Pressestelle des Baureferats
Presseservice, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats
Presseservice im Baureferat
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Pressesprecher der Münchner Stadtentwässerung
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presse.mse@muenchen.de
Mathias Wünsch
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mathias.wuensch@muenchen.de
Aktuelle Pressemitteilungen:
(15. Januar 2026) Das Baureferat hat im zurückliegenden Jahr zwölf Spielplätze neu geplant und gebaut oder grundlegend saniert.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Eine gute Aufenthaltsqualität und ein großes diverses Angebot an Spielmöglichkeiten für alle Altersstufen sind in einer wachsenden und dicht besiedelten Stadt wie München von großer Bedeutung für Kinder, Familien und die Gemeinschaft. Sie sind soziale Räume, in denen Nachbar*innen und Familien zusammenkommen. Sie machen Freiräume und Natur in Gemeinschaft erlebbar – und das unabhängig von individuellen Fähigkeiten und finanziellen Mitteln.“
Bei einem überwiegenden Teil der neuen Spielplätze konnten sich die künftigen Nutzer*innen über Beteiligungsformate in die Planungen einbringen.
Die neuen und sanierten Spielplätze bieten außerdem zahlreiche Sportgeräte für Erwachsene, die Lust machen auf Bewegung. Brunnen, die auf vielen der Spielplätze neu errichtet wurden, sorgen künftig für Abkühlung in heißen Sommermonaten. Grundsätzlich verfolgt das Baureferat das Ziel, neue Spiel- und Sportangebote inklusiv, gendergerecht und generationenübergreifend zu gestalten. Planungen werden mit dem städtischen Beraterkreis für barrierefreies Planen und Bauen abgestimmt.
Die 2025 vom Baureferat (Gartenbau) umgesetzten Projekte sind:
- Regerstraße Nord: Inmitten des neuen Quartiers am Nockherberg auf dem Gelände der ehemaligen Paulaner Brauerei sind zwei abwechslungsreiche neue Spielbereiche entstanden. Der 2025 fertiggestellte nördliche Spielbereich bietet vor allem für kleinere Kinder ein umfangreiches Spielangebot mit einem Heckenlabyrinth, drei großen Sandspielflächen mit einer Rutsch-Kletterkombination, verschiedenen Schaukeln und Spielhäusern aus Holz sowie einem Karussell, das rollstuhlgerecht ist.
- Hanns-Seidl-Platz: Auf dem neuen, zentral gelegenen Spielplatz im Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach erwartet Kinder eine weitläufige Kletter- und Balancierlandschaft mit Netzen, einem Turm und einer Rutsche. Für die Kleinen gibt es eine Vogelnestschaukel und einen Sandbereich mit Spielhaus, Wasserpumpe und Matschtisch.
- Echardinger Grünstreifen im Campus Ost: Wasserspiel, Rutschen und Kletterangebote zwischen dem alten Baumbestand, Calisthenics-Parkour, Streetball, Boulderwand und ein moderner Soccercourt: Hier ist für Nutzer*innen jeden Alters etwas dabei. Im vergangenen Jahr hat das Baureferat den Generationen-Treffpunkt mit Kleinkinderspielbereich unterhalb des neuen Rodelhügels ergänzt. Er umfasst neben einem Sandspiel- und Kletterbereich für kleinere Kinder zahlreiche Angebote für Jugendliche und Erwachsene wie Bodenschach, Tischtennis, und eine Outdoor-Fitnessanlage. Ein neuer Pumptrack, eine Sommerstockbahn und ein Trinkbrunnen ergänzen das Angebot der 2025 vollständig fertiggestellten neuen Grünanlage in Berg am Laim.
- Baumkirchen Mitte: Die Anwohner*innen des neuen Stadtquartiers „Baumkirchen Mitte“ in Berg am Laim können sich über einen Kinder- sowie einen Spiel- und Sportplatz für Jugendliche freuen. Der Kinderspielplatz wurde mit einem Kletter- und Balanciergerät, einem Rutschenturm, einer Nestschaukel sowie einem Sandspielbereich ausgestattet. Westlich des Quartiers am Rand der Grünanlage gibt es einen Spiel- und Sportplatz für Jugendliche und Erwachsene. Dieser Bereich umfasst einen Rasen-Bolzplatz mit Softball- und Tee-Ball-Infield, ein Badmintonfeld und eine Calisthenics-Anlage. Ein umgebauter Container mit eingebauten Holzsitzstufen steht Jugendlichen als geschützter und konsumfreier Treffpunkt und Rückzugsort zur Verfügung.
