Pressestelle des Baureferats

Presseservice, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats

Presseservice im Baureferat

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presse.bau@muenchen.de

Pressesprecher der Münchner Stadtentwässerung

Steffen Graf
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Mathias Wünsch
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Aktuelle Pressemitteilungen

Presseamt München / Michael Nagy
Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums mit (v.l.) Baureferentin Dr. Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Bürgermeisterin Mona Fuchs, Museumsdirektion Sabine Rinberger und Kulturreferent Marek Wiechers.

(10. Juli 2026) Bürgermeisterin Mona Fuchs, Kulturreferent Marek Wiechers, Baureferentin Dr. Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Museumsdirektion Sabine Rinberger haben heute das Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor nach seiner zweijährigen Brandschutzsanierung offiziell wiedereröffnet. 

Die umfangreichen Brandschutzmaßnahmen für einen sicheren Museumsbetrieb hat das Baureferat von Dezember 2024 bis März 2026 umgesetzt. Auch die Gebäudetechnik hat ein nachhaltiges Update erfahren. Die Geschossdecken sind nun feuerbeständiger, die Treppentürme als Fluchtwege durch Sicherheitsglas und Brandschutztüren von den Ausstellungsräumen abgetrennt. Eine neue Brandmeldeanlage und die neue Sicherheitsbeleuchtung sind ebenfalls Teil des verbesserten Brandschutzes. Neue Elektroleitungen, eine neue Beleuchtung und der Tausch der alten, ineffizienten Nachtspeicheröfen gegen einen Anschluss ans Fernwärmenetz (samt erneuerter Heizungsanlage) machen das Isartor bereit für einen weiteren Lebensabschnitt. Mithilfe dieser baulichen Maßnahmen bleibt es als lebendiges Stück Stadtgeschichte weiterhin gut und sicher erleb- und betreibbar.

Bürgermeisterin Mona Fuchs: „Wie wunderbar, dass wir Münchnerinnen und Münchner und auch die Gäste unserer Stadt nach zwei Jahren endlich wieder in das Valentin-Karlstadt-Musäum gehen können. Die ganzen Ausstellungsstücke müssen einfach im Museum entdeckt werden und sind endlich nicht mehr im Depot. Liesl Karlstadt und Karl Valentin sind ein großer Teil der Münchner Kulturgeschichte und gehören einfach ins Herz unserer Stadt – ins Isartor.“

Kulturreferent Marek Wiechers: „Das Valentin-Karlstadt-Musäum ist ein Kleinod in der diversen und reichhaltigen Münchner Museumslandschaft. Ich freue mich, dass dieser wertvolle, kleine und wichtige Ausstellungsort im Isartor über das einmalige Duo Liesl Karlstadt und Karl Valentin dem Münchner Publikum wieder zugänglich ist und neue Aspekte im Leben der Komikerin und des Komikers beleuchtet.“

Die aktuellen Ausstellungen des Musäums
Völlig neu ist die Ausstellung „Liesl Karlstadt – Flug zum Mond“. Sie erzählt die Biografie und Karriere der Bühnenpartnerin von Karl Valentin, zeigt eine unbekannte und private Liesl Karlstadt. Die Ausstellung geht der Frage nach, wer die Frau ist, die 1892 als Elisabeth Wellano geboren wurde. Aus einfachen Verhältnissen stammend, verlässt sie den sicheren Beruf der Verkäuferin, wählt die Brettlbühne und schließt sich dem Komiker Karl Valentin an. Als Liesl Karlstadt schafft sie mit ihm noch nie Dagewesenes in der Kunst. Das Kino in der Ausstellung zeigt sie mit Karl Valentin auf der großen Leinwand. Weitere Film- und Hörstationen lassen ihr vielseitiges Schaffen lebendig werden – auch kommt sie selbst zu Wort. „Der Flug zum Mond“ ist ursprünglich eine multimediale Inszenierung und das aufwendigste Stück des Duos Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Im Musäum ist „Der Flug zum Mond“ der stürmische Raketenflug in den zweiten Stock zu Liesl Karlstadt.

Die Ausstellung zu Karl Valentin „Sturzflüge in den Zuschauerraum“ wurde umfassend überarbeitet. Sie überrascht mit Leihgaben von Original-Requisiten aus dem Nachlass Valentins der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln: dem Fahrrad, mit dem Valentin durch Nacht und Nebel fährt, oder dem Steckenpferd, mit dem er als Schwerer Reiter den Militarismus parodiert. Aus dem Archiv des Valentin-Karlstadt-Musäums wird der aufgedoppelte Zylinder präsentiert, ein Requisit aus dem Stück „Das Christbaumbrettl“ oder die Uniformjacke, in der Liesl Karlstadt als Trommlerbua in den „Raubrittern vor München“ mit Valentin über Ententräume sinniert.

