Pressestelle des Baureferats
Presseservice, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats
Presseservice im Baureferat
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Ines Schmidt (Elternzeit)
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Telefax: (089) 233 989 60012
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Pressesprecher der Münchner Stadtentwässerung
Steffen Graf
Telefon: (089) 233 61892
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presse.mse@muenchen.de
Mathias Wünsch
Telefon: (089) 233 62012
Telefax: (089) 233 62005
mathias.wuensch@muenchen.de
Aktuelle Pressemitteilungen:
(20. Februar 2026) Das Baureferat beginnt am 23. Februar mit den Arbeiten zum Umbau der Boschetsrieder Straße zugunsten von mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden. Bereits im Herbst 2025 hat das Baureferat erste Vorleistungen durchgeführt, nun starten die eigentlichen Straßenbauarbeiten. Der rund 1,3 Kilometer Meter lange Abschnitt zwischen dem Ratzinger Platz im Westen und der Plinganser- /Wolfratshauser Straße im Osten ist eine wichtige Radverkehrsroute. Die bislang schmalen Geh- und Radwege werden gemäß dem Konzept des Mobilitätsreferats verbreitert und baulich abgegrenzt. An Kreuzungen werden zudem die Aufstellflächen vergrößert. Die Maßnahme erhöht insbesondere die Schulwegsicherheit für die Schüler*innen der Grund- und Förderschule an der Boschetsrieder Straße. Im Zuge der Baumaßnahme saniert das Baureferat zudem die Fahrbahn der vielbefahrenen Straße. Die Maßnahme wurde im Mai 2023 vom Stadtrat beschlossen.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Mit dem Verkehrssicherheits-Umbau der Boschetsrieder Straße setzen wir ein Zeichen für die Verkehrssicherheit in unserer Stadt. Die Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr wird dem wachsenden Radverkehrsaufkommen gerecht und die Kinder bekommen einen sicheren Schulweg. Wir nutzen die Maßnahme aber auch für mehr Bäume in der Boschetsrieder Straße, zur Aufwertung und Abkühlung des Straßenraums. Dieses Maßnahmenpaket ist stellt Weichen für verantwortungsbewusste Mobilität, und behält dabei alle Bedarfe der unterschiedlichen Verkehrsarten im Blick.“
Mobilitätsreferent Georg Dunkel sagt: „Unsere Planungen für die neue Raumaufteilung in der Boschetsrieder Straße sehen breitere und baulich abgegrenzte Geh- und Radwege, barrierefreie Bushaltestellen und Radabstellanlagen vor. Angesicht der Bedeutung des lokalen Gewerbes werden zudem neue Lieferzonen eingerichtet. Die neue Raumaufteilung erhöht damit nicht nur die Sicherheit insbesondere für die Schüler*innen auf ihrem täglichen Schulweg, sondern greift auch das veränderte Mobilitätsverhalten der Münchner auf, die mittlerweile die meisten Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, und setzt Verbesserungen für den Wirtschaftsverkehr um, der künftig nicht mehr in zweiter Reihe halten muss. Ich freue mich, dass die Arbeiten nun starten können.“
In der Boschetsrieder Straße wird der Straßenraum neu verteilt: Das Baureferat verbreitert den bisher schmalen, teilweise nur 80 bis 90 Zentimeter breiten Radweg fast durchgehend auf 2,30 Meter. Außerdem wird ein baulich abgegrenzter Radweg mit einem Sicherheitstrennstreifen von 0,50 bis 0,75 Meter umgesetzt. Neue, zwischen zwei und fünf Meter breite Gehwege erhöhen den Komfort und vor allem die Sicherheit für Fußgänger*innen. Zudem entsteht Raum für rund 40 zusätzliche Bäume, Anlieferzonen und 170 Radabstellplätze. Um diese Verbesserungen zu realisieren, werden einige bestehende Längsparkplätze umgewidmet. Insgesamt bleiben rund 90 Parkplätze erhalten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Maßnahme sind die Verbesserungen in der Barrierefreiheit und im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV): Das Baureferat baut sechs Bushaltestellen barrierefrei um, und die vorhandenen signalisierten Kreuzungen bleiben bestehen und werden als differenzierte Querungen für mobilitäts- und sehbehinderte Personen optimiert.
Die Baumaßnahme wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes mit 3,7 Millionen Euro gefördert. Das Baureferat plant, die Gesamtmaßnahme bis Mitte 2028 abzuschließen. Die genehmigten Projektkosten liegen bei rund 21 Millionen Euro.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Stadtratsbeschluss vom 17. Mai 2023 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 06750).
(12. Februar 2026) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am Dienstag einen verbindlichen Rahmen für nachhaltiges und Ressourcen schonendes Bauen beschlossen. Federführend ist das Baureferat beauftragt, gemeinsam mit dem Referat für Klima- und Umweltschutz sowie dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung, ein effektives Wirkungscontrolling zu entwickeln, um die ökologische und ökonomische Wirksamkeit entsprechender Maßnahmen überprüfen zu können. Außerdem wurde das Baureferat beauftragt, eine referatsübergreifende Arbeitsgruppe zu gründen und ein umfassendes Konzept für Baumpflanzungen im öffentlichen Raum zu erarbeiten.
Baureferentin Dr. Ehbauer: „Städte und Gemeinden haben eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz. Wir setzen ihn vor Ort in die Tat um. Gleichzeitig sind große wie kleine Gemeinden strukturell unterfinanziert. Unser übergeordnetes Ziel ist es, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks in Einklang zu bringen – von der Planung übers Bauen bis zum Betrieb eines Bauwerks, seinem eventuellen Rückbau und der Wiederverwertung von Rohstoffen. Nicht zuletzt sind Investitionen in suffizientes Bauen und Verwaltungshandeln eine Frage der Generationengerechtigkeit. Ein effektives Wirkungscontrolling sowie klare Strategie für mehr Bäume im öffentlichen Raum, sind dafür wichtige Tools.“
Das Baureferat setzt bereits eine Vielzahl von Klimaschutz-, Klimaanpassungs-, Biodiversitäts- und Ressourcenschutzmaßnahmen bei stadteigenen Bauvorhaben um, wie nachfolgend dargestellt. Die Einführung eines effektiven Wirkungscontrolling soll eine Entscheidungsbasis schaffen, um trotz der angespannter kommunaler Haushaltssituation auch weiterhin wirksame Maßnahmen und Projekte wie diese vorantreiben zu können.
Flächenschonendes Planen und Bauen
In einer wachsenden Stadt mit knappen Flächen hat die vorausschauende Bodenvorratspolitik hohe Priorität. Bereits in der Planung werden Flächeneffizienz, Verdichtung, Mehrfachnutzungen, Baumerhalt und die Minimierung von Versiegelung berücksichtigt. So konnten etwa durch Stapelung beim Schulbau für das Entwicklungsgebiet Neufreimann zusätzliche Flächen für 550 Wohnungen gewonnen werden; Dachflächen werden zunehmend als Sport- und Pausenbereiche genutzt.
