Solidarität mit der Ukraine

Informationen zur Unterstützung Geflüchteter in München

Rathaus München - Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und Kiew

Spendenkonto

Die Landeshauptstadt München hat zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine, insbesondere in unserer Partnerstadt Kyiv, bei der Stadtsparkasse München ein Spendenkonto eingerichtet:

Landeshauptstadt München
IBAN: DE86 7015 0000 0000 2030 00
Verwendungszweck „Solidarität Ukraine“

Die Paypage mit verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Spenden steuerlich geltend machen:

  • Für Beträge bis einschließlich 300 Euro ist das Verfahren unbürokratisch. Hierbei reicht ein Kontoauszug als Nachweis für das Finanzamt.
  • Überschreitet Ihre Spende die 300-Euro-Grenze, benötigen Sie eine Spendenquittung, um die Spende steuerlich geltend machen zu können. Hierfür ist die Angabe ihres Namens und ihrer vollständigen Adresse nötig. Spendenbestätigungen erhalten Sie mit diesen Angaben und der Nennung von Betrag und Überweisungszeitpunkt Ihrer Spende unter der Mailadresse solidaritaet.ukraine@muenchen.de.
Information

München und Kyiv: Partnerstädte seit 1989

Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist auch die Hauptstadt Kyiv immer wieder Ziel massiver Luftangriffe, bei denen nicht nur Tote und Verwundete zu beklagen sind, sondern auch gezielt städtische Infrastruktur zerstört wird. München unterstützt seine ukrainische Partnerstadt deshalb mit zahlreichen Hilfsprojekten, die vor allem die Münchner*innen mit ihren Spenden möglich machen.

München hilft Kyiv

Brücke nach Kyiv e.V.

(14.12.2023) Die Landeshauptstadt München hat ihre Partnerstadt Kyiv auch im zweiten Jahr seit Beginn des verbrecherischen Angriffskrieges der Russischen Föderation umfangreiche Unterstützung zukommen lassen.

Im vergangenen Winter konnte die Stadt 57 Generatoren für die Aufrechterhaltung der Energieversorgung in Kyiv kaufen, für weitere 130 wurde der Transport in die Ukraine finanziert. Mehr als 30 Busse, die von Unternehmen aus ganz Deutschland gespendet wurden, konnten überführt werden. Weiterhin helfen gebrauchte Fahrzeuge und Geräte wie Gerätewagen der Feuerwehr und des THW, Kleintransporter und verschiedene Baumaschinen, die von der Stadt und ihren Gesellschaften zur Verfügung gestellt oder gekauft wurden, das öffentliche Leben in Kyiv aufrecht zu erhalten. Finanziert wurden die Hilfen aus den Spenden, zu denen die Stadt im Frühjahr 2022 aufgerufen hatte.

Insgesamt haben Bürger*innen und Unternehmen großartige 3 Millionen Euro gespendet, der Stadtrat hatte weitere 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Neben dieser technischen Unterstützung leisten aber auch zivilgesellschaftliche Initiativen wertvolle Hilfe vor Ort. Der Verein „Brücke nach Kyiv“, der seit mehr als 25 Jahren die Partnerschaft belebt, finanziert ein Projekt, mit dem derzeit monatlich mehr als 30.000 Mahlzeiten in Kyiv verteilt werden. Die Hilfe kommt vor allem Binnenflüchtlingen, die aus den umkämpften Gebieten im Osten in die Hauptstadt geflüchtet sind, sowie anderen Bedürftigen und Kindern mit Behinderung zugute. Die Hilfsaktion konnte bisher aus den städtischen Spenden unterstützt werden, ist aber darüber hinaus auf eigene Spenden angewiesen, um die Arbeit auch 2024 fortsetzen zu können.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Dank der Hilfsbereitschaft der Münchnerinnen und Münchner konnte die Stadt in den vergangenen Monaten zahlreiche Hilfsprojekte in der ukrainischen Partnerstadt Kyiv, aber auch Projekte für Geflüchtete hier in München unterstützen. Ein Ende des Krieges in der Ukraine ist leider nicht in Sicht. Unterstützen Sie uns bitte weiter, damit wir den Menschen in Kyiv und den Geflüchteten hier in München auch weiterhin helfen können.“