Das künstlerische Schaffen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt erzählen die Dioramen der Ausstellung. Als Miniaturbühnenbilder wurden diese neu gestalterisch in Szene gesetzt. „An jedem Eck a Gaudi“ erzählt die Geschichte der Münchner Volkssänger*innen. Hier ist der Münchner Vorstadt-Blues zu Hause.
Im runderneuerten Kassen- und Eingangsbereich empfängt die Valentinsche Ritterwelt: Zwischen seiner Philosophie stechen seine Hellebarden ins Auge, sein Euphonium könnte erklingen.
98 Stufen und einen Raketenflug weiter erstrahlt das Turmstüberl in neuem Glanz. Hier haben neue Schätze wie Ballabzeichen, Bierflaschen von 1972 oder ein Ziegelstein als Eintrittskarte aus dem Archiv des Musäums den Weg in das schöne Café gefunden.
Das Musäum ist künftig täglich außer mittwochs von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag bereits ab 10 Uhr. Weitere Informationen unter www.valentin-karlstadt-musaeum.de.

Claudia Hofmair
Spielgeräte für Kinder auf dem neu errichtetem Spielplatz am Johannisplatz.

(30. Juni 2026) Die Neugestaltung des Johannisplatzes in Haidhausen ist abgeschlossen. Das Baureferat hat die ehemals in die Jahre gekommene öffentliche Grünfläche rund um die Kirche St. Johann Baptist komplett erneuert und den aktuellen Anforderungen angepasst. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf einer inklusiven und gendergerechten Gestaltung, die allen Generationen gerecht wird.

Baureferentin Dr.-lng. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Der Johannisplatz ist ein Herzstück des Quartiers. Wir konnten ihn nun aufwerten und nutzer*innenorientiert anpassen. Dabei stand das gleichberechtigte Spielen von Jungen und Mädchen sowie das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung im Vordergrund. Außerdem galt es, die blaue Infrastruktur vor Ort weiterzuentwickeln. Die neue Wasserbaustelle am Rande des bereits vorhandenen Walls ist ein sommerliches naturnahes Spiel-Highlight für Klein und Groß. Sie trägt aber auch dazu bei, dass sich die Menschen in immer heißeren Sommermonaten Abkühlung verschaffen können.“

Die Pläne für die Umgestaltung entstanden in engem Austausch mit Kindern und Anwohner*innen im Rahmen von mehreren Beteiligungsveranstaltungen. Zudem holte sich das Baureferat vorab die Zustimmung des Städtischen Beraterkreis Barrierefreies Planen und Bauen ein. Da der Johannisplatz im denkmalgeschützten Ensemblebereich liegt, hat das Baureferat für die Sanierungsmaßnahme auch die Erlaubnis nach dem bayerischen Denkmalschutzgesetz eingeholt.

Für die größeren Kinder stehen nun im Norden der Kirche eine altersgerechte Kletter- und Spielkombination sowie eine Sechseckschaukel zum Spielen bereit. Eine niedrigere Kletter- und Hüttenkombination ergänzt das Spielangebot für die Kleineren. In die Böschungskante des Walls ist eine Wasserbaustelle mit zwei Pumpen, einem rollstuhlgerechtem Wassertisch und einem Wasserlauf mit unterschiedlichen Staumöglichkeiten und hohem attraktivem Spielwert integriert. Die Betonblöcke an der Böschungskante wurden erneuert und erhielten in Teilbereichen Holzauflagen. Bienenfreundliche Strauchgruppen, Findlinge und liegende Baumstämme erweitern das Angebot an Rückzugsmöglichkeiten und bieten Raum für naturnahes Spiel.

Darüber hinaus erneuerte das Baureferat die Fläche des bisherigen Bolzplatzes und passte sie den aktuellen differenzierten Interessen der Nutzer*innen an. So entstanden auf dem ursprünglichen Flächenzuschnitt ein Fußballminispielfeld, ein Streetballfeld und eine Multifunktionsfläche mit einer überdachten Sitzkante. Die Fläche erhielt wieder einen Asphaltbelag und wurde barrierefrei auf das Geländeniveau des angrenzenden Weges angehoben. Damit bietet sie die Möglichkeiten für vielfältige Bewegung, freie Ballsportspiele sowie Roll- und Gleitsport. Damit die Sportflächen in den Abendstunden länger genutzt werden können, können sie auf Knopfdruck über artenschutzgerechte Scheinwerfer in den Wintermonaten bis 22 Uhr beleuchtet werden.

Auch der Tischtennisbereich nördlich des Bolzplatzes wurde saniert: Dort erneuerte das Baureferat die Sitzmöglichkeiten in den Randbereichen, die drei Tischtennisplatten und den Wegebelag. Eine kleine Bauminsel, ein rollstuhlgerechtes Trampolin und eine Informationstafel runden das Angebot ab. Der Johannisplatz wurde durch eine öffentliche Toilettenanlage mit Wickeltisch und behindertengerechter Ausstattung ergänzt. Ein Trinkwasserspender an der Außenseite sorgt in der warmen Jahreszeit für Erfrischung.