- Am Entenweiher in den südlichen Isarauen: Der rundum erneuerte Spielplatz nördlich der Brudermühlbrücke in Untergiesing orientiert sich gestalterisch am Naturraum der benachbarten Isar. Für Kleinkinder gibt es einen inklusiven Sandspielbereich mit Motorikschleife und Tic-Tac-Toe-Spiel. Größere Kinder können ein Kletter-, Netz- und Balanciergerät sowie ein Baumhaus mit drei Meter hohem Podest und Röhrenrutsche nutzen. Darüber hinaus bieten Wippgeräte in Schlauchbootform, bekletterbare Spielskulpturen, große Steinkiesel und Baumstämme, verschiedene Schaukeln sowie ein naturnaher Versteckpfad zusätzliche Spiel- und Bewegungserlebnisse.
- Alter Botanischer Garten und Karl-Stützel-Platz: Mit einem rund 150 Quadratmeter großen urbanen Skatespot und einem etwa 10 × 12 Meter großen Streetballfeld am Karl-Stützel-Platz sowie einem Fußball-Kleinspielfeld aus Kunstrasen im denkmalgeschützten Alten Botanischen Garten stehen den Münchner*innen ab Sommer 2025 drei frei zugängliche Sportangebote in der Innenstadt zur Verfügung.
- Theresienwiese und Bavariaring: Der neu umgestaltete Spielplatz im Norden der Theresienwiese hat sich seit seiner Eröffnung im Juli zu einem regelrechten Publikumsliebling bei Kindern und Familien entwickelt. Das eigens entwickelte Großspielgerät mit seinem bis zu zwölf Meter hohen Turm bietet verschieden hohe Plattformen und eine Dreifach-Wellenrutsche. Über Kletternetze, Brücken, Rampen und Stege kann es erklommen werden. Große Schaukeln, viele Sitzmöglichkeiten, eine Spielwiese und ein Streetballfeld runden das Angebot ab. Eine neue öffentliche Toilette gleich neben dem Zugang zum U-Bahnhof ist unter anderem speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit mehrfachen Einschränkungen sowie deren Assistenzpersonen ausgelegt. An der Außenwand befindet sich ein Trinkwasserspender. Am südöstlichen Rand der Theresienwiese hat das Baureferat sieben Sport- und vier Spielstationen umfangreich saniert und umgestaltet. Ein Highlight ist die „Natter“: ein niedriger Holzsteg mit integrierten Spiel-, Kletter- und Balanciermöglichkeiten. Der begehbare „Natternkopf“ mit Mini-Rutsche als Zunge und Spielhöhle bietet zusammen mit dem Sandspiel am Kopf der Natter Spielspaß für die ganz Kleinen. Mit der neuen Seilbahn hat das Baureferat einen Herzenswunsch, der im Vorfeld der Planungen beteiligten Kinder realisiert.
- Neuherbergstraße: Unmittelbar angrenzend an das Naturschutzgebiet „Panzerwiese und Hartelholz“ in Milbertshofen ist ein rund 1,6 Hektar großer Jugendspielplatz mit vielfältigen Spiel-, Sport- und Aufenthaltsmöglichkeiten entstanden. Im Zentrum der Anlage liegt eine multifunktionale Fläche mit einem umgebauten Container als Jugendunterstand, rollstuhlbefahrbaren Trampolinen, Tischtennis und Hängematten. Außerdem gibt es eine großzügige Skateanlage, einen asphaltierten Pumptrack, Felder für Basketball und Allwettersport, eine Calisthenics-Anlage sowie eine frei bespielbare Rasenfläche.
- Gollierplatz: Ein neuer, mehrteiliger Wasserspielbereich ist die Hauptattraktion des 2025 umfassend erneuerten Spielplatzes im Stadtbezirk Schwanthalerhöhe. Daneben gibt es eine vielfältige Kletter- und Spiellandschaft mit Aussichtsturm und Röhrenrutsche. Die barrierefrei bespielbare Bewegungsfläche umfasst eine Nestschaukel, ein Karussell und mehrere Trampoline. Das Element Wasser trägt auch über den Zierbrunnen und die neue Trinkwasserstele zur großen Aufenthaltsqualität des neugestalteten Platzes bei.
