Hitze und Gesundheit
Mit der Klimaerwärmung nimmt auch die Hitzebelastung zu. Hier finden Sie Verhaltenstipps für Hitzetage und Informationen zu gesundheitlichen Risiken durch Hitze.
Allgemeine Hitzetipps
- Suchen oder schaffen Sie sich eine möglichst kühle Umgebung.
- Informieren Sie sich über Hitzewarnungen im Internet, Radio oder Fernsehen oder abonnieren Sie die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes .
- Schützen Sie Ihre Haut konsequent vor übermäßiger Sonneneinstrahlung.
- Tragen Sie möglichst leichte und luftige Kleidung.
- Vermeiden Sie planbare, körperlich anstrengende Tätigkeiten und sportliche Aktivitäten während der heißesten Tageszeiten.
- Trinken Sie regelmäßig und ausreichend Flüssigkeit.
- Es empfiehlt sich, über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten einzunehmen. Speisen mit hohem Wassergehalt wie Gemüse und Obst unterstützen zusätzlich Ihren Flüssigkeitshaushalt.
- Hitzestress stellt für Schwangere und stillende Mütter eine besondere Belastung dar und ist mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen verbunden. Lassen Sie sich hierzu von Ihrer Hebamme oder Ihrer Frauenärztin beziehungsweise Ihrem Frauenarzt beraten.
- Beachten Sie, dass Säuglinge und Kleinkinder besonders empfindlich gegenüber Hitze und UV-Strahlung sind.
- Achten Sie auf ältere und pflegebedürftige Mitmenschen. Regelmäßiges Nachfragen nach dem Befinden und Erinnerungen an das Trinken sind oft bereits eine große Hilfe.
- Bei bestehenden Vorerkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Unter Umständen ist beispielsweise eine Anpassung der Medikamentendosierung bei hohen Temperaturen sinnvoll. Bitte Medikamente jedoch nicht selbständig absetzen, sondern nur in ärztlicher Rücksprache.
Karte kühler Orte
Die Karte kühler Orte der Landeshauptstadt München bietet eine Übersicht über schattige Plätze in Parkanlagen, Grünflächen und an den Münchner Badeseen sowie kühlende Innenräume, wie Kirchen und U-Bahnhöfe.
Zusätzlich zeigt die Karte die Standorte öffentlicher Trinkwasserbrunnen und Toilettenanlagen mit Trinkwasserspendern. Sie finden die Karte in der Linkliste am Ende der Seite.
Gesundheitliche Auswirkungen von Hitze und Flüssigkeitsmangel
Starke Hitze und anhaltende Hitzewellen stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko für die gesamte Bevölkerung dar. Auch fördert die hohe Lufttemperatur zusammen mit intensiver Sonneneinstrahlung die Entstehung von gesundheitsgefährdendem bodennahem Ozon. Anhaltend hohe Lufttemperatur während Hitzeperioden stellt ein zusätzliches Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar.
Bestehende Beschwerden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und neurologische Erkrankungen können durch Hitze verstärkt werden. Bestimmte Medikamente können unter Hitzebedingungen teils schwerwiegende Nebenwirkungen entfalten. Besonders gefährdet durch Hitze und Flüssigkeitsmangel sind ältere Menschen, Kleinkinder und Säuglinge, Schwangere und stillende Mütter, chronisch Kranke sowie Personen, die im Freien arbeiten. Das Risiko steigt erheblich, wenn mehrere dieser Faktoren zusammentreffen.
- Gehirn: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, erhöhtes Risiko für Schlaganfälle sowie Beeinträchtigung der mentalen Gesundheit,
- Herz & Kreislauf: Erhöhte Belastung des Herz-Kreislaufsystems, Blutdruckschwankungen, Schwindel, Kreislaufkollaps sowie ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkte
- Lunge: Beeinträchtigung der Lungenfunktion sowie Verschlimmerung bestehender Asthma- und COPD-Erkrankungen. Zusätzlich begünstigt Hitze erhöhte Ozonkonzentrationen in der Außenluft, die Atemwegserkrankungen weiter verstärken können.
- Niere: Harnwegsinfektionen, Bildung von Nierensteinen, Akute bis chronische Nierenschädigungen,
- Schwangerschaft: erhöhtes Risiko für eine späte Frühgeburt während Hitzeperioden und verringertes Geburtsgewicht des Kindes.
Ein Hitzekrampf äußert sich in schmerzhaften Muskelkrämpfen, häufig nach intensiver körperlicher Belastung. Ursache sind Muskelermüdung sowie der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten (Salzen).
