Münchner Schüler*innen-Wettbewerb zur Stadtentwicklung 2025/2026

Wir wollen junge Leute für Stadtentwicklung begeistern. Die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs stehen fest. Alle Beiträge sind bis 31. Juli ausgestellt.

Preisverleihung Schulwettbewerb 2026
LHM

Die Gewinner*innen stehen fest

  • 1. Platz: "Staying cool - Hitzemanagement in der Innenstadt und am Theresien-Gymnasium", Modelle und analoge und digitale Collagen, eingereicht von 9 Schüler*innen, Leistungskurs Kunst des Staatliches Theresien-Gymnasiums München
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  • 2. Platz: "Alles München – Stadtperspektive von Münchener Kindern", verschiedene Modelle, eingereicht von 10 Kindertageseinrichtungen Städtischer Träger 3 – 10 Jahre (stellvertretend zwei Exponate)
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  • 3. Platz: "Der neue Brunnen am Weißenburger Platz", Modell eingereicht von Jonah und Felix, 9 Jahre, Oratorium Don Bosco (Salesianum)
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  • 3. Platz: "Au-Haidhausen als Zukunftsstadtteil – Ein Konzept für ein nachhaltiges und lebenswertes München", Modell eingereicht von 12 Schüler*innen, 11. Klasse des Isar Gymnasiums
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Fotogalerie der Gewinner*innen

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Preisverleihung 

Die Preisverleihung mit Stadtbaurätin Elisabeth Merk und Stadtschulrat Florian Kraus fand am Montag, 6. Juli um im PlanTreff, Blumenstraße 31, statt. Alle Wettbewerbsteilnehmer*innen erhielten eine Urkunde und Geldpreise aus einem Budget von 3.000 Euro für die Klassenkasse.

Ausstellung im PlanTreff bis 31. Juli

Alle eingereichten Beiträge werden vom 30. Juni bis 31. Juli 2026 im PlanTreff in der Blumenstraße 31 ausgestellt. Die Ausstellung gibt Planer*innen und allen Interessierten die Gelegenheit, Einblick in die Sichtweise von Kindern und Jugendlichen zu erhalten und sich dabei Impulse für die eigenen Planungen zu holen.

Impressionen von der Preisverleihung 2026

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Zu den Wettbewerbsbeiträgen

Auch 2026 haben sich zahlreiche Kinder und Jugendliche damit auseinandergesetzt, wie sich unsere Stadt weiterentwickeln soll. Eingereicht wurden elf Beiträge in Form von Modellen sowie analogen und digitalen Collagen. Eine Jury aus Jugendlichen, Lehrkräften, Stadtplaner*innen sowie Mitarbeitenden verschiedener städtischer Referate und des Kreisjugendrings München-Stadt hat die Projekte bewertet.

Eingereicht wurden elf Beiträge mit spannenden, vielfältigen, kreativen und zukunftsweisenden Ideen rund um das Thema Stadtentwicklung. Auseinandergesetzt haben sich die Schüler*innen mit den Themen: neue Aufenthalts- und Begegnungsorte für junge Menschen, Maßnahmen zum Umgang mit Hitze in der Stadt, die Aufwertung von Freiräumen sowie die Förderung von Sicherheit und Gemeinschaft im öffentlichen Raum. Darüber hinaus beschäftigen sich die Arbeiten mit innovativen architektonischen Ergänzungen, der Beobachtung und dem Schutz von Natur und Tieren sowie der Entwicklung zukunftsfähiger Stadtquartiere.

Alle Wettbewerbsteilnehmer*innen bekamen eine Urkunde und eine Anerkennung sowie einen Beitrag zur Klassenkasse. 

Der erste Platz „Staying cool - Hitzemanagement in der Innenstadt und am Theresien-Gymnasium“ ging an 9 Schüler*innen des Staatlichen Theresien-Gymnasiums München. Die Schüler*innen beschäftigten sich seit März 2026 im Rahmen des Architekturhalbjahres mit Hitzemanagement. Nach einer Veranstaltung und einem Brainstorming entstanden Stichpunkte wie „Schatten“, „grün“ und „Klimamaßnahmen“. Die Schüler*innen entwickelten darauf basierende Modelle und analoge und digitale Collagen, die sich auf das Schulhaus und städtische Orte in München beziehen. 

Die Jury sagt: „ „Staying Cool“ überzeugt durch eine hohe gestalterische Qualität, große Detailliebe und eine beeindruckende Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Stadtentwicklung. Besonders gelungen ist, wie die Schüler*innen historische Orte wie die alte Ligsalz-Tankstelle und ihre eigene Schule in den Blick nehmen und zugleich konkrete Ideen für mehr Begrünung und Aufenthaltsqualität entwickeln. Das Projekt zeigt sehr eindrücklich, wie aus einer relevanten Beobachtung ein durchdachter Vorschlag für die Stadt von morgen entstehen kann.“

Der zweite Platz "Alles München – Stadtperspektive von Münchener Kindern" ging an 10 Kindertageseinrichtungen Städtischer Träger (stellvertretend zwei Exponate). Die Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren erforschten das Thema „Alles München“. Die Kinder erkundeten ihren Stadtteil und die Innenstadt, wobei ihre Kunstwerke ihre Perspektiven auf München zeigen. Besonders interessant waren Orte wie die Isar, U-Bahn, Spielplätze und das Fußballstadion. Für den Wettbewerb wurden zwei Exponate ausgewählt: „Unser Haus in der Stadt“ und „Das Wunderhaus“.