Spenden für die Arbeit der Brücke nach Kyiv können auf folgendes Konto bei der Raiffeisenbank München-Süd geleistet werden: DE74 7016 9466 0000 0199 50. Weitere Informationen und eine Onlinespendenmöglichkeit können unter www.brueckenachkyiv.de gefunden werden.

(30.11.2022) Dank der Hilfsbereitschaft der Münchner*innen und deren Spenden konnte die Stadt München in den vergangenen Monaten zahlreiche Hilfsprojekte in der ukrainischen Partnerstadt Kyiv, aber auch Projekte für Geflüchtete hier in München unterstützen. Fast vier Millionen Euro sind bisher als Hilfsleistung zusammengekommen. Neben zahlreichen Sachspenden – darunter auch Busse und andere gebrauchte Fahrzeuge – hatten die Münchner*innen rund drei Millionen Euro auf das Spendenkonto der Stadt überwiesen. Eine weitere Million steuerte die Stadt München bei. Doch auch neun Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist weiter Hilfe vonnöten. Die Vollversammlung des Stadtrats hat deshalb beschlossen, dass die Stadt München weitere 500.000 Euro zur Verfügung stellt, um damit Hilfe für die Ukraine zu organisieren.

(27.07.2022) Kyivs Bürgermeister Vitali Klitschko hat sich in einem Schreiben an Oberbürgermeister Dieter Reiter „sehr herzlich bei Ihnen persönlich und allen Münchner Bürgerinnen und Bürgern“ für die Unterstützung aus der Partnerstadt München bedankt:
„Wir schätzen Ihre Hilfe sehr und sind dankbar für Ihr großes Herz und Ihre Solidarität in dieser für unsere Heimat so schwierigen Zeit. Als wir in Kiew humanitäre Bedarfe feststellten, zeigte die Stadt München und Sie persönlich vom ersten Augenblick an ein hohes Maß an Engagement, an Kompetenz und große Bereitschaft uns zu helfen. Die Stadt München sorgt durch unbürokratische und effiziente Kommunikationswege für eine schnelle Lösungsfindung und Umsetzung.
Wir schätzen das Engagement und die Wertehaltung des Münchner Stadtrats und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Münchner Stadtverwaltung sehr, die an der Seite derjenigen stehen, die unter Gewalt leiden und Hilfe brauchen. Unsere Zusammenarbeit hat uns deutlich gezeigt: Professionelle Strukturen, hohe Werteorientierung und ein gemeinsames Ziel bauen die notwendigen Brücken zu einer friedlicheren, freundlicheren und sichereren Zukunft für alle.“

(12.04.2022) Über 2,4 Millionen Euro sind bislang auf dem städtischen Spendenkonto „Solidarität Ukraine“ eingegangen, die Stadt hat eine weitere Million dazugegeben. Mehr als 1,3 Millionen Euro sind davon bereits in konkrete Unterstützungsprojekte insbesondere in der Münchner Partnerstadt Kyiv, aber auch für Geflüchtete hier in München geflossen. Weitere 250.000 Euro sind bereits fest verplant für die Lieferung von Transportfahrzeugen nach Kyiv.
Für rund 940.000 Euro wurden von den Spendengeldern bislang Hilfsgüter und Medikamente, aber auch gebrauchte Krankenwagen und Splitterschutzwesten für den zivilen Einsatz gekauft, die in die Ukraine und hier vor allem nach Kyiv gingen.
Mehr als 380.000 Euro aus dem Spendentopf wurden als Zuschuss für die Unterstützung Geflüchteter in München ausgereicht – etwa für die Erstverpflegung am Info-Point der Caritas im Hauptbahnhof, die psychologische Betreuung von Familien mit Kindern durch die Ukrainische Freie Universität, für Unterricht an der Ukrainischen Samstagsschule, für Deutschkurse des Förderkreises Bayerisches Haus Odessa, für Beratung und Versorgung im Kulturzentrum Gorod oder die Gesundheitsberatung durch das Frauen-GesundheitsZentrum.