Reduce-Prinzip
Sanierung statt Neubau: Nachhaltige Modernisierungen verlängern die Nutzungsdauer, graue Energie bleibt erhalten. Wo es möglich ist, bringt dieses Vorgehen ein erhebliches Klimaschutzpotenzial mit sich. Durchdachte Teilsanierungen und Generalinstandsetzungen reduzieren vermeidbare Umweltbelastungen in erheblichem Umfang.
Dekarbonisierung des Gebäudebestandes
Ein laufender Prozess zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung des stadteigenen Gebäudebestandes hat das Ziel, die 100 größten Erdgasverbraucher schrittweise auf Fernwärme oder erneuerbare Energien umzustellen. 10 Projekte sind gestartet, wovon das Baureferat vier bereits im Jahr 2025 baulich fertiggestellt hat. Die dadurch substituierte Menge Erdgas entspricht dem Wärmeverbrauch von rund 1000 Vier-Personen-Haushalten. Die weiteren sechs in der Umsetzung befindlichen Projekte bergen das Erdgas-Substitutions-Potential von nochmals rund 1.500 Vier-Personen-Haushalten. Das gesamte Potential der Erdgassubstitution dieses Programms dem Wärmeverbrauch von rund 23.000 Vier-Personen-Haushalten.
Baustoffe
Holz-Hybridbauweisen und nachwachsende Rohstoffe senken Emissionen und Ressourcenverbrauch. Pilotprojekte mit Recyclingbeton, Lehm oder Stroh laufen bereits. Auch im Straßen- und U-Bahnbau setzt das Baureferat an dafür geeigneten Stellen emissionsärmere Betonrezepturen und regionale Baustoffe ein.
LED-Technik
Das Baureferat rüstet die städtischen Liegenschaften und die öffentliche Verkehrsinfrastruktur sukzessive auf LED-Technik um. Bisher konnten im Bereich stadteigener Gebäude rund 125 Standorte und damit rund 16.000 Leuchten umgerüstet werden. Damit können bereits jetzt 410 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Weitere 100 Standorte befinden sich aktuell in der Umsetzung oder Bestandaufnahme. Im Bereich der Verkehrsinfrastruktur hat das Baureferat bereits 20.000 Leuchten auf LED-Technik umgestellt, was einer Energie- und Energiekosteneinsparung einer Leistung von 1.800 MWh jährlich und dem Stromverbrauch von 450 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Nach Abschluss der beiden Austauschprogramme wird der jährlich eingesparte Energieverbrauch circa 7.350 MWh die jährliche CO2-Einsparung rund 3.800 Tonnen betragen.
Photovoltaik-Ausbau
Alle geeigneten Neubauten und Bestandsdächer werden systematisch mit Photovoltaik belegt. 2024/25 wurde das Ausbauziel um 45 Prozent übertroffen. Die installierte Leistung stieg innerhalb von 2,5 Jahren von 8 auf rund 12 MWp – genug Strom für etwa 3.000 Vier-Personen-Haushalte.
Dezentrale Straßenentwässerung
München setzt auf das Schwammstadt-Prinzip: Straßen, Plätze und Gebäude werden so geplant, dass Niederschlagswasser möglichst vor Ort versickert. Das stärkt Grundwasserbildung, die Biodiversität und steigert die Verdunstungskühlung. Maßnahmen wie Versickerungsmulden und begrünte Tiefbeete entlasten die Kanalisation und tragen somit zum Schutz vor Schäden durch Starkregenereignisse bei.
Begrünte Dächer und Fassaden
Extensive Dachbegrünungen gehören bereits seit den 1980er-Jahren zum Standard des städtischen Bauens. Mittlerweile werden sogar Biodiversitäts-Gründächer realisiert. Bei städtischen Neubauten und Sanierungen sind – wo technisch und denkmalschutzfachlich möglich – 30 Prozent der Fassade zu begrünen oder fassadennah Bäume zu pflanzen. Bei Innenstadt-Projekten stehen die Verbesserung des Stadtklimas durch Verdunstung, die Retention des Niederschlagswassers und eine hohe Strukturvielfalt der begrünten Dachflächen im Vordergrund, damit diese als Nahrungsquelle, Nist- und Überwinterungsmöglichkeit dienen können.
Entsiegelung und Begrünung von Schulhöfen
Durch die Entsiegelung und Begrünung von Schulhöfen können klimawirksame Freiflächen im Bestand geschaffen werden. Neben der klimatischen und ökologischen Wirkung wie Verdunstungskühlung, sommerlicher Hitzeschutz und Förderung der Biodiversität sollen diese auch zur Steigerung der Aufenthaltsqualität, zur Verbesserung der Grünversorgung in den Quartieren und zu einem verbesserten Umweltverständnis von Schüler*innen beitragen.
Stadt- und Straßenbäume
Bäume sind das wirksamste Mittel für den urbanen Hitzeschutz und die Verbesserung des Stadtklimas. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat das Baureferat daher beauftragt, die städtische Arbeitsgruppe „Priorisierung Baumpflanzungen im öffentlichen Raum“ zu gründen und ein umfassendes Konzept für zusätzliche Baumpflanzungen im öffentlichen Raum zu erarbeiten. Auf Basis von Standort-Vorschlägen aus den 25 Bezirksausschüssen setzt das Baureferat bereits ein 3.500-Bäume-Programm für ganz München um: 2.000 neue Bäume in Grünanlagen und im bestehenden Straßenbegleitgrün sowie 1.500 im bisher befestigtem Straßenraum. Bis Ende 2025 wurden bereits rund 1.400 Bäume gepflanzt. Für die Altstadt schlägt das Baureferat dem Stadtrat zudem vor, 150 denkmalschutzrechtlich und technisch realisierbare neue Baumstandorte zu schaffen. Auch an anderen Orten, wie am Willy-Brand-Platz oder im Arnulfpark werden zahlreiche Bäume gepflanzt. Ziel ist die Baumkronenüberdeckung von mindestens 30 Prozent des öffentlichen Raums stadtweit. Durch die sich verändernden klimatischen Bedingungen steigen gleichzeitig auch die Ansprüche an die Baumstandorte, vor allem im urbanen Raum. Um eine gute Entwicklung der vermehrten Baumpflanzungen nachhaltig sicher zu stellen, ist die Schaffung optimaler Wuchsbedingungen für den jeweiligen Baumstandort und die Auswahl klimaresilienter Baumarten zwingend erforderlich. Das Münchner Baureferat mit der größten kommunalen Baumschule Deutschlands ist bundesweit führend bei der Expertise zu Stadtbäumen und klimawandelresistenten Arten.