Im Spielbereich auf der Südseite des Johannisplatzes entstand für Kleinkinder ein abwechslungsreiches Angebot zum Rutschen, Klettern, Wippen, Sitzen und Sandspielen. Im nördlichen Teilbereich wurde ein Pflanzenlabyrinth integriert und mit einer Sitzkante gefasst. Des Weiteren wurden die in die Jahre gekommenen Pflanzbeete zwischen den Bänken aufgelöst, um mehr Sitzgelegenheiten zu schaffen. Darüber hinaus hat das Baureferat die bestehenden Belagsflächen und Sitzgelegenheiten rund um den Schmuckplatz erneuert. Die Zierbeete blühen bereits. Sie haben neue Stahleinfassungen erhalten.

Die Bauarbeiten begannen mit vorbereitenden Maßnahmen im Dezember 2024. Richtig los ging es mit der Sanierung dann nach der Winterpause im Februar 2025. Die im Süden gelegenen Spiel- und Aufenthaltsbereiche waren bereits im Dezember 2025 wieder nutzbar. Nun steht mit den aktuell fertiggestellten Spiel- und Sportflächen im Norden wieder der gesamte Platz den Haidhauser*innen zur Verfügung. Einzig mit dem Betreten der Blumenschmuckwiese muss noch bis August 2026 gewartet werden, dann sollte der neue Rasen ausreichend angewachsen sein.

Hinweis für Redaktionen: Fotos vom sanierten Johannisplatz erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

Gaissmayer GartenLandschaft
Der neue barrierefreie Steg am Lußsee

(24. Juni 2026) Das Baureferat (Gartenbau) hat den barrierefreien Badesteg mit Liegefläche am Lußsee in Langwied fertiggestellt und zur Nutzung freigegeben.
Damit hat die Landeshauptstadt München einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung Inklusion und Barrierefreiheit im Rahmen des Beschlusses des Münchner Stadtrats vom 21. Dezember 2022 („Barrierefreier Zugang zu den Münchner Seen – Badespaß für Alle“) geschaffen. An fünf Badeseen in München sollen barrierefreie Einstiegshilfen und Stege geschaffen werden. Nach den bereits erfolgreich umgesetzten Projekten am Feldmochinger See und Fasaneriesee sind nun auch die Maßnahmen am Lußsee abgeschlossen.

Der neue Badesteg bietet einen sicheren Zugang zum Wasser sowie einen einladenden Aufenthaltsbereich am Ufer. Das Baureferat hat außerdem drei barrierefreie PKW-Stellplätze eingerichtet, um den Zugang zu erleichtern. Auch die Wege vom Parkplatz zu den Toiletten sowie der Uferweg bis zum Steg wurden saniert.

Die Gartenbau-Fachleute haben die bestehende barrierefreie Toilettenanlage im Rahmen des Projekts aufgewertet. Der Steg wurde in einer Lücke der Baumallee am Nordufer errichtet und ist direkt mit den bestehenden Wegen verbunden. Darüber hinaus gibt es entlang des Zuwegs eine kleine Ruhezone mit Umstiegshilfen für Rollstuhlfahrende sowie Sitz- und Liegemöglichkeiten.

Die Konstruktion des Stegs aus Stahl entspricht den aktuellen Richtlinien für barrierefreies Bauen und wurde in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Beraterkreis für Barrierefreies Planen und Bauen realisiert. Der Steg verfügt über mehrere Ausstiege ins Wasser in Richtung Ufer sowie in Richtung See, um den unterschiedlichen Wasserständen gerecht zu werden und verschiedene Einstiegstiefen anzubieten.

Pünktlich zur Badesaison haben jetzt auch ältere Menschen und Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen die Möglichkeit, sicher ins kühle Nass zu gelangen und im Lußsee ihre Runden zu drehen.

Baureferat
Praxistest für neue Bordsteine

(19. Juni 2026) Durch die enge Zusammenarbeit von Bau- und Mobilitätsreferat ist es gelungen, die Sanierung der südlichen Candidstraße für die Herstellung einer neuen sicheren Radverkehrsanlage entlang der südlichen Tegernseer Landstraße zu nutzen. Damit wurde eine Lücke im Münchner Radwegenetz zwischen Grünwalder Straße und Otkerstraße geschlossen. Die Straßenunterhalt-Fachleute haben zur Abgrenzung des Radweges auf eine neue, innovative Bauweise gesetzt. Die bauliche Trennung zum Kfz-Verkehr auf dem vielbefahrenen Ring-Zubringer entsteht mithilfe des sogenannten neuen Münchner Flachbordsteins.

Diese neuen Flachborde aus Beton sind eine städtische Eigenentwicklung. Sie sind abgeschrägt und flacher als klassische Bordsteine. Sie trennen den Radweg klar von der Fahrbahn. Gleichzeitig sind sie so flach, dass Radfahrer*innen nicht mit den Pedalen an ihnen hängen bleiben. Einsatzfahrzeuge wie etwa der Feuerwehr können sie bei Bedarf überfahren. Die neuen Elemente weisen noch weitere Vorteile auf: Sie können mit vergleichsweise geringem Aufwand auf der bestehenden Fahrbahn eingebaut werden. Ein kompletter Umbau des Straßenprofils mit neuer Entwässerung ist dafür nicht nötig. Dies sorgt für eine Reduzierung von Bauzeit und Kosten.