Ein Hitzekollaps kann auftreten, wenn sich die Blutgefäße in Armen und Beinen stark erweitern und der Blutdruck absinkt. Die verminderte Durchblutung des Gehirns kann zu Schwindel oder Bewusstlosigkeit führen. Langes Stehen in der Sonne begünstigt die Entstehung eines Hitzekollapses und sollte daher möglichst vermieden werden.
Ein Sonnenstich entsteht durch längere direkte Sonneneinstrahlung auf unbedeckten Kopf, Hals und Nacken. Je nach Ausprägung kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit mit Brechreiz bis hin zu Bewusstseinseintrübungen kommen.
Ein Hitzschlag ist eine akute und potenziell lebensbedrohliche Überhitzung des Körpers durch übermäßige körperliche Anstrengung und/oder langem Aufenthalt in heißer Umgebung. Kann der Organismus die Körpertemperatur nicht mehr ausreichend regulieren, steigt die Körperkerntemperatur über 40 Grad. Es kann zu Erbrechen, Durchfall, Blutdruckabfall, Bewusstseinsstörungen bis hin zu Krampfanfällen und Organversagen kommen.
Ärztliche Hilfe bei Hitzebeschwerden und Notfällen
Medizinische Hilfe erhalten Sie bei Ihrer hausärztlichen Praxis.
Außerhalb der Sprechzeiten Ihrer hausärztlichen Praxis erreichen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117
Bei akuten Notfällen alarmieren Sie umgehend den Rettungsdienst: 112
Trinkempfehlung bei Hitze
An heißen Tagen ist es besonders wichtig, ausreichend und regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. Bei hohen Temperaturen verliert der Körper vermehrt Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe.
- Gute Durstlöscher sind das Münchner Leitungswasser, Mineralwasser, nicht gesüßte Kräuter- oder Früchtetees oder schwach gesüßte Getränke. Stark gezuckerte und alkoholische Getränke sollten an sehr heißen Tagen eher vermieden werden.
Wasserreiche Lebensmittel wie Melone, Gurken, Tomaten oder Erdbeeren unterstützen zusätzlich die Flüssigkeitszufuhr. - Die Flüssigkeit sollte Zimmertemperatur haben oder leicht gekühlt sein, aber nicht eiskalt.
- Führen Sie an heißen Tagen eine wieder auffüllbare Trinkflasche mit sich, die Sie unterwegs beispielsweise an den städtischen Trinkbrunnen kostenfrei auffüllen können.
- Bei starkem Schwitzen und körperlicher Aktivität sollten Sie darauf achten, den Salzverlust auszugleichen indem Sie Speisen wie Gemüsebrühe zu sich nehmen.
- Vor allem Kinder und ältere Menschen verspüren oft weniger Durst und sollten gezielt zum Trinken ermuntert werden. Erstellen Sie gegebenenfalls für sich und Ihre Angehörigen Trinkpläne oder nutzen Sie entsprechende digital verfügbare Apps als Trinkerinnerung.
- Bei bestimmten Vorerkrankungen wie Nieren- und Herzerkrankungen kann eine Trinkmengenbeschränkung notwendig sein. Bei diesen Krankheitsbildern sollte die maximale Trinkmenge daher ärztlich abgeklärt werden!
Der Hitzeknigge
Weitere Informationen und hilfreiche Tipps bei Hitze
UV-Strahlung ist ein natürlicher Teil des Sonnenlichts und wichtig für die körpereigene Vitamin D-Bildung. Gleichzeitig kann UV-Strahlung unsere Haut und Augen schädigen und langfristig das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Ein bewusster Umgang mit Sonnenlicht ist daher unerlässlich.
Die individuelle Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung hängt von mehreren Faktoren ab. Lassen Sie Ihr persönliches Risikoprofil wie Ihren Hauttyp durch einen Dermatologen oder eine Dermatologin bestimmen und sich zu geeigneten Schutzmaßnahmen informieren. Insbesondere Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und Personen mit einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte von Hautkrebs sollten sich beraten lassen.
- Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung bei hohem UV-Index. Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an intensive Sonneneinstrahlung, vor allem im Frühjahr oder auf Urlaubsreisen. Aufenthalte in der Sonne, in großen Höhen, am und im Wasser und auch im Winter auf Schnee und Eis erfordern besonders intensiven Sonnenschutz.
- Ein umfassender Sonnenschutz sollte vor allem bei Kindern und Jugendlichen beachtet werden. Kinder sollten keinen Sonnenbrand bekommen.
- Schützen Sie Ihre Haut durch das Tragen geeigneter Kleidung und Kopfbedeckungen. Verwenden Sie Sonnenschutzmittel und schützen Sie Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille.