Verbesserung des ÖPNVs
Im Jahr 2023 wurden bereits 76 Prozent der Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Dieser Entwicklung trägt das Baureferat mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Rechnung, zum Beispiel zur Erhöhung der Pünktlichkeit beim Busverkehr mit dem Umbau von Ampeln mit intelligenter Steuerung oder dem Ausbau von Busspuren, ebenso mit dem kontinuierlichen Ausbau von Radverkehrsinfrastruktur und der Verbreiterung von Gehbahnen und der Ergänzung sicherer Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 10. Februar 2026 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 18767).
(11. Februar 2026) Der gemeinsame Bau- und Kulturausschuss des Münchner Stadtrats hat einen möglichen Lösungsweg zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Karl-Valentin-Musäum beschlossen. Die aufgezeigte Vorgehensweise ist das Ergebnis eines moderierten Dialogverfahrens unter Federführung des Baureferates. Das Kulturreferat wurde zudem beauftragt, auf dieser Grundlage ein Konzept für das Museum zu entwickeln.
Demzufolge könnte der Innenhof des denkmalgeschützten Isartors überdacht und als neuer Innenraum einer musealen Nutzung zugeführt werden. Im Erdgeschoss könnten so der Museums-Zugang, neue Ausstellungsbereiche und Toilettenanlagen barrierefrei gestaltet werden. Einer der beiden Seitentürme könnte einen innenliegenden Aufzug erhalten, um auch mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zu obenliegenden Ausstellungsbereichen zu ermöglichen. Der mit dem Einbau eines solchen Aufzugs einhergehende Verlust von Ausstellungsfläche könnte durch die Nutzbarmachung des Innenhofs kompensiert, eventuell sogar überkompensiert werden.
Auf Grundlage des ausgearbeiteten Lösungsansatzes hat der Stadtrat nun das Kulturreferat beauftragt, ein ganzheitliches Konzept für das Museum zu entwickeln, in dem der überdachte Innenhof als erweiterte Fläche und gegebenenfalls ein Aufzug im Südturm sowie die sonstigen baulichen Gegebenheiten einbezogen werden. Anschließend soll es dem Münchner Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden - unter Berücksichtigung der Belange des Städtischen Beraterkreises für Planen und Bauen, des Behindertenbeirates sowie des Denkmalschutzes.
Am Dialogverfahren und dem zugehörigen Workshop im Juli des vergangenen Jahres hatten alle involvierten städtischen Referate, Dienst- und Beratungsstellen sowie Vertreter*innen der Stadtratsfraktionen teilgenommen.
Im Dezember 2025 hat das Baureferat (Hochbau) die Ergebnisse der verwaltungsinternen Prüfung und Abstimmung vorgestellt und das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten vorbehaltlich der Stadtratsbewilligung einvernehmlich vereinbart. Für die Vertreter*innen des Landesamts für Denkmalpflege, der unteren Denkmalschutzbehörde sowie aus Sicht des Stadtheimatpflegers ist eine Überdachung des Innenhofes als Kompromiss zur Herstellung der Barrierefreiheit vorstellbar.
Brandschutzmaßnahmen im Karl-Valentin-Musäum
Der Münchner Stadtrat hatte das Baureferat (Hochbau) zudem bereits im Oktober 2023 beauftragt, Mindestanforderungen des Brandschutzes im Karl-Valentin-Musäum umzusetzen, um Gefahr für Leib und Leben abzuwenden und die notwendige Grundlage für den Museumsbetrieb im Isartor zu schaffen.
Im Rahmen dieser baulichen Maßnahmen, die bis Ende März 2026 innerhalb des genehmigten Kostenrahmens abgeschlossen werden können, hat das Baureferat die Feuerwiderstandsfähigkeit der Decken ertüchtigt, die Treppenräume durch verglaste Elemente und Brandschutztüren von den Ausstellungsräumen abgetrennt sowie die Brandmeldeanlage, eine Sicherheitsbeleuchtung und Rettungswegleuchten installiert. Zudem haben die Hochbau-Expert*innen des Baureferats die Kabelführung und die Beleuchtung erneuert sowie die Technikräume brandschutzgerecht abgetrennt.
Außerdem wurden die Heizungen und Heizleitungen des Isartors erneuert und die Heizung an das Fernwärmenetz angeschlossen.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses und des Kulturausschusses des Münchner Stadtrats vom 10. Februar 2026 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 18769).
(15. Januar 2026) Das Baureferat hat im zurückliegenden Jahr zwölf Spielplätze neu geplant und gebaut oder grundlegend saniert.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Eine gute Aufenthaltsqualität und ein großes diverses Angebot an Spielmöglichkeiten für alle Altersstufen sind in einer wachsenden und dicht besiedelten Stadt wie München von großer Bedeutung für Kinder, Familien und die Gemeinschaft. Sie sind soziale Räume, in denen Nachbar*innen und Familien zusammenkommen. Sie machen Freiräume und Natur in Gemeinschaft erlebbar – und das unabhängig von individuellen Fähigkeiten und finanziellen Mitteln.“
Bei einem überwiegenden Teil der neuen Spielplätze konnten sich die künftigen Nutzer*innen über Beteiligungsformate in die Planungen einbringen.
Die neuen und sanierten Spielplätze bieten außerdem zahlreiche Sportgeräte für Erwachsene, die Lust machen auf Bewegung. Brunnen, die auf vielen der Spielplätze neu errichtet wurden, sorgen künftig für Abkühlung in heißen Sommermonaten. Grundsätzlich verfolgt das Baureferat das Ziel, neue Spiel- und Sportangebote inklusiv, gendergerecht und generationenübergreifend zu gestalten. Planungen werden mit dem städtischen Beraterkreis für barrierefreies Planen und Bauen abgestimmt.
Die 2025 vom Baureferat (Gartenbau) umgesetzten Projekte sind:
- Regerstraße Nord: Inmitten des neuen Quartiers am Nockherberg auf dem Gelände der ehemaligen Paulaner Brauerei sind zwei abwechslungsreiche neue Spielbereiche entstanden. Der 2025 fertiggestellte nördliche Spielbereich bietet vor allem für kleinere Kinder ein umfangreiches Spielangebot mit einem Heckenlabyrinth, drei großen Sandspielflächen mit einer Rutsch-Kletterkombination, verschiedenen Schaukeln und Spielhäusern aus Holz sowie einem Karussell, das rollstuhlgerecht ist.
- Hanns-Seidl-Platz: Auf dem neuen, zentral gelegenen Spielplatz im Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach erwartet Kinder eine weitläufige Kletter- und Balancierlandschaft mit Netzen, einem Turm und einer Rutsche. Für die Kleinen gibt es eine Vogelnestschaukel und einen Sandbereich mit Spielhaus, Wasserpumpe und Matschtisch.