Das Baureferat hat die neuen Flachbordsteine gemeinsam mit einem regionalen Anbieter für die Anforderungen der Landeshauptstadt München zur Einsatzreife gebracht. Beim Dauerversuch im Betonwerk haben sie bereits ihre grundsätzliche Eignung unter Beweis gestellt. Nun startet mit ihrem Einbau in Giesing die erste echte Bewährungsprobe im öffentlichen Straßenraum. Die Straßenunterhalt-Expert*innen schätzen die dauerhaft verbauten Flachborde für haltbarer ein als beispielsweise Trennelemente aus Hartgummi oder Kunststoff. Zudem sind sie weniger unterhaltsintensiv und sicherer als weiße Bodenmarkierungen. Gegenüber ähnlichen Elementen aus Granit sind die Beton-Flachborde deutlich günstiger in der Anschaffung und im Einbau.

Auch in der nördlichen Candidstraße vor der Brudermühlbrücke ist der Einbau der neuen Münchner Flachbordsteine bereits vorgesehen.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Einerseits arbeiten wir kontinuierlich daran, Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen und Engstellen zu verbessern. Es sind oft vermeintlich kleine Maßnahmen wie diese in der Tegernseer Landstraße, die große Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten vieler Menschen haben können. Wo wir das Sicherheitsgefühl und den Komfort beim Radeln verbessern können, steigen mehr Menschen aufs Rad. Andererseits arbeiten wir fortwährend auch an Umsetzungslösungen, die gleichermaßen dauerhaft, nachhaltig, zeit- und kostensparend sind. Die neuen robusten, speziell für den Einsatz in unserer Stadt entwickelten Münchner Flachbordsteine versprechen eine innovative und zugleich pragmatische Lösung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sein.“

Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Wer künftig vom Candidplatz auf die Tegernseer Landstraße hinauf radelt, findet eine sichere und gut erkennbare Führung vor. Gerade am stark befahrenen Mittleren Ring ist es wichtig, die Verkehrsarten klar zu ordnen und die Wege eindeutig zu gestalten. Davon profitieren künftig sowohl Radfahrer*innen als auch Fußgänger*innen. Bislang gab es auf diesem Abschnitt der Tegernseer Landstraße mit Tempo 50 keine Radverkehrseinrichtung. Die neuen Radverkehrsflächen schaffen nun eine klare, intuitive Führung des Radverkehrs. Außerdem entschärfen sie die Konflikte mit dem Fußverkehr und steigern das Sicherheitsempfinden für Radfahrer*innen erheblich.“

Tobias Hase/ LHM Referat für Bildung und Sport
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Stadtschulrat Florian Kraus mit der druckfrischen Publikation

(18. Juni 2026) Mehr als 200 Bildungsbauten und über 8,7 Milliarden Euro Investitionen: So lautet die Zwischenbilanz der Bildungsbauoffensive München, deren Umsetzung vor rund zehn Jahren ihren Anfang genommen hat und sich zu Deutschlands größtem kommunalen Bildungsbauprogramm entwickelt hat. Was hinter dieser Entwicklung steckt, zeigt die umfangreiche Publikation „Wir bauen Bildung! 10 Jahre Bildungsbauoffensive München“, die am 22. Juni als Buch und E-Book im JOVIS Verlag erscheint.

Auf 232 Seiten lenkt das Buch den Blick nicht nur auf das bisher Erreichte, sondern auch auf die Herausforderungen und Chancen, die für eine zukunftsgerechte Bildungsinfrastruktur noch vor der Landeshauptstadt München liegen – ebenso wie vor anderen Städten und Kommunen. Die Leser*innen erfahren unter anderem, wie aus Einzelprojekten Bauprogramme wurden, was die Leitidee des Münchner Lernhauses auszeichnet, welche Vorteile standardisierte Verfahren und Raumprogramme bieten, wie klimaverantwortliches Bauen immer stärker in den Fokus rückt und welchen städtebaulichen Mehrwert zukünftige Projektentwicklungen leisten können.

Die Errungenschaften und Qualitäten der Bildungsbauoffensive werden anhand von fünf Themenclustern mit einführenden Texten, Interviews, anschaulichen Infografiken und Dokumentationen beispielhafter Architekturprojekte beleuchtet. Die Beiträge der externen Autor*innen Thomas Auer, Andrea Gebhard, Norbert Illiges, Meike Kricke, Barbara Pampe, Bernhart Schwenk und Julian Weyer ermöglichen den Blick über den Tellerrand und stellen die Leistungen und Herausforderungen der Landeshauptstadt in einen größeren Kontext. So werden die zentralen Fragen nach mehr Bildungsgerechtigkeit, zukunftsweisender Pädagogik, ressourcenschonendem Bauen und interdisziplinärem, kooperativem Handeln ins Bewusstsein gerückt.