(29.03.2022) Unter tatkräftiger Mithilfe von Oberbürgermeister Dieter Reiter wurden zwölf Krankenwagen komplett mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung ausgestattet, um in Kyiv Kriegsopfer versorgen zu können. Der Ankauf von zehn gebrauchten Krankenwagen wurde mit 250.000 Euro aus Spenden finanziert, die auf das städtische Spendenkonto eingegangen sind. Je einen weiteren Krankenwagen haben die Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband München, und der Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband München/Oberbayern, zur Verfügung gestellt.
Die medizinische Ausstattung der zwölf Krankenwagen – insbesondere zur Schmerzlinderung, Schockbehandlung oder zur Stillung von Blutungen – wird von der München Klinik gespendet.

(18.03.2022) Der Münchner Hilfstransport für Kyiv ist wohlbehalten angekommen, wie die Deutsche Bahn der Stadt mitgeteilt hat. 14 große Transportcontainer hatte die Stadt per Zug auf den Weg in die Münchner Partnerstadt gebracht. Neben Medikamenten und Verbandsmaterial umfasste der Transport dringend benötigte Hilfsgüter wie Babynahrung und Windeln, Nahrungskonserven und Wasser, Schlafsäcke, Isomatten und wärmende Kleidung.

Informationen für Geflüchtete - Інформація для біженців

Servicetelefon des Sozialreferats

089 / 233-96833 (Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr)

Kontaktformular:
Kontaktformular des Sozialreferats

Informationen für Gehörlose
Інформація для глухих біженців з України
Контакти в Мюнхені:
sozial.ukraine.deaf@gmail.com
www.gmu.de/ukraine

Infoportale und Apps:

Anlaufstelle für Geflüchtete am Hauptbahnhof ist die Bahnhofsmission an Gleis 11.
Контактним пунктом для біженців на головному залізничному вокзалі є станційна місія на платформі 11.

Bitte seien Sie vorsichtig, bei wem Sie privat unterkommen und wem Sie folgen. Sollten Sie belästigt werden, oder sich unsicher fühlen, rufen Sie sofort die Polizei unter 110.
Будь ласка, будьте обережні, з ким залишаєтесь і за ким слідуєте. Якщо вас переслідують чи відчуваєте себе в небезпеці, негайно телефонуйте в поліцію за номером 110.

Suchdienst für Familienangehörige

Familienangehörige können über den internationalen Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes Geflüchtete aus der Ukraine suchen:

  • Tel. 089/ 680773-111 (Deutsch und Englisch; Montag bis Freitag 9 bis 16.30 Uhr) oder per E-Mail an tracing@drk-suchdienst.de

Für den Erhalt der Aufenthaltserlaubnis ist eine Registrierung als Kriegsflüchtling erforderlich.

Alle Kommunen und Landkreise in Bayern haben gute Beratungsstellen und Unterbringungsmöglichkeiten. Bitte wenden Sie sich an die jeweiligen Stellen Ihres Aufenthaltsortes.

Wenn Sie noch nicht von der Regierung von Oberbayern oder einer anderen Ankunftsstelle nach Ihrer Ankunft mittels Erfassung der Fingerabdrücke registriert wurden, erhalten nach der Beantragung Ihrer Aufenthaltserlaubnis einen Termin zur Registrierung im Kreisverwaltungsreferat.

Kriegsflüchtlinge, die in München angekommen sind, aber noch keinen Wohnsitz haben, können für die Registrierung und Verteilung von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr zum Ankunftszentrum in die Dachauer Straße 122a kommen.