- Echardinger Grünstreifen im Campus Ost: Wasserspiel, Rutschen und Kletterangebote zwischen dem alten Baumbestand, Calisthenics-Parkour, Streetball, Boulderwand und ein moderner Soccercourt: Hier ist für Nutzer*innen jeden Alters etwas dabei. Im vergangenen Jahr hat das Baureferat den Generationen-Treffpunkt mit Kleinkinderspielbereich unterhalb des neuen Rodelhügels ergänzt. Er umfasst neben einem Sandspiel- und Kletterbereich für kleinere Kinder zahlreiche Angebote für Jugendliche und Erwachsene wie Bodenschach, Tischtennis, und eine Outdoor-Fitnessanlage. Ein neuer Pumptrack, eine Sommerstockbahn und ein Trinkbrunnen ergänzen das Angebot der 2025 vollständig fertiggestellten neuen Grünanlage in Berg am Laim.
- Baumkirchen Mitte: Die Anwohner*innen des neuen Stadtquartiers „Baumkirchen Mitte“ in Berg am Laim können sich über einen Kinder- sowie einen Spiel- und Sportplatz für Jugendliche freuen. Der Kinderspielplatz wurde mit einem Kletter- und Balanciergerät, einem Rutschenturm, einer Nestschaukel sowie einem Sandspielbereich ausgestattet. Westlich des Quartiers am Rand der Grünanlage gibt es einen Spiel- und Sportplatz für Jugendliche und Erwachsene. Dieser Bereich umfasst einen Rasen-Bolzplatz mit Softball- und Tee-Ball-Infield, ein Badmintonfeld und eine Calisthenics-Anlage. Ein umgebauter Container mit eingebauten Holzsitzstufen steht Jugendlichen als geschützter und konsumfreier Treffpunkt und Rückzugsort zur Verfügung.
- Am Entenweiher in den südlichen Isarauen: Der rundum erneuerte Spielplatz nördlich der Brudermühlbrücke in Untergiesing orientiert sich gestalterisch am Naturraum der benachbarten Isar. Für Kleinkinder gibt es einen inklusiven Sandspielbereich mit Motorikschleife und Tic-Tac-Toe-Spiel. Größere Kinder können ein Kletter-, Netz- und Balanciergerät sowie ein Baumhaus mit drei Meter hohem Podest und Röhrenrutsche nutzen. Darüber hinaus bieten Wippgeräte in Schlauchbootform, bekletterbare Spielskulpturen, große Steinkiesel und Baumstämme, verschiedene Schaukeln sowie ein naturnaher Versteckpfad zusätzliche Spiel- und Bewegungserlebnisse.
- Alter Botanischer Garten und Karl-Stützel-Platz: Mit einem rund 150 Quadratmeter großen urbanen Skatespot und einem etwa 10 × 12 Meter großen Streetballfeld am Karl-Stützel-Platz sowie einem Fußball-Kleinspielfeld aus Kunstrasen im denkmalgeschützten Alten Botanischen Garten stehen den Münchner*innen ab Sommer 2025 drei frei zugängliche Sportangebote in der Innenstadt zur Verfügung.
- Theresienwiese und Bavariaring: Der neu umgestaltete Spielplatz im Norden der Theresienwiese hat sich seit seiner Eröffnung im Juli zu einem regelrechten Publikumsliebling bei Kindern und Familien entwickelt. Das eigens entwickelte Großspielgerät mit seinem bis zu zwölf Meter hohen Turm bietet verschieden hohe Plattformen und eine Dreifach-Wellenrutsche. Über Kletternetze, Brücken, Rampen und Stege kann es erklommen werden. Große Schaukeln, viele Sitzmöglichkeiten, eine Spielwiese und ein Streetballfeld runden das Angebot ab. Eine neue öffentliche Toilette gleich neben dem Zugang zum U-Bahnhof ist unter anderem speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit mehrfachen Einschränkungen sowie deren Assistenzpersonen ausgelegt. An der Außenwand befindet sich ein Trinkwasserspender. Am südöstlichen Rand der Theresienwiese hat das Baureferat sieben Sport- und vier Spielstationen umfangreich saniert und umgestaltet. Ein Highlight ist die „Natter“: ein niedriger Holzsteg mit integrierten Spiel-, Kletter- und Balanciermöglichkeiten. Der begehbare „Natternkopf“ mit Mini-Rutsche als Zunge und Spielhöhle bietet zusammen mit dem Sandspiel am Kopf der Natter Spielspaß für die ganz Kleinen. Mit der neuen Seilbahn hat das Baureferat einen Herzenswunsch, der im Vorfeld der Planungen beteiligten Kinder realisiert.
- Neuherbergstraße: Unmittelbar angrenzend an das Naturschutzgebiet „Panzerwiese und Hartelholz“ in Milbertshofen ist ein rund 1,6 Hektar großer Jugendspielplatz mit vielfältigen Spiel-, Sport- und Aufenthaltsmöglichkeiten entstanden. Im Zentrum der Anlage liegt eine multifunktionale Fläche mit einem umgebauten Container als Jugendunterstand, rollstuhlbefahrbaren Trampolinen, Tischtennis und Hängematten. Außerdem gibt es eine großzügige Skateanlage, einen asphaltierten Pumptrack, Felder für Basketball und Allwettersport, eine Calisthenics-Anlage sowie eine frei bespielbare Rasenfläche.
- Gollierplatz: Ein neuer, mehrteiliger Wasserspielbereich ist die Hauptattraktion des 2025 umfassend erneuerten Spielplatzes im Stadtbezirk Schwanthalerhöhe. Daneben gibt es eine vielfältige Kletter- und Spiellandschaft mit Aussichtsturm und Röhrenrutsche. Die barrierefrei bespielbare Bewegungsfläche umfasst eine Nestschaukel, ein Karussell und mehrere Trampoline. Das Element Wasser trägt auch über den Zierbrunnen und die neue Trinkwasserstele zur großen Aufenthaltsqualität des neugestalteten Platzes bei.
- Thuillestraße/ Karwinskistraße: Das Thema Dschungel als gestalterisches Leitbild findet sich in Form von drei Dschungelhütten und zwei Dschungeltieren als Balancier- und Wippgeräte in den vollständig neugestalteten Spielbereichen wieder. Der neue Kleinkinder-Spielbereich mit der Sandbaustelle und den Findlingen liegt am Rande des alten Baumbestandes und ist barrierefrei erreichbar. Die Schaukel-Kombination aus einer normalen und einer Vogelnestschaukel runden das Angebot ab. Größere Kinder können einen eigenen Spielbereich zum Klettern, Balancieren und Rutschen erkunden. Eine Dschungelhütte auf einer erhöhten Plattform ist über Netz- und Seilaufstiege erreichbar und mit einer Rutsche ausgestattet.