Hintergrund
Im Jahr 2014 gab der Münchner Stadtrat grünes Licht zum Start von Deutschlands größter kommunaler Bildungsbauoffensive für Schulen, Kindergärten und Sportanlagen um. Neben dem Bau von Gymnasien, Grund-, Real- und Fachoberschulen, beruflichen Schulzentren, Kindertagesstätten sowie Sport- und Pavillonanlagen umfasst die Bildungsbauoffensive München auch zahlreiche Erweiterungen und Sanierungen bestehender Schul- und Kitagebäude. Im Jahr 2014 hat der Münchner Stadtrat das Bildungsbauprogramm mit dem Beschluss zum „Aktionsprogramm Schul- und Kita-Bau 2020“ ins Leben gerufen. Mit inzwischen sechs Schulbauprogrammen wird die Münchner Bildungsbauoffensive weiterhin erfolgreich fortgesetzt. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Bildungsbauoffensive haben Vertreter*innen des Baureferats und des Referats für Bildung und Sport eine gemeinsame Kampagne entwickelt, die die Errungenschaften des Münchner Bildungsbauprogramms weiter in den Fokus der breiten Stadt- und Fachöffentlichkeit rückt.

Zur Publikation: Wir bauen Bildung! 10 Jahre Bildungsbauoffensive München
Landeshauptstadt München, Baureferat (Hg.), JOVIS Verlag, 232 Seiten, circa 200 farbige Abbildungen; ISBN: 978-3-98612-305-5, E-Book: 978-3-98612-306-2, € 42,00 (DE)

Michael Nagy/Presseamt München
Feierlicher Tunnel-Durchstich mit (v.l.) Abteilungsleiter U-Bahn- und Tunnelbau Manfred Reiter, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Oberbürgermeister Dominik Krause und Hauptabteilungsleiter Ingenieurbau im Baureferat Alexander Kressierer.

(17. Juni 2026) Oberbürgermeister Dominik Krause und Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer waren heute beim feierlichen Durchstich im Baulos 1 der Baustelle Gotthardstraße. Mit dem Entfernen der letzten trennenden Erdschicht unter dem Deckel des neuen U-Bahn-Tunnels erreicht die Verlängerung der U-Bahnlinie 5 nach Westen einen weiteren Meilenstein, der das unterirdische Bauwerk auf seiner gesamten Länge von rund 1,1 Kilometern durchgängig begehbar macht.

Oberbürgermeister Dominik Krause sagt: „München wächst, deshalb bauen wir den ÖPNV derzeit so stark aus wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die U-Bahn befördert in München mit Abstand die meisten Menschen, sie ist das Rückgrat unserer Mobilität. Wir erweitern deshalb unser U-Bahn-Netz, um das Angebot sukzessive zu verbessern. Die Verlängerung der U5 wird den Nahverkehr im Münchner Westen bedeutend voranbringen. Nach mehreren Jahren der intensiven Bautätigkeit ist jetzt ein weiterer wichtiger Meilenstein geschafft. Ich freue mich, dass die Arbeiten gut vorankommen.“

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Die Verlängerung der U5 nach Pasing ist in vollem Gange, die Verlängerung bis nach Freiham folgt. Mit dem Durchstich sind nun die Voraussetzungen für die nächsten Ausbauschritte im unterirdischen Bauwerk geschaffen. Drei Logistiköffnungen ermöglichen es, Beton, Stahl und weitere Baumaterialien in den Tunnel einzubringen. Dort werden der künftige U-Bahnhof Baumschule Laim und der Streckentunnel zum Laimer Platz entstehen.“

Gleichzeitig führt das Baureferat die Arbeiten an den Tunnelsohlen und Tunnelwänden fort. Auf der Oberfläche laufen weiterhin die Arbeiten an den sogenannten Dükerbauwerken, die gewährleisten, dass das Grundwasser das Tunnelbauwerk im Endzustand ungehindert umströmen kann.

Die Arbeiten an der U5-Verlängerung schreiten nicht nur an der Gotthardstraße sichtbar voran. In Pasing und Am Knie laufen unter anderem die Bohrpfahlarbeiten für die U-Bahnhöfe. In den kommenden Wochen beginnen die Betonarbeiten für die halbseitigen Tunneldecken. Der Trambetrieb bleibt während der Bauarbeiten aufrechterhalten. Erst wenn die Bahnhofsbauwerke im Rohbau fertig sind, kann die rund 80 Meter lange Tunnelbohrmaschine ihre Fahrt aufnehmen – vom Startschacht westlich der Willibaldstraße aus.

Am Bahnhof Pasing werden nördlich der Pasing Arcaden Bohrpfähle und nördlich der Pasinger Hofgärten Schlitzwände hergestellt. Zudem beginnen die Arbeiten an den Personenunterführungen, die künftig die Verbindung zwischen U-Bahnhof und DB-Bahnhof ermöglichen. Der Verkehr auf der Josef-Felder-Straße bleibt in beiden Richtungen einspurig erhalten.