- Manche Kosmetika und Parfums können in Verbindung mit UV-Strahlung zu irreversiblen Pigmentstörungen (Verfärbung der Haut) führen. Bestimmte Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Lassen Sie sich hierzu beraten.
- Nutzen Sie die Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Hautkrebs-Screening Teil der gesetzlichen Krebsfrüherkennung. Ab dem Alter von 35 Jahren wird alle zwei Jahre die Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
- Planen Sie bei längeren Fahrten ausreichende Pausen und nehmen Sie genügend Getränke mit.
- Lüften Sie das Fahrzeug vor Fahrtbeginn gut durch, um angestaute Hitze entweichen zu lassen.
- Hohe Temperaturen können die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und somit auch das sichere Verhalten im Straßenverkehr negativ beeinflussen. Nutzen Sie Klimageräte oder verlegen Sie die Autofahrt gegebenenfalls auch auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
- Um Mitfahrende auf der Rückbank, insbesondere Kinder, vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen, können spezielle Sonnenschutzfolien an den hinteren Seitenfenstern angebracht werden. Die Frontscheibe und die vorderen Seitenfenster dürfen allerdings nicht beklebt werden. Dort bietet luftige und bedeckende Kleidung oder Sonnenschutzcreme Schutz, da UV- Strahlen auch die Autoscheiben durchdringen können.
- Wählen Sie beim Parken möglichst einen schattigen Platz. Zusätzlich kann die Verwendung von Sonnenschutzrollos oder Sonnenschutzblenden helfen, die Aufheizung des Fahrzeug-Innenraums zu reduzieren.
- Beim Einsatz von Klimaanlagen rät der ADAC zu einem maßvollen Umgang: Die Temperatur im Auto sollte höchstens sechs Grad unter der Außentemperatur liegen, um Erkältungen und Kreislaufproblemen vorzubeugen. Auf kurzen Strecken von weniger als fünf Kilometern kann es sinnvoller sein, auf die Nutzung der Klimaanlage zu verzichten und die Fenster zu öffnen. Um die Bildung von Bakterien und Pilzen zu vermeiden, sollte die Klimaanlage außerdem vor Fahrtende ausgeschaltet werden, damit das Kondenswasser verdunsten kann.
Die Lüftung der Klimaanlage sollte nicht direkt auf Gesicht und Oberkörper gerichtet sein. - Halten Sie sich bei Hitze nicht in einem parkenden Auto auf. Bereits nach kurzer Zeit können im Inneren eines Autos bei verschlossenen Fenstern und Türen lebensgefährliche Temperaturen entstehen. Lassen Sie keinesfalls Säuglinge, Kleinkinder, gesundheitlich geschwächte Menschen oder Tiere im Auto zurück.
Bei Hitze leistet der Körper starke Anstrengung, um die Körperkerntemperatur auf circa 37 Grad zu halten. Körperliche Aktivität und Sport erhöhen durch Muskelarbeit die Wärmeproduktion des Körpers zusätzlich.
Sportliche Aktivität und Fitness fördern die Widerstandsfähigkeit des Körpers bei Hitze. Allerdings kann längerer Hitzestress bei Sportler*innen aller Altersgruppen zu ernsthaften und teils lebensbedrohlichen Hitzeerkrankungen führen. Besonders gefährdet sind Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ältere und Kinder, aber auch Gesunde sind nicht geschützt. Zu den direkten gesundheitlichen Risiken beim Sport im Rahmen des Klimawandels zählen neben Hitzeerkrankungen und starker UV-Belastung auch Atemwegsbelastung durch Ozon, Feinstaub und Pollen sowie Infektionsrisiken wie etwa durch Zecken. Passen Sie soweit möglich Ihre Trainingsbedingungen an.
- Beachten Sie vor Trainingsbeginn die Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes, Hinweise zu aktuellem UV-Index und Ozonbelastung. Je nach Trainingsumfeld sind gegebenenfalls auch Risiken durch Infektionen beispielsweise durch Zecken und Pollenflug zu berücksichtigen.
- Verlegen Sie sportliche Aktivitäten möglichst in die kühlen Morgen- und Abendstunden und reduzieren Sie bei ungewohnt hohen Temperaturen Intensität und Dauer des Trainings. Beachten Sie diesen Hinweis auch bei Wechsel der Klimazone beispielsweise im Rahmen von Reisen.
- Üben Sie Ihren Sport während Hitzewellen möglichst in einem Innenraum aus, um Hitze, UV- Strahlung und Ozonbelastung zu vermeiden.
