spoken-Word-Beitrag von Pia Chojnacki, Künstler*in und Antirassismustrainer*in, und ein Grußwort von Dr. Miriam Heigl. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich und es ist keine Anmeldung notwendig.
Das vollständige Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus in München ist online unter www.muenchen.de/gegen-rassismus abrufbar. Alle Münchner*innen sind eingeladen teilzunehmen, sich zu informieren, mitzudiskutieren und gemeinsam ein klares Zeichen für Menschenwürde und gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu setzen.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden immer jährlich anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21. März statt. Weitere Infos unter www.stiftung-gegen-rassismus.de. Seit 2015 richtet die Fachstelle für Demokratie die Internationalen Wochen gegen Rassismus in München aus.
Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an die Fachstelle für Demokratie per E-Mail an fgr@muenchen.de oder telefonisch unter 233-92642.