Für die geplante Weiterverlängerung der U5 von Pasing nach Freiham laufen seit Mai 2024 die Rohbauarbeiten für den Endbahnhof Freiham-Zentrum. Dieser wird als Vorhaltemaßnahme errichtet, um größere Eingriffe in die spätere Bebauung und damit verlorenen Bauaufwand und höhere Baukosten zu vermeiden.

Alle Informationen rund um die U5-Verlängerung und den Münchner U-Bahn-Bau gibt es unter www.ubahnbau-muenchen.de. Interessierte können sich außerdem im U5 Infocenter in der Willibaldstraße 70 umfassend informieren; im frei zugänglichen „U5-Tunnel-Walk“ auf diversen Outdoor-Schautafeln sogar rund um die Uhr. Immer mittwochs (außer an Feiertagen) von 15 bis 19 Uhr stehen im Infocenter außerdem unsere Expert*innen aus dem U-Bahn-Bau für Fragen und Bürger*innen-Anliegen zum Projekt zur Verfügung.

Hinweis für Redaktionen: Fotos vom Pressetermin zum Durchstich im U-Bahn-Tunnel mit Oberbürgermeister Dominik Krause und Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

Leonhard Simon

(16. Juni 2026) Das Baureferat (Gartenbau) hat die Spiel- und Aufenthaltsflächen am Korbinianplatz und den westlich der Korbinianstraße gelegenen Kleinkinderspielbereich umfassend saniert und aufgewertet.

Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Die Bauzäune an der Grünanlage sind weg, so dass der gesamte Spielplatz ab sofort den Menschen im Quartier zur Verfügung steht – insbesondere den Kindern und Jugendlichen, aber selbstverständlich auch allen anderen. Das mit den Anwohnenden abgestimmte Planungskonzept hat die wunderbaren Bestandsbäume erhalten und ergänzt sie um zahlreiche Strauchpflanzungen. Das heißt Spielen und Entspannen im Grünen mit mehr Schatten und Hitzeschutz, genau rechtzeitig zu Sommerbeginn. Für Erfrischung sorgt im Übrigen auch hier ab sofort ein weiterer neuer Trinkbrunnen.“

Für die Kleinen ist ein naturnaher Spielbereich mit dem Motto „Tiere am Teich“ entstanden. Natursteinfindlinge und freie Strauchpflanzungen fassen den Sandbereich ein. Das Spielangebot umfasst einen Balancierparcours in Form eines Staudamms, eine „Biberburg“ sowie Balanciertritte mit Fußabdrücken heimischer Tiere. Zwei neue Wipptiere erweitern das Spielangebot für Kleinkinder.

Ein weiterer Fokus bei der Umgestaltung lag auf dem Thema Barrierefreiheit. Eine Nestschaukel als „Schaukel für Alle“ sowie ein rollstuhlbefahrbares Spielhaus mit Sandbaustelle tragen dem Leitprinzip der inklusiven Spielmöglichkeiten Rechnung. Um das Sicherheitsempfinden der Nutzer*innen zu steigern, ist der Zugangsweg zum Spielbereich nun beleuchtet.

Ebenso hat das Baureferat den Spielbereich für Klein- und Schulkinder östlich der Korbinianstraße saniert sowie den Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten an der Knorrstraße aufgewertet. Für jüngere Schulkinder gibt es jetzt einen großen, abwechslungsreichen Kletterparcours, dessen Gestaltung dem Motto „Heimische Vogelwelt“ folgt. Blickfang ist der hoher Rutschenturm in Form eines Vogelhauses mit seinen farbigen Stahlstützen und geschnitzten Vogelnachbildungen. Zum Aufenthalt laden Sitzelemente unter einer Pergola ein, die teilweise überdacht ist und auch bei schlechter Witterung den Aufenthalt ermöglicht. In diesem Bereich der Anlage hat außerdem eine neue Eiche ihren Platz erhalten.

Der Aufenthaltsbereich an der Knorrstraße ist zukünftig bis 22 Uhr beleuchtet. Unterschiedliche Sitzbänke mit und ohne Lehne und inklusive Loungemöbel mit Tischen laden zum Verweilen ein. Als neuer sportlicher Akzent gibt es dort nun auch zwei Tischtennisplatten. Zusätzlich hat das Baureferat in diesem Bereich einen neuen Trinkwasserbrunnen errichtet, unterstützt durch das Sonderförderprogramm für kommunale Trinkbrunnen des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

Michael Nagy / Presseamt München
Dietmar Holzapfel (l.), Denkmal-Initiator und Wirt der "Deutschen Eiche", Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, Verena Dietl (SPD), dritte Bürgermeisterin der Stadt München, und Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Baurefertin der Stadt München, enthüllen gemeinsam das neue Denkmal des König Ludwig II. an der Corneliusbrücke.