- Bei sportlicher Aktivität im Freien ist auch der UV-Schutz von besonderer Relevanz. Gegebenenfalls reflektiert die Trainings- oder Wettkampfumgebung zusätzlich beispielsweise durch hellen Sand oder Wasser. Beachten Sie hierzu gerne unsere Hinweise zum UV-Schutz.
- Achten Sie darauf regelmäßige Pausen im Schatten einzulegen und nutzen Sie gegebenenfalls eine aktive Kühlung.
- Tragen Sie luftige und atmungsaktive Kleidung, soweit Ihre Sportart dies zulässt, damit Schweiß verdunsten kann. Beachten Sie, dass das Tragen spezieller Sportausrüstung wie dichte Schutzkleidung oder Helme problematisch werden könnte. Bedecken Sie Ihren Kopf und Nacken bei Aktivitäten im Außenbereich mit einer Kappe oder einem Tuch und verwenden Sie eine rutschfeste Sonnenbrille.
- Trinken Sie ausreichend. Bei Hitze schwitzt der Körper verstärkt, um sich abzukühlen. Dadurch gehen Flüssigkeit und Salze verloren. Trinken Sie daher bereits vor dem Sport sowie regelmäßig während und nach der Belastung. Die Flüssigkeit sollte Zimmertemperatur haben oder leicht gekühlt sein, aber nicht eiskalt. Es stehen verschiedene isotonische Getränke zur Verfügung, um ihren Körper nicht nur mit Wasser, sondern auch Elektrolyten zu versorgen. Zusätzlich können Sie viel Obst und leicht gesalzene Speisen zu sich nehmen.
- Nehmen Sie körpereigene Warnsignale ernst: Unterbrechen Sie Ihr Training bei Unwohlsein, Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen unverzüglich.
- Personen mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Vorerkrankungen sollten vor sportlicher Aktivität in der Hitze besonders vorsichtig sein und sich gegebenenfalls vorher ärztlich beraten lassen.
Hitzewellen können verschiedene Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. Einige der wichtigsten Aspekte:
- Erhöhtes Stresserleben & aggressives Verhalten
Hohe Temperaturen können zu einem erhöhten Stresserleben mit Reizbarkeit und emotionalen Belastungen führen. Dies kann sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Auswirkungen haben. Hitze kann sich zudem negativ auf die Fähigkeit zur Selbstkontrolle auswirken.
- Schlafstörungen
Hitze kann den Schlaf beeinträchtigen, da hohe Temperaturen das Einschlafen erschweren und die Schlafqualität mindern. Schlafmangel kann wiederum negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. Versuchen Sie, Räumlichkeiten, in denen Sie schlafen möglichst kühl zu halten, etwa durch Lüften. Vor dem Schlafen gehen sollten Sie zudem nur leichte und gut verdauliche Mahlzeiten zu sich nehmen und auf Kaffee und Alkohol verzichten.
- Geistige Beeinträchtigungen
Hitze kann die geistige Lern- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, was sich z.B. in Konzentrationsschwierigkeiten und einer verminderten Entscheidungsfähigkeit ausdrücken kann.
- Mögliche Verschlechterung bestehender psychischer Erkrankungen
Menschen mit psychischen Erkrankungen gehören ebenfalls zu den durch Hitze gefährdeten Personen. Bei längeren Hitzewellen kann eine Verschlechterung ihrer Symptome auftreten. Weitere Informationen finden Sie im Flyer der Psychotherapeutenkammer für Patient*innen
- Zunahme von psychischen Krisen
In extremen Hitzewellen kann es zu einem Anstieg von psychischen Krisen kommen, da die Belastung durch die Hitze zu einer erheblichen Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens führen kann. Bei Bedarf stehen Notdienste bei akuten Krisen unterstützend zur Seite.
Münchner Badeseen und Freizeitbäder
Kühlen Sie sich an heißen Tagen in den Münchner Freibädern und an den Münchner Badeseen ab.
Achten Sie dabei auf ausreichend Sonnenschutz. Dazu gehören auch Kopfbedeckung, Sonnenbrille sowie rechtzeitig aufgetragene Sonnencreme mit einem hohen bis sehr hohen Lichtschutzfaktor
Auch Ihre Kinder können sich beim Spielen mit Wasser gut abkühlen. Lassen Sie die Kinder dabei aber nicht unbeaufsichtigt. Ausreichender Sonnenschutz ist vor allem am und im kühlenden Nass wichtig: Denn das Wasser wirft UV-Strahlung zurück und verstärkt sie. Es kann beim Spielen im Wasser ein T-Shirt und eine Kopfbedeckung getragen werden. Cremen Sie Kinder nach einem Aufenthalt im Wasser stets neu ein.