Architektur
Stadtbezirk Altstadt-Lehel mit 35 Brunnen an der Spitze
13 % aller Brunnen in der Münchner Innenstadt
Die nächste Hitzewelle steht in den Startlöchern und jeder Platz zur Abkühlung und Erfrischung ist wertvoll. München hat aktuell (Stand: Juli 2026) 265 städtische Brunnen im öffentlichen Raum. Es handelt sich dabei um 200 Zierbrunnen (von denen 50 als Trinkwasserbrunnen ausgewiesen sind), 35 Trinkwasserstelen sowie 30 Trinkwasserspender an den Außenfassaden öffentlicher Toilettenanlagen.
Ihre Verteilung zeigt eine deutliche Konzentration auf die Innenstadt. Mit 35 Brunnen weist der Stadtbezirk Altstadt-Lehel die mit Abstand höchste Anzahl auf und vereint damit rund 13 Prozent aller 265 städtischen Brunnen im öffentlichen Raum. Dies ist vor allem auf die hohe Dichte historischer Plätze, bedeutender Grünanlagen und repräsentativer Brunnenanlagen in der Altstadt zurückzuführen.
Mit deutlichem Abstand folgen die Stadtbezirke Au-Haidhausen mit 25 Brunnen sowie Maxvorstadt mit 19 Anlagen. Ebenfalls überdurchschnittlich viele Brunnen befinden sich in Sendling-Westpark (16), Neuhausen-Nymphenburg (16) sowie in Ramersdorf-Perlach (16). Im Mittelfeld liegen unter anderem Schwabing-West, Trudering-Riem, Obergiesing sowie Untergiesing-Harlaching mit jeweils 10 Brunnen.
In den äußeren Stadtbezirken ist die Zahl der Brunnen deutlich geringer. Viele Bezirke verfügen lediglich über ein bis fünf städtische Brunnen. Die geringsten Bestände weisen Hadern sowie Allach-Untermenzing mit jeweils einem Brunnen auf. Insgesamt verdeutlicht die Verteilung, dass sich die städtischen Brunnen vor allem auf die historischen und zentralen Bereiche Münchens konzentrieren, während sie in den Randbezirken deutlich seltener vertreten sind.
Aufgrund der Wasserknappheit im Juni sind aktuell 56 Brunnen mit einer Zeitschaltuhr versehen und die Betriebszeit von 14 auf 10 Stunden täglich reduziert (neue Laufzeit: von 10 bis 20 Uhr), d.h. zu den heißesten Tageszeiten spenden sie weiterhin Abkühlung für alle Münchner*innen. Bis Ende der Brunnensaison 2026 soll es zudem rund 115 ausgewiesene Trinkwasserstellen geben.