(12. Juni 2026) Das Baureferat (Gartenbau) hat die „romantische Ruine“ mit dem Denkmal von König Ludwig II. auf der Bastion der Corneliusbrücke fertiggestellt, pünktlich zur Einweihung am morgigen Samstag, den 13. Juni, durch den Verein Ludwig II. Denkmal e. V., der dieses Projekt initiiert und finanziert hat.
Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hatte im März 2025 die Ausführungsgenehmigung erteilt. Die Landeshauptstadt München hat für die Realisierung eine private Zuwendung in Höhe von 225.660 Euro von den Initiatoren erhalten.

Oberbürgermeister Dominik Krause: „Der Märchenkönig Ludwig II. ist eine der schillerndsten Figuren in der Geschichte unserer Stadt. Ich freue mich sehr, dass das Ludwig-Denkmal an seinen angestammten Platz auf der Corneliusbrücke zurückkehrt. Dieses Projekt ist eine Hommage an König Ludwig II., der nach wie vor Menschen weit über München hinaus fasziniert. Das Denkmal wird viele Münchner*innen anziehen, aber auch in Reiseführern einen festen Platz finden. Allen Beteiligten, ganz besonders Dietmar Holzapfel und seinen Mitstreiter*innen, gilt mein herzlicher Dank.“

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „München hat viele Denkmäler bayerischer Monarchen, um deren Pflege und Erhalt sich das Baureferat kümmert. In Form der neuen romantischen Ruine auf der Corneliusbrücke ist nun ein früherer Denkmalort für Ludwig II. neu gefasst worden. Mithilfe der privaten Zuwendungsmittel konnten wir im Rahmen dieses Projekts einen Mehrwert für alle Isar-Nutzer*innen schaffen, ob „Kini“-Fans oder nicht. Die Bastion der Corneliusbrücke als belebter Treffpunkt an der Isar hat im Zuge des Projekts eine deutliche Aufwertung der Aufenthaltsqualität erfahren. Hierfür gilt mein ausdrücklicher Dank den Initiatoren des Vereins Ludwig II. Denkmal e.V.“

Dietmar Holzapfel, Vorstandsvorsitzender des Vereins Ludwig II. Denkmal e.V., sagt: „Ein Kampf um dieses Denkmal, der vor zwölf Jahren begann, kommt zu einem glücklichen Ende. Dank vieler kleiner und großer Spender und der Unterstützung sehr engagierter Vereinsmitglieder konnten wir uns als Bürger einbringen. Möge die Bevölkerung dieses Kleinod zurückerobern, damit nicht weiterhin Vandalen den Ort zerstören. Um möglichst viele Bürger*innen an diesen Ort zu locken, werden tags drauf „The Stars“- Best of Rolling Stones, auf der Corneliusbrücke rocken!“ Kommen Sie in Scharen!“

Der Entwurf der vereinfachten romantischen Ruine orientiert sich an der ursprünglichen Aufstellung einer Bronzeplastik des bayerischen Märchenkönigs zu Beginn des 20. Jahrhunderts an diesem Ort, die im Jahr 1942 durch die Nationalsozialisten entfernt und als sogenannte „Metallspende des Deutschen Volkes“ zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurde. Von 1973 bis zum Abbau 2021 befand sich eine Natursteinstele mit einer Kopie des Bronzekopfs der Originalstatue auf der Bastion der Corneliusbrücke.

Für die Umsetzung der romantischen Ruine hat das Baureferat eingelagerte Natursteinelemente des ursprünglichen Denkmals von 1910 verwendet. Eine Büste (mit angeschnittenem Oberkörper) wurde als Nachbildung der ehemaligen, über drei Meter hohen Bronzestatue König Ludwig II. angefertigt und auf einer Säule befestigt. Diese wurde auf dem Originalsockelstein der Skulptur mit der Inschrift Ludwig II. König v. Bayern auf der bestehenden Rasenfläche platziert. Der Sockelstein, der circa fünf Tonnen wiegt, steht nun umsäumt von wilden Rosen, weiteren Steinfragmenten und Sitzelementen mit Blick auf die Isar auf der Rasenfläche. Die Stützwand, die das Brückenniveau von der Ebene der Bastion trennt, ist mit wildem Wein berankt. Davor hat das Baureferat drei Sitzbänke mit Rückenlehnen aufgestellt. Die bestehende Gestaltung der Freifläche und die Pappeln sind erhalten geblieben. Im Zuge des Projekts hat das Baureferat auch das Mauerwerk der Bastion an der Corneliusbrücke ausgebessert.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 11. März 2024 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 15451)

Baureferat
In der Zeit vom 1. Juli bis 2. August führt das Baureferat die Instandsetzungsarbeiten nach dem Lkw-Brand am 17. April 2024 im Luise-Kiesselbach-Tunnel durch, der erhebliche Schäden an der Tunneldecke und der technischen Infrastruktur der Oströhre (Fahrtrichtung Nord) verursachte.