- Thuillestraße/ Karwinskistraße: Das Thema Dschungel als gestalterisches Leitbild findet sich in Form von drei Dschungelhütten und zwei Dschungeltieren als Balancier- und Wippgeräte in den vollständig neugestalteten Spielbereichen wieder. Der neue Kleinkinder-Spielbereich mit der Sandbaustelle und den Findlingen liegt am Rande des alten Baumbestandes und ist barrierefrei erreichbar. Die Schaukel-Kombination aus einer normalen und einer Vogelnestschaukel runden das Angebot ab. Größere Kinder können einen eigenen Spielbereich zum Klettern, Balancieren und Rutschen erkunden. Eine Dschungelhütte auf einer erhöhten Plattform ist über Netz- und Seilaufstiege erreichbar und mit einer Rutsche ausgestattet.
- Grünzug L, Jugendspielplatz am Eingang Süd: Neben der Parkmeilenpromenade gelegen im Anschluss an das Grundstück der Jugendfreizeitstätte AWO´s Fredl befinden sich neue Spiel- und Sportangebote für Jugendliche wie eine Spiegelwand zum Einstudieren von Tanz- und anderen Choreografien, ein DFB-Minispielfeld mit Kunstrasen, ein Streetballfeld und eine Calisthenicsanlage. Diese Sportangebot im Stadtteil Neuaubing stattet wird das Baureferat im Jahr 2026 zudem mit einer intelligenten Beleuchtung ausstatten, um die Nutzung auch in den Abendstunden zu ermöglichen.
- Johannisplatz (erster Teilbereich): Auf der Südseite des Johannisplatzes gibt es seit Jahresende ein neues abwechslungsreiches Angebot für Kleinkinder zum Rutschen, Klettern, Wippen und Sandspielen. Ein Zwergenhügel, ein Wackelbalken, eine Spielhausgruppe, ein großer Sandspielbereich und eine inklusive rollstuhlgerechte Sandspielplattform laden die Kleinsten zum Spielen ein. Für das Jahr 2026 ist die Umsetzung des nördlichen Bereichs geplant, der Spielmöglichkeiten für Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche bieten wird.
Auch 2026 wird das Baureferat (Gartenbau) den Ausbau des Angebots an Spiel- und Sportmöglichkeiten in den Münchner Grünanlagen fortsetzen.
Weitere Informationen rund um die Münchner Spielplätze mit allen Angeboten gibt es in der Münchner Spielplatz App unter https://spielplatz-muenchen.de
(15. Januar 2026) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am vergangenen Dienstag das vom Baureferat (Gartenbau) erarbeitete Strukturkonzept als Grundlage für die Weiterentwicklung des Freihamer Parks beschlossen.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Der rund 60 Hektar große Freihamer Park, der derzeit im neuen Stadtgebiet Freiham Nord entsteht, ist ein wichtiger Bestandteil des sogenannten Münchner Grüngürtels. Das in Zusammenarbeit mit einem renommierten Münchner Landschaftsarchitekturbüro erstellte Strukturkonzept ermöglicht uns, diesen Park abschnittsweise zu entwickeln. So können wir gezielt künftige Bedarfe der Anwohner*innen einbinden und so sicherstellen, dass künftig ein zusammenhängender und ganzheitlich erlebbarer Freiraum für alle Altersgruppen im Freihamer Park entsteht.“
Strukturkonzept für den Freihamer Park
Das Strukturkonzept für den Freihamer Park berücksichtigt die aktuellen Rahmenbedingungen wie den sechsspurigen Ausbau der Autobahn A99 mit den notwendigen Lärmschutzmaßnahmen und die geplante Verlängerung der U5 West von Pasing nach Freiham. Darüber hinaus sind u.a. die Anforderungen hinsichtlich der Klimaanpassung, der Förderung der Biodiversität, Angebote für Veranstaltungen und Gastronomie sowie die Verortung von Spiel- und Sportangeboten in der Konzeption integriert. Ein absolutes Highlight ist der Vorschlag zur Umsetzung von zwei Badeseen im Park. Neben dem großen Freizeitnutzen und positivem ökologischen Wert stehen diese im direkten Zusammenhang mit den erforderlichen Geländemodellierungen im Bereich des bestehenden Lärmschutzwalls zur Autobahn. Ziel ist ein möglichst wirtschaftliches und ökologischen Massenmanagement im Park zu realisieren.
Die Besonderheit am erarbeiteten Strukturkonzept ist, dass der Park nicht wie bisher auf Basis eines konkreten Gesamtplans entwickelt wird, sondern durch die Festlegung der oben beschriebenen Elemente ein strukturelles Grundgerüst bereitstellt, das den Rahmen für ein stimmiges, vielfältiges und funktionales, aber auch weiterhin flexibles Gesamtkonzept bildet.