Sie können bis zu 90 Tage nach Ihrer erstmaligen Einreise ohne Visum in Deutschland bleiben. Danach – oder wenn Sie in Deutschland arbeiten wollen – brauchen Sie eine Aufenthaltserlaubnis.

Wohnsitz anmelden im Bürgerbüro

Wenn Sie wissen, wo sie in München wohnen werden (keine vorübergehende Unterkunft), melden Sie bitte nach der Registrierung Ihren Wohnsitz im Bürgerbüro an. Dafür müssen Sie online einen Termin vereinbaren.

Aufenthaltserlaubnis

Sie können bis zu 90 Tage nach Ihrer erstmaligen Einreise ohne Visum in Deutschland bleiben. Danach brauchen Sie eine Aufenthaltserlaubnis.

Wenn Sie Ihren Wohnsitz angemeldet haben, kann Ihnen die Ausländerbehörde gebührenfrei eine Aufenthaltserlaubnis ausstellen. Mit dieser Aufenthaltserlaubnis dürfen Sie arbeiten.

Ukrainische Geflüchtete können Unterstützungsleistungen wie Bargeld, Kleidung und Hilfen bei Krankheit erhalten:

Weitere Angebote:

  • Kleidung und Dinge des täglichen Bedarfs gibt es für Geflüchtete Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr (ohne Termin) bei der diakonia Kleiderkammer (Stahlgruberring 8) sowie den mobilen Kleiderkammern.
    diakonia активно допомагає з їхніми витратами на одяг
  • Bei der Münchner Tafel können geflüchtete Personen einmal wöchentlich Lebensmittel erhalten. 
    Info-Telefon: 089 / 292 250 (erreichbar mittwochs von 14 bis 15.30 Uhr, mit Wartezeiten ist zu rechnen. Bitte halten Sie bei Ihrem Anruf eine E-Mail-Adresse bereit, unter der die Tafel Sie in Zukunft kontaktieren kann.)
    При об¬´єднанні Мюнхенер Тафель українські біженці мають можливість один раз на тиждень отримати продукти харчування.
    Інформаційний телефон: 089 / 292 250
    Доступно по середах з 14:00 до 15:30, очікуваний час очікування.
  • Hilfen und Unterstützung für LGBTIQ*

Kinderbetreuung – догляд за дітьми

Geflüchtete Familien können sich direkt bei der KITA Elternberatung melden, kita-eltern@muenchen.de oder telefonisch unter 089 / 233-96771

Schule – школу

Für ukrainische Schüler*innen gilt in Deutschland die Schulpflicht. Das heißt, dass alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 15 Jahren sich bei den Schulen vor Ort melden müssen. Der Fernunterricht an einer Schule in der Ukraine ersetzt nicht die Schulpflicht in Deutschland.
У Німеччині українські учні є обов’язковими до школи. Це означає, що всі діти та молодь віком від 6 до 15 років повинні реєструватися в місцевих школах. Дистанційне навчання в школі в Україні не замінює обов'язкове навчання в Німеччині.

Die Bildungsberatung International berät zu allen Fragen von Schule und Bildung: Tel. 089 / 233-26875, E-Mail
Beratung in Ukrainisch und Russisch unter: Tel. 089 / 233-524227.

Studium und Wissenschaft - навчання і наук

Deutschkurse und berufliche Integration – Курси німецької мови та професійна інтеграція

Informationen für Helfer*innen und Gastfamilien

Münchner*innen, die Geflüchtete aus der Ukraine hier unterstützen wollen, können sich an folgende Stellen wenden:

Bitte beachten: An den Notunterkünften selbst können keine Sachspenden abgegeben werden.

Fluchtpunkt, ein Verein für Jugendpflege und Jugendhilfe, sucht im Auftrag des Stadtjugendamts Kurzzeitpflegestellen für ukrainische Kinder.