(8. Juni 2026) In der Zeit vom 1. Juli bis 2. August 2026 führt das Baureferat die abschließenden Instandsetzungsarbeiten für den Brandschaden im Luise-Kiesselbach-Tunnel durch. Dafür muss der Tunnel in Fahrtrichtung Nord in dieser Zeit vollständig gesperrt werden. Ein schwerer Lkw-Brand am 17. April 2024 hatte erhebliche Schäden an der Tunneldecke und der technischen Infrastruktur der Oströhre (Fahrtrichtung Nord) verursacht.

Die infolge des Brandes drohende dauerhafte Sperrung dieser wichtigen Verkehrsader konnte vom Baureferat und Mobilitätsreferat abgewendet werden. Nach sofortigen Reparaturarbeiten und mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h konnte der Tunnel bereits 20 Stunden nach dem Brand bis auf weiteres freigegeben werden.

Nun folgt die fachgerechte Betoninstandsetzung der Tunneldecke sowie die vollständige Erneuerung der durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Sicherheitssysteme (Lüftung, Brandmeldung, Funk, Beleuchtung und Löschwasserleitung). Dafür ist eine vorübergehende Vollsperrung der Fahrtrichtung Nord notwendig, da für die Dauer der Instandsetzungsarbeiten sämtliche sicherheitsrelevanten Überwachungssysteme wie Kameras, Brandmelder und Löschwasserleitung demontiert werden müssen. Die durch den Brand angegriffenen Bereiche der Tunneldecke werden unter andrem mit Hochdruckstrahlern bearbeitet. Dies bedarf einer vollständigen Einhausung des Arbeitsbereichs.

Die Sperrung, die während der Sanierungsarbeiten nötig ist, entspricht in etwa dem Abschnitt zwischen den Autobahnen A95 und A96. Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wurden umfassende Maßnahmen zur Verkehrslenkung und -führung getroffen. Für die Umleitung wird die Tunneloberfläche, insbesondere die Garmischer Straße, beschildert und Ampelschaltungen werden entsprechend angepasst. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, das üblicherweise den Tunnel passiert, kann es hier zu Rückstauungen kommen. Zusätzlich werden mehrere Ausweichstrecken im Stadtgebiet verkehrlich optimiert. Gezielte Beschilderung, die Anpassung von Ampelschaltungen und teilweise auch gezielte Sperrungen im Umfeld der Baustelle tragen dazu bei, dass der Verkehr insgesamt besser fließen kann und Staus reduziert werden.

Rettungs- und andere Blaulichtfahrzeuge können den Tunnel Richtung Norden während der Instandsetzung weiterhin nutzen.

Es wird empfohlen, den Münchner Südwesten großräumig zu umfahren oder, soweit möglich, auf andere Verkehrsträger wie die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen, da es trotz aller Verkehrslenkungs- und Informationsmaßnahmen voraussichtlich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen wird.

Um alle Verkehrsteilnehmenden bestmöglich zu informieren und auf die Sperre hinzuweisen, werden im gesamten Stadtgebiet sowie auf den zuführenden Autobahnen in Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH bereits im Vorfeld zahlreiche Vorhinweise aufgestellt. Diese werden je nach Fahrtziel alternative Routen aufzeigen, um Staus zu vermeiden.

Aktuelle Pressetermine

Freitag, 10. Juli 2026 um 11 Uhr
Innenhof des Isartors, Tal 50

Eröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums mit Mona Fuchs, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Marek Wiechers, Kulturreferent, Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Baureferentin und Sabine Rinberger, Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums. Das Museum ist nach der offiziellen Eröffnung bis 22 Uhr kostenfrei zu besichtigen.

Achtung Redaktionen: Am Mittwoch, den 8. Juli 2026 findet um 11 Uhr im Turmstüberl des Valentin-Karlstadt-Musäums ein Pressegespräch mit Mona Fuchs, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Baureferentin und Sabine Rinberger, Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums statt. Im Anschluss führt Sabine Rinberger durch die Ausstellungen.
Anmeldungen für das Pressegespräch mit Rundgang bitte telefonisch unter 223266 oder per Email unter valentinkarlstadtmusaeum@muenchen.de

Im Rahmen eines Presse- und Fototermins wird eine neue Präsentation auf dem Bauzaun des Münchner Stadtmuseums enthüllt. Das Baureferat und das Münchner Stadtmuseum haben diese gemeinsam gestaltet. Sie erzählt die Geschichte des Hauses von der Gründung 1888 bis zur geplanten Wiedereröffnung 2031 und gibt den offiziellen Startschuss für die Bauphase. Es sprechen Bürgermeisterin Mona Fuchs, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sowie Dr. Inken Wuttke, stellvertretende Leitung des Kommunalreferats. Ebenfalls das Wort ergreifen Moritz Auer (Architekt und Geschäftsführer des Büros Auer Weber) und Dr. Markus Speidel, Direktor des Münchner Stadtmuseums.

Achtung Redaktionen: Der Termin ist auch für Foto- und Filmaufnahmen geeignet. Eine Anmeldung ist bis spätestens Dienstag, 16. Juni per E-Mail an presse.stadtmuseum@muenchen.de erforderlich.

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