- Grünzug L, Jugendspielplatz am Eingang Süd: Neben der Parkmeilenpromenade gelegen im Anschluss an das Grundstück der Jugendfreizeitstätte AWO´s Fredl befinden sich neue Spiel- und Sportangebote für Jugendliche wie eine Spiegelwand zum Einstudieren von Tanz- und anderen Choreografien, ein DFB-Minispielfeld mit Kunstrasen, ein Streetballfeld und eine Calisthenicsanlage. Diese Sportangebot im Stadtteil Neuaubing stattet wird das Baureferat im Jahr 2026 zudem mit einer intelligenten Beleuchtung ausstatten, um die Nutzung auch in den Abendstunden zu ermöglichen.
- Johannisplatz (erster Teilbereich): Auf der Südseite des Johannisplatzes gibt es seit Jahresende ein neues abwechslungsreiches Angebot für Kleinkinder zum Rutschen, Klettern, Wippen und Sandspielen. Ein Zwergenhügel, ein Wackelbalken, eine Spielhausgruppe, ein großer Sandspielbereich und eine inklusive rollstuhlgerechte Sandspielplattform laden die Kleinsten zum Spielen ein. Für das Jahr 2026 ist die Umsetzung des nördlichen Bereichs geplant, der Spielmöglichkeiten für Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche bieten wird.
Auch 2026 wird das Baureferat (Gartenbau) den Ausbau des Angebots an Spiel- und Sportmöglichkeiten in den Münchner Grünanlagen fortsetzen.
Weitere Informationen rund um die Münchner Spielplätze mit allen Angeboten gibt es in der Münchner Spielplatz App unter https://spielplatz-muenchen.de
(15. Januar 2026) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am vergangenen Dienstag das vom Baureferat (Gartenbau) erarbeitete Strukturkonzept als Grundlage für die Weiterentwicklung des Freihamer Parks beschlossen.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Der rund 60 Hektar große Freihamer Park, der derzeit im neuen Stadtgebiet Freiham Nord entsteht, ist ein wichtiger Bestandteil des sogenannten Münchner Grüngürtels. Das in Zusammenarbeit mit einem renommierten Münchner Landschaftsarchitekturbüro erstellte Strukturkonzept ermöglicht uns, diesen Park abschnittsweise zu entwickeln. So können wir gezielt künftige Bedarfe der Anwohner*innen einbinden und so sicherstellen, dass künftig ein zusammenhängender und ganzheitlich erlebbarer Freiraum für alle Altersgruppen im Freihamer Park entsteht.“
Strukturkonzept für den Freihamer Park
Das Strukturkonzept für den Freihamer Park berücksichtigt die aktuellen Rahmenbedingungen wie den sechsspurigen Ausbau der Autobahn A99 mit den notwendigen Lärmschutzmaßnahmen und die geplante Verlängerung der U5 West von Pasing nach Freiham. Darüber hinaus sind u.a. die Anforderungen hinsichtlich der Klimaanpassung, der Förderung der Biodiversität, Angebote für Veranstaltungen und Gastronomie sowie die Verortung von Spiel- und Sportangeboten in der Konzeption integriert. Ein absolutes Highlight ist der Vorschlag zur Umsetzung von zwei Badeseen im Park. Neben dem großen Freizeitnutzen und positivem ökologischen Wert stehen diese im direkten Zusammenhang mit den erforderlichen Geländemodellierungen im Bereich des bestehenden Lärmschutzwalls zur Autobahn. Ziel ist ein möglichst wirtschaftliches und ökologischen Massenmanagement im Park zu realisieren.
Die Besonderheit am erarbeiteten Strukturkonzept ist, dass der Park nicht wie bisher auf Basis eines konkreten Gesamtplans entwickelt wird, sondern durch die Festlegung der oben beschriebenen Elemente ein strukturelles Grundgerüst bereitstellt, das den Rahmen für ein stimmiges, vielfältiges und funktionales, aber auch weiterhin flexibles Gesamtkonzept bildet.
Dies ist nötig, weil die zeitliche Umsetzung des Freihamer Parks maßgeblich von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu gehören unter anderem die bereits genannten und geplanten Baumaßnahmen, der Abschluss der angrenzenden Siedlungsentwicklung sowie die Verfügbarkeit der Grundstücke, die für den Park benötigt werden. All diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass unterschiedliche Flächen des zukünftigen Parks zu unterschiedlichen Zeitpunkten für eine Realisierung zur Verfügung stehen.
Erstausbau von Jugendspiel-, Sport und Freizeitangeboten
Im südlichen Abschnitt des zukünftigen Freihamer Parks steht eine rund 5 Hektar große Fläche für einen zeitnahen Erstausbau mit einem Fokus auf Freizeitangebote für Jugendliche zur Verfügung. Der Münchner Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung das Baureferat damit beauftragt, für den Erstausbau des Jugendspiel-, Sport- und Freizeitangebots die Entwurfsplanung zu erarbeiten, die Finanzierung im kommenden Eckdatenverfahren anzumelden und die Realisierung schnellstmöglich herbeizuführen, um die Grünflächenversorgung für die Siedlungsentwicklung zu gewährleisten. Für dieses Planungskonzept hat das Baureferat (Gartenbau) bereits im Mai 2025 eine Jugendbeteiligung in Kooperation mit den ansässigen Jugendfreizeitstätten durchgeführt. Jugendliche konnten ihre Ideen, Beobachtungen und Wünsche einbringen, die anschließend von dem beauftragten Landschaftsarchitekturbüro geprüft und weitgehend in die Planung übernommen wurden. Die Präsentation der Pläne beim Tag der offenen Tür stieß auf positive Resonanz. Ergänzende Hinweise aus der Bürgerschaft wurden geprüft und soweit möglich, in die weitere Planung aufgenommen.
Die geplanten Sportflächen bieten Raum für klassische Sportarten wie Basket-, Street- und Fußball sowie neue Trendsportarten wie Pickle- und Teqball. Ein Boulder-Würfel in der Mitte ist ein zentraler Anziehungs- und Treffpunkt. Calisthenicsgeräte zum individuellen Training von Kraft, Koordination und Balance schließen an eine Parkouranlage an.
Der Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied sowie der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München haben den Planungen zugestimmt.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 13. Januar 2026 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 17837).
(14. Januar 2026) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am Dienstag in vorberatender Sitzung das Baureferat beauftragt, die notwendigen Planungsleistungen für das sicherheitstechnische Instandsetzen des Tunnels Landshuter Allee vorgezogen zu beauftragen.
Das Baureferat muss den Landshuter Allee-Tunnel sanieren und sicherheitstechnisch nachrüsten, weil die Sicherheitsausstattung des 1979 eröffneten Tunnels nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Außerdem haben vertiefte Bauwerksuntersuchungen auch hinsichtlich des Bauwerkszustands dringende Sanierungsbedarfe aufgezeigt.