Die Jury sagt: „Dieses Projekt macht auf wunderbare Weise sichtbar, dass Mitgestaltung schon ganz früh beginnen kann. Die Modelle sind detailreich, fantasievoll und eindeutig aus der Perspektive der Kinder gedacht. Besonders berührt hat uns, dass die Stimmen der Kinder selbst Teil der Darstellung sind – bis hin zu starken Aussagen wie ‚München ist ein Ort für Frieden‘. Die Idee, München in einem großen Modell als Gebäude zu denken und mit Natur zu verbinden, ist einzigartig und macht Stadtentwicklung für Kinder greifbar.“

Der dritte Platz wurde zweimal vergeben.

Das Lego-Modell mit dem Titel "Der neue Brunnen am Weißenburger Platz" wurde von zwei Schülern des Oratoriums Don Bosco (Salesianum) eingereicht. Jonah und Felix haben ein Lego-Modell als neue Version des Brunnens am Weißenburger Platz gebaut. „Sie möchten den alten Brunnen verschönern, mit sauberem Wasser, neuen Wänden, einem Kiosk, Beeten und Sitzplätzen.

Die Jury sagt: „Der Brunnen am Weißenburger Platz zeigt, wie viel Potenzial in genauer Beobachtung und eigener Initiative steckt. Die beiden Jungs haben sich selbstständig mit ihrem Umfeld auseinandergesetzt und den bestehenden Brunnen mit frischen Ideen weitergedacht: als Treffpunkt, als Ort für Jung und Alt, mit Kiosk, Beeten und Führungen. Besonders überzeugend ist auch der nachhaltige Gedanke, mit vorhandenen Materialien wie Legosteinen zu arbeiten und daraus etwas Neues entstehen zu lassen. Das Projekt macht deutlich: Auch kleine Ideen können große Wirkung für einen Stadtteil entfalten.“

Das Modell "Au-Haidhausen als Zukunftsstadtteil – Ein Konzept für ein nachhaltiges und lebenswertes München" von 12 Schüler*innen der 11. Klasse des Isar Gymnasiums erreichte ebenfalls den dritten Platz. Das Projekt zielt darauf ab, Haidhausen durch Begrünung, nachhaltige Mobilität, multifunktionale Gebäude und barrierefreie öffentliche Räume zukunftsfähig und lebenswerter zu gestalten. Dabei sollen Umwelt, soziale Gerechtigkeit und gute Infrastruktur Hand in Hand gehen, um den Stadtteil nachhaltig zu entwickeln und die Lebensqualität für alle Bewohner zu verbessern.

Die Jury sagt: „Das Projekt „Au-Haidhausen als Zukunftsstadtteil“ wirft einen beeindruckend ganzheitlichen Blick auf einen gewachsenen, historischen Münchner Stadtteil. Die Schüler*innen haben sehr genau betrachtet, was Haidhausen ausmacht, und zugleich mutige Ideen entwickelt, wie der Stadtteil in Zukunft noch lebenswerter werden kann – mit mehr Begrünung, Barrierefreiheit, neuen Mobilitätsideen und Orten des Miteinanders. Besonders schön ist der Gedanke, bestehende Strukturen nicht einfach zu ersetzen, sondern weiterzuentwickeln und für alle besser nutzbar zu machen. So entsteht eine fantasievolle und zugleich sehr konkrete Vision davon, wie wir in München gemeinsam gut leben können.“

Impressionen aus der Ausstellung 2026

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Jury und Preisvergabe

Eine Jury aus Jugendlichen, Lehrkräften, Stadtplaner*innen sowie Mitarbeitenden verschiedener Referate und des Kreisjugendrings München-Stadt bewertete die eingereichten Beiträge nach den Kriterien Originalität, Umsetzung und fachliche Qualität. Bei der Auswahl der Preisträger*innen berücksichtigt sie auch das Alter der Teilnehmenden und den Rahmen, in dem die Beiträge entstanden sind. 

Über den Schüler*innenwettbewerb

Ausstellung Schulwettbewerb 2026
LHM

„Mitdenken – Mitreden – Mitmachen“ ist das Motto des Wettbewerbs, den das Referat für Stadtplanung und Bauordnung zusammen mit dem Referat für Bildung und Sport seit 1998 regelmäßig auslobt. Gefragt sind Beiträge von jungen Menschen, die sich mit dem facettenreichen Thema Stadtentwicklung beschäftigen - zum Beispiel in Form von Modellen, Seminararbeiten, Skizzen, Videos oder Fotos. 

  • Referat für Stadtplanung und Bauordnung

    PlanTreff - Plattform zur Stadtentwicklung

    Blumenstraße 31

    Geschlossen