Ukrainische Geflüchtete, die aus einem privaten Haushalt ausziehen und eine neue Unterkunft suchen, wenden sich bitte an das Ankunftszentrum in der Dachauer Straße 122a. Die Öffnungszeiten sind von 8 bis 16 Uhr.

Außerhalb der Öffnungszeiten wenden Sie sich in Notfällen an den Infopoint am Hauptbahnhof oder an das Servicetelefon des Sozialreferats unter 089 / 233-96833.

Für die mittel- bis langfristige Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine sucht eine Task Force im Sozialreferat unter Leitung von Bürgermeisterin Verena Dietl vor allem größere Flächen und Objekte, die schnell und mit wenig Vorlauf und Umplanungen für die Unterbringung einer größeren Zahl von Menschen bereit gestellt werden können.
Unternehmen und Privatpersonen können solche Angebote gerne an die Landeshauptstadt München senden unter objektangebote.soz@muenchen.de.

Für Anfragen von Hilfsorganisationen und Behörden:
E-Mail: ukraine.soz@muenchen.de
Telefon: 089 233-96833

Resolution des Münchner Stadtrats

Vollversammlung des Münchner Stadtrats

Mit Schrecken mussten wir erleben, dass die schlimmsten Befürchtungen wahr wurden und Russland einen offenen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt und eine Invasion vorantreibt. Wir sind fassungslos über diesen barbarischen Akt des russischen Machthabers Putin, der seine nationalistischen Ziele mit aller Brutalität und ohne Rücksicht auf Menschenleben verfolgt. Die Landeshauptstadt München verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste. Die militärische Invasion ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und durch nichts zu rechtfertigen. Durch den Einmarsch wird die territoriale Unversehrtheit eines freien, souveränen Staates verletzt.

Der Angriff auf die Ukraine ist ein Angriff auf uns alle und den Frieden in Europa. Unsere Sorge gilt dabei ganz besonders allen Menschen in der Ukraine und in unserer Partnerstadt Kyiv, die, wie viele andere Orte in ihrem Land, gezielt beschossen wird. Unschuldige Frauen, Männer und Kinder im Herzen Europas müssen um ihr Leben fürchten.

Wir verurteilen jede Form der Gewaltanwendung und wir rufen zum sofortigen Ende der Aggression und aller Kampfhandlungen auf. Die volle Souveränität der Ukraine muss weiter bestehen bleiben. Wir unterstützen alle diplomatischen Initiativen, die sich um den Frieden und ein Ende des Kriegs bemühen.

Wir appellieren an die Stadtgesellschaft in München, sich mit den Menschen in der Ukraine zu solidarisieren. Dabei unterstützen wir alle friedlichen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und Aktivitäten, wie zum Beispiel Mahnwachen, Solidaritätskundgebungen oder Friedensgebete. Gemeinsam wollen wir uns für den Frieden in Europa sowie unsere gemeinsamen Werte einsetzen. Wir stehen für Demokratie, Menschenrechte und Zusammenhalt und stehen fest an der Seite der ukrainischen Bevölkerung und unserer Partnerstadt Kyiv und bieten zivile und humanitäre Unterstützung an, um das Leid der Bürgerinnen und Bürger vor Ort wenigstens zu lindern.

Des Weiteren laden wir auch alle russischstämmigen Menschen in München dazu ein, sich mit uns gemeinsam für den Frieden einzusetzen. Wir möchten betonen, dass die in München lebenden russischstämmigen Menschen nicht in Generalverantwortung für die aggressive Politik des russischen Staates zu nehmen sind.

Informationsquellen zur Ukraine

Die Münchner Stadtbibliothek verschafft auf ihrer Webseite einen Überblick über seriöse, unabhängige Informationsquellen, die über den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine berichten. Darüber hinaus gibt es dort Hinweise zum Erkennen von Fake News und eine Linksammlung zu Kinder-Nachrichtenmedien.