Wegen der festgestellten Brandschutzdefizite ist der Tunnel aus Sicherheitsgründen bis zum Abschluss der sicherheitstechnischen Nachrüstung für den Schwerverkehr ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht gesperrt.
Das Baureferat hat in Abstimmung mit der Branddirektion und dem Mobilitätsreferat als Straßenverkehrsbehörde die notwendigen Maßnahmen erarbeitet, um die Sicherheitstechnik des Tunnels zu modernisieren sowie das Bauwerk instand zu setzen. Um den Aufwand in finanzieller und terminlicher Hinsicht fundiert abschätzen zu können, sind detailliertere Planungen des Arbeitsablaufs und der hierfür jeweils erforderlichen Schutzmaßnahmen notwendig, die über das übliche Maß einer Entwurfsplanung hinausgehen.
Die dringend durchzuführenden Arbeiten zur Instandsetzung und insbesondere zur Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes erlauben keinen weiteren Aufschub der Maßnahme. Aus diesem Grund wird das Baureferat die Maßnahme im Jahr 2026 zum Haushaltsverfahren anmelden. Bis zum Sommer 2026 wird die vertiefte Planung des Projektes soweit abgeschlossen, dass dem Stadtrat nach der Sommerpause 2026 die Projektgenehmigung vorgelegt werden kann. Bis Jahresende erfolgen der Abschluss der Ausführungsplanung und die Vorbereitung der Vergabe. Die Ausführungsgenehmigung ist im Frühjahr 2027 vorgesehen, der Baubeginn erfolgt unmittelbar danach.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss vom 13. Januar 2026 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 18442).
(13. Januar 2026) Für den Landshuter Allee-Tunnel tritt aus Brandschutzgründen ab Mittwoch ein Einfahrverbot für alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen in Kraft. Das Baureferat nimmt die entsprechende Beschilderung am Mittwoch dieser Woche vor. Die vollständige Ausleitung des Schwerverkehrs ist, wie bereits zuvor mitgeteilt, notwendig, um potenzielle Brandlasten im Falle eines Unfalls oder einer Fahrzeughavarie zu reduzieren. Gefahrguttransporte und Lkw über 7,5 Tonnen werden bereits seit dem 23. Dezember ausgeleitet. Der Tunnel entspricht nicht mehr den aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen und muss insbesondere hinsichtlich des Brandschutzes nachgerüstet werden.
Der Lkw-Verkehr wird im Abschnitt zwischen Hirschbergstraße und Volkartstraße in beiden Fahrtrichtungen oberirdisch auf der Landshuter Allee geführt und fädelt im Anschluss wieder auf den Mittleren Ring ein. Auf Höhe der Hanebergstraße darf der Durchgangsverkehr nicht von der Landshuter Allee abfahren, Anlieger*innen ist dies weiterhin erlaubt. Im betroffenen Oberflächenbereich der Landshuter Allee kann es durch die notwendige Ableitung des Lkw-Verkehrs zu verkehrlichen Einschränkungen kommen.
Die Landeshauptstadt bittet insbesondere Transportunternehmen, Gewerbetreibende und Lieferdienste darum, nach Möglichkeit alternative Hauptverkehrsstraßen zu nutzen.
(22. Dezember 2025) Das Baureferat hat in diesem Jahr neun Fitnessparcours, Calisthenics- und Sportanlagen neu geplant und gebaut oder grundlegend saniert.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Das Baureferat (Gartenbau) hat auch in diesem Jahr kontinuierlich die städtischen Outdoor-Sportangebote weiter ausgebaut. Möglichst viele Münchner*innen sollen in den Genuss kommen, wohnungsnah im Freien Sport treiben und sich fit halten zu können – nach Lust und Laune, kostenfrei und inklusiv. Für jedes Alter, für unterschiedlichste Vorlieben und Fähigkeiten sind attraktive Bewegungsangebote hinzugekommen. Für die Lebensqualität in einer Großstadt bedeuten attraktive Freiflächengestaltungen mit zeitgemäßen Angeboten wie diesen einen großen Gewinne – ebenso für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Münchnerinnen und Münchner.“
Zu den vom Baureferat (Gartenbau) im Jahr 2025 umgesetzten Projekte gehören:
Fitness im Echardinger Grünstreifen
In der neu gestalteten Grünanlage „Echardinger Grünstreifen“ im Stadtbezirk Berg am Laim stehen nun neue Outdoor-Angebote für Sportler*innen zur Verfügung. Der Pumptrack im Süden richtet sich an Rollsportbegeisterte aller Altersklassen – vom Laufrad bis zum Rollstuhl. Die modellierte Asphaltstrecke ist behutsam in die Umgebung integriert und bietet vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Die Multifunktionsarena am Joseph-Hörwick-Weg besteht aus einem großzügigen Jugendspielbereich mit Soccer-Court, Tischtennisplatten, Calisthenics-Anlage Streetballplatz und einer Boulderwand. Auch die Wiesenflächen können für Yoga oder Gymnastik genutzt werden. Für das Jahr 2026 ist vorgesehen, den Soccer-Court mit einer Beleuchtung auszustatten, um eine Nutzung auch in den Abendstunden zu ermöglichen. Das Projekt wurde finanziell durch die Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramme „Zukunft Stadtgrün“ und „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützt.
Fitnessparcours Odinstraße
Auf circa 680 Quadratmeter im Odinpark im Stadtteil Bogenhausen hat das Baureferat (Gartenbau) einen weiteren Fitnessparcours angelegt. Die umfangreiche Ausstattung ermöglicht den Besucher*innen ein ganzheitliches Training. So trainieren Cross- und Rudertrainer fast alle großen Muskelgruppen im Körper. Mit der Beinheber-Liegestütz-Kombination und der Powerbank können einzelne Muskelgruppen gezielt angesprochen werden. Ein Sitzfahrrad ermöglicht gelenkschonendes Training auch für ältere Sportler*innen und Übungen an der Balancierstrecke ertüchtigen das Gleichgewicht. Für Rollstuhlfahrende steht ein Schultertrainer sowie eine befahrbare Boulebahn zur Verfügung. Da Fitness im Kopf beginnt, haben die Gartenbau-Expert*innen auf Wunsch des Bezirksausschusses auch Schachspieltische installiert.
Fitnessparcours Oberbiberger Straße
Auch die Harlachinger Bürger*innen können sich über einen neuen Fitnessparcours freuen. In der Grünanlage an der Oberbiberger Straße wurde auf circa 450 Quadratmetern eine kompakte Anlage mit barrierefreiem Zugang errichtet. Vom angrenzenden Fuß- und Radweg erschließt sich eine kleine zentrale Platzfläche mit einem Gymnastikfeld für Bodengymnastik oder auch Gruppenübungen wie Pilates und Yoga. Der Belag im inklusiv nutzbaren Bereich im Nordosten besteht aus Kunststoffgranulat und ist somit auch für Rollstuhlfahrer*innen geeignet. Hier befinden sich sowohl Einstiegsgeräte zur Förderung von für Koordination und Gleichgewichtssinn als auch Geräte für Kraftübungen. Im Südwesten sind einfachere Übungsgeräte für Kraft- und Ausdauer bis hin zu einem anspruchsvollen Calisthenics-Gerät für geübte Sportler platziert. Stationsschilder erklären in Wort und Bild mögliche Übungsvarianten. Die neue Anlage ergänzt sinnvoll die im Grünzug schon bestehenden Freizeitsportanlagen - insbesondere auch die nahegelegenen „Trimm dich“- Geräte im Perlacher Forst.
Neue Sportangebote im Alten Botanischen Garten und am Karl-Stützel-Platz
Im Rahmen des Eröffnungsturniers ‚EIN RAUM FÜR ALLE‘ haben Sportler*innen im Sommer 2025 das Fußballkleinspielfeld aus Kunstrasen im denkmalgeschützten Alten Botanischen Garten eröffnet. Als Magnet für Jugendliche hat das Baureferat (Gartenbau) in Abstimmung mit dem Skateboarding e.V. einen urbanen Skatespot von rund 150 Quadratmetern vor der ringförmigen Großskulptur von Mauro Staccioli, realisiert. Zudem steht auf dem Karl-Stützel-Platz allen sportbegeisterten Nutzer*innen auch eine neue Streetballanlage von rund 10 x 12 Metern zur Verfügung. Alle drei Sportangebote ermöglichen inklusives Spielen, werten den Stadtraum auf und entsprechen den wiederkehrenden Wünschen aus Beteiligungen und Bürgeranfragen. Die Gartenbau-Expert*innen haben den urbanen Skatespot und das Fußballkleinspielfeld mit einer Beleuchtung ausgestattet, die die Nutzung auch in den Abendstunden ermöglicht.
Sportstationen Theresienwiese
Am östlichen Rand der Theresienwiese hat das Baureferat (Gartenbau) auf Wunsch des Bezirksausschusses Isarvorstadt-Ludwigsvorstadt die drei bestehenden Tischtennisplatten saniert und einen Teil der bisherigen Spielstationen als Fitnessparcours umgebaut. So wurde das Gelände mit Geräten für Kraft- und Ausdauertraining ergänzt, eine Calisthenics-Anlage aufgebaut und eine Slackline gespannt. Alle Sportstationen sind sowohl für Anfänger*innen als auch für geübte oder fortgeschrittene Freizeitsportler*innen geeignet. Für die speziellen Bedürfnisse von Senior*innen wurde ein Oberkörper-Ergometer, eine schwebende Plattform und zwei Beinbeweger installiert. Alle Stationen sind schwellenlos zugänglich.
Outdoor-Angebote in der Neuherbergstraße
An der Neuherbergstaße haben die Gartenbau-Expert*innen des Baureferats eine attraktiv gestaltete Skateanlage für Anfänger*innen und fortgeschrittene Skater*innen entsprechend den aktuellen Anforderungen und Standards errichtet. Dabei war planerischer Leitgedanke das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung sowie das gleichberechtigte Spiel von Mädchen und Jungen. Die Ideen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen flossen auch in die Planung der Skateanlage ein. Zudem ist geplant, die Anlage im Jahr 2026 mit einer Beleuchtung auszustatten, um eine sichere Nutzung auch am Abend zu gewährleisten.
Darüber hinaus hat das Baurferat (Gartenbau) die Dirtbike-Anlage asphaltiert, sodass sie nun ganzjährig als Pumptrack allen rollsportbegeisterten Nutzer*innen zur Verfügung steht. Zwei asphaltierte Kleinspielfelder für Basketball und Fußball, die frei bespielbare Rasenfläche mit Volleyballnetz und die multifunktionale Fläche für Yoga oder zum Tanzen und Turnen runden das Spiel- und Sportangebot ab. Eine Calisthenics-Anlage ergänzt ab Oktober 2025 die Parkour-Elemente als weiteres Fitnessangebot.
Sportangebot im Umfang der Jugendfreizeitstätte AWO´s Fredl
Neben der Promenade und im Anschluss an das Grundstück der Jugendfreizeitstätte AWO´s Fredl befinden sich neue Spiel- und Sportangebote für Jugendliche wie eine Spiegelwand zum Einstudieren von Tanz- und anderen Choreografien, ein DFB-Minispielfeld mit Kunstrasen, ein Streetballfeld und eine Calisthenicsanlage. 2026 wird das gesamte Sportangebot mit einer modernen Beleuchtung ausgestattet, die die Nutzung auch in den Abendstunden ermöglicht. Das Projekt wurde finanziell durch das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützt.
Kletterfelsen am Westbad
Das Baureferat (Gartenbau) hat südöstlich vom Westbad auf einer circa 450 Quadratmeter großen Fläche eine umfangreiche Boulderanlage als weiteres sportliches Angebot in Pasing errichtet. Bei der Planung waren Fachleute der Initiative „Kraxlkollektiv“ des Deutschen Alpenvereins mit eingebunden, um sicherzustellen, dass das Kletterangebot den Wünschen der zukünftigen Nutzer*innen entspricht. Vier unterschiedlich große Quadern in verschiedenen Farben sind in den unterschiedlichsten Neigungswinkeln miteinander verbunden. Die einzelnen Quader „schweben“ auf Stahlstützen knapp über dem Boden. So entstehen große Dachflächen mit extremem Überhang, leicht bis stark überhängende Bereiche sowie leicht geneigte Flächen. Somit ist ein Routenbau in allen Schwierigkeitsgraden und die Vermittlung von sämtlichen Bouldertechniken möglich.
Der freistehende Block ist mit circa 350 Kletterpaneelen und Klettergriffen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden versehen und allseitig bekletterbar. Die Boulderwand ist so konzipiert, dass das felsklettertypische Aussteigen möglich ist. Eine Informationstafel gibt eine Einführung zum Thema Bouldern und erläutert Grundlegendes zu Techniken, Routenführung und Sicherheit.
Fitnesspark am Georg-Freundorfer-Platz
Im Dezember 2024 hat der Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe beschlossen, die Fitnessanlage für alle Altersgruppen anstelle der wenig genutzten Sommerstockbahn am Georg-Freundorfer-Platz zu errichten Die Auswahl und Abfolge der Fitnessgeräte hat das Baureferat (Gartenbau) in Abstimmung mit dem Sportamt auf ein möglichst breites Nutzerspektrum ausgelegt. Insgesamt gibt es neun Fitnessgeräte, die Kraft und Ausdauer fördern und die Koordination der Bewegungen verbessern. Damit der Fitnessparcours barrierefrei ist, wurde die Schwelle der Sommerstockbahn entfernt und als Untergrund ein wasserdurchlässiger EPDM-Belag gewählt. Zwei inklusive Outdoorgeräte (Inklusionsbarren und Oberkörper-Ergometer) können von Rollstuhlfahrer*innen genutzt werden. Neben den neuen Fitnessgeräten wurde auch der Tischtennisbereich um eine Platte ergänzt.
(22. Dezember 2025) Das Baureferat hat den Bereich der Steinsdorfstraße im Lehel auf Höhe des Wehrstegs kurz vor Weihnachten mit fünf Sitzmodulen ausgestattet. Das Projekt an dieser „Praterpromenade“ ist der erste Abschnitt, bei dem eine zeitgerechte Möblierung entlang des innenstadtnahen Isar-Westufers umgesetzt ist.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Das westliche Isarufer ist auf seiner vollen Länge ein absoluter Publikumsmagnet. Die Uferzonen der innerstädtischen Isar sind durchaus verschieden, sie weisen unterschiedlichen Charakteristika und Potentiale auf. Unsere Fachleute vom Gartenbau haben mehrere Situationen identifiziert und geprüft, die sich als Orte sehr gut eignen, um die Aufenthaltsqualität mit Lounge- und Sitzmöbel zu verbessern. Die ersten dieser Isarufersofas laden zwischen Ludwigs- und Mariannenbrücke nun zum Verweilen ein und machen Lust darauf, den Fluss von der innenstadtzugewandten Seite her zu genießen. In den kommenden Jahren setzen wir das Projekt sukzessive fort.“
Die Vorsitzende des Bezirksausschusses Altstadt-Lehel Andrea Stadler-Bachmaier sagt: „Der erste Stadtbezirk ist eng bebaut und verfügt über relativ wenige Grün- und Freiflächen. Das westliche Isar-Ufer zieht bei so gut wie jedem Wetter viele Menschen aus unserem Stadtbezirk und darüber hinaus an. Dank der neuen Isarmöbel finden sie hier nun ein attraktives Aufenthalts- und Platzangebot, das dem Nutzungsdruck gerecht wird. Die neue Möblierung wertet den Bereich zwischen Ludwigs- und Maximiliansbrücke deutlich auf. Ein kleiner Eingriff mit großer positiver Wirkung, den wir als Bezirksausschuss sehr begrüßen.“
Der Münchner Stadtrat hatte dem Baureferat von 2024 bis 2028 ein Budget von 200.000 Euro jährlich eingeräumt. Damit soll die Aufenthaltsqualität an der Isar, vordringlich zwischen Maximiliansbrücke und Reichenbachbrücke auf der westlichen Isarseite unter anderem durch neues, attraktives Mobiliar verbessert werden.
Daraufhin hatte das Baureferat (Gartenbau) die Planungen entlang des westlichen Isarufers aufgenommen. Dabei konnten mehrere realisierbare Bereiche entsprechend definiert, für diese Konzepte erarbeitet und mit den beiden betroffenen Bezirksausschüssen intensiv abgestimmt werden.
Mit dem Abschnitt „Praterpromenade“ zwischen Ludwigsbrücke und Mariannenbrücke wurden entlang des Fußwegs die ersten fünf großen Möbel mit Sitz- und Liegemöglichkeiten bereits umgesetzt und für die Nutzung freigegeben.
Hinweis für Redaktionen: Eine Visualisierung der geplanten Möblierung der Praterpromenade gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).
Pressetermine Februar und März 2026
Mittwoch, 25. Februar 2026, 13.30 Uhr
Haus für Kinder Quiddestraße
Quiddestraße 1, 81735 München
Die Landeshauptstadt München weiht das neue Haus für Kinder in der Quiddestraße feierlich ein. Die Festrede hält Dritte Bürgermeisterin Verena Dietl. Grußworte sprechen Stadtschulrat Florian Kraus sowie die Baureferentin der Landeshauptstadt München Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer.
Das neue Haus für Kinder bietet Platz für insgesamt 136 Kinder in Krippe, Kindergarten und Hort. Es ist enstanden im Rahmen derBildungsbauoffensive München. Der barrierefreie und nachhaltig geplante Neubau stärkt das Betreuungsangebot im Stadtteil und leistet einen wichtigen Beitrag zu Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit.
Das Rahmenprogramm wird von der Kitafamilie gestaltet. Neben kleinen Filmpräsentationen können sich die Gäste auf eine Führung durch die modernen Räumlichkeiten freuen.
Achtung Redaktionen: Der Termin ist für Foto- und Videoaufnahmen geeignet. Für eine Teilnahme von Medienvertreter*innen ist eine Akkreditierung bis Dienstag, 23. Februar 2026, 17 Uhr, per E-Mail an presse.rbs@muenchen.de erforderlich.
Donnerstag, 12. Februar, 2026, 9.30 Uhr
Carl-Wery-Straße 41, 81739 München
Aula beziehungsweise Mehrzweckraum der Schule
Anlässlich der feierlichen Einweihung des Städtischen Beruflichen Schulzentrums für Farbe und Gestaltung am neuen Standort in München-Neuperlach sprechen Bürgermeisterin Verena Dietl, Stadtschulrat Florian Kraus und Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer Grußworte.
Auf mehr als 11.000 Quadratmetern bietet der fünfgeschossige, lichtdurchflutete Neubau von v-architekten (Köln) erstmals die Möglichkeit, die Münchner Farbe Schulen mit ihren 13 Aus- und Weiterbildungsgängen sowie die jeweiligen Spezialwerkstätten, integrierten Fachunterrichtsräumen (IFUs), Hallen und Ausstellungsflächen unter einem Dach zu vereinen. Traditionelle Handwerke wie die Kirchenmaler*innen, Vergolder*innen und Wachsbildner*innen finden in dem tageslichtdurchfluteten Gebäude gleichermaßen ideale Voraussetzungen wie die mit modernstem Equipment arbeitenden Maler*innen und Lackierer*innen, Farb- und Lacktechniker*innen, Schilder- und Lichtreklamehersteller*innen und die Fahrzeuglackierer*innen.
Das Rahmenprogramm wird von der Schulfamilie gestaltet. Neben der Präsentation von Ausstellungsstücken können die Gäste an einer Hausführung durch die „Lebenden Werkstätten“ teilnehmen.
Achtung Redaktionen: Der Termin ist für Foto- und Videoaufnahmen geeignet. Für eine Teilnahme von Medienvertreter*innen ist eine Akkreditierung bis Mittwoch,11. Februar 2026, 17 Uhr, per E-Mail an presse.rbs@muenchen.de erforderlich.