Dies ist nötig, weil die zeitliche Umsetzung des Freihamer Parks maßgeblich von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu gehören unter anderem die bereits genannten und geplanten Baumaßnahmen, der Abschluss der angrenzenden Siedlungsentwicklung sowie die Verfügbarkeit der Grundstücke, die für den Park benötigt werden. All diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass unterschiedliche Flächen des zukünftigen Parks zu unterschiedlichen Zeitpunkten für eine Realisierung zur Verfügung stehen.
Erstausbau von Jugendspiel-, Sport und Freizeitangeboten
Im südlichen Abschnitt des zukünftigen Freihamer Parks steht eine rund 5 Hektar große Fläche für einen zeitnahen Erstausbau mit einem Fokus auf Freizeitangebote für Jugendliche zur Verfügung. Der Münchner Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung das Baureferat damit beauftragt, für den Erstausbau des Jugendspiel-, Sport- und Freizeitangebots die Entwurfsplanung zu erarbeiten, die Finanzierung im kommenden Eckdatenverfahren anzumelden und die Realisierung schnellstmöglich herbeizuführen, um die Grünflächenversorgung für die Siedlungsentwicklung zu gewährleisten. Für dieses Planungskonzept hat das Baureferat (Gartenbau) bereits im Mai 2025 eine Jugendbeteiligung in Kooperation mit den ansässigen Jugendfreizeitstätten durchgeführt. Jugendliche konnten ihre Ideen, Beobachtungen und Wünsche einbringen, die anschließend von dem beauftragten Landschaftsarchitekturbüro geprüft und weitgehend in die Planung übernommen wurden. Die Präsentation der Pläne beim Tag der offenen Tür stieß auf positive Resonanz. Ergänzende Hinweise aus der Bürgerschaft wurden geprüft und soweit möglich, in die weitere Planung aufgenommen.
Die geplanten Sportflächen bieten Raum für klassische Sportarten wie Basket-, Street- und Fußball sowie neue Trendsportarten wie Pickle- und Teqball. Ein Boulder-Würfel in der Mitte ist ein zentraler Anziehungs- und Treffpunkt. Calisthenicsgeräte zum individuellen Training von Kraft, Koordination und Balance schließen an eine Parkouranlage an.
Der Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied sowie der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München haben den Planungen zugestimmt.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 13. Januar 2026 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 17837).
(14. Januar 2026) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am Dienstag in vorberatender Sitzung das Baureferat beauftragt, die notwendigen Planungsleistungen für das sicherheitstechnische Instandsetzen des Tunnels Landshuter Allee vorgezogen zu beauftragen.
Das Baureferat muss den Landshuter Allee-Tunnel sanieren und sicherheitstechnisch nachrüsten, weil die Sicherheitsausstattung des 1979 eröffneten Tunnels nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Außerdem haben vertiefte Bauwerksuntersuchungen auch hinsichtlich des Bauwerkszustands dringende Sanierungsbedarfe aufgezeigt.
Wegen der festgestellten Brandschutzdefizite ist der Tunnel aus Sicherheitsgründen bis zum Abschluss der sicherheitstechnischen Nachrüstung für den Schwerverkehr ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht gesperrt.
Das Baureferat hat in Abstimmung mit der Branddirektion und dem Mobilitätsreferat als Straßenverkehrsbehörde die notwendigen Maßnahmen erarbeitet, um die Sicherheitstechnik des Tunnels zu modernisieren sowie das Bauwerk instand zu setzen. Um den Aufwand in finanzieller und terminlicher Hinsicht fundiert abschätzen zu können, sind detailliertere Planungen des Arbeitsablaufs und der hierfür jeweils erforderlichen Schutzmaßnahmen notwendig, die über das übliche Maß einer Entwurfsplanung hinausgehen.
Die dringend durchzuführenden Arbeiten zur Instandsetzung und insbesondere zur Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes erlauben keinen weiteren Aufschub der Maßnahme. Aus diesem Grund wird das Baureferat die Maßnahme im Jahr 2026 zum Haushaltsverfahren anmelden. Bis zum Sommer 2026 wird die vertiefte Planung des Projektes soweit abgeschlossen, dass dem Stadtrat nach der Sommerpause 2026 die Projektgenehmigung vorgelegt werden kann. Bis Jahresende erfolgen der Abschluss der Ausführungsplanung und die Vorbereitung der Vergabe. Die Ausführungsgenehmigung ist im Frühjahr 2027 vorgesehen, der Baubeginn erfolgt unmittelbar danach.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss vom 13. Januar 2026 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 18442).
(13. Januar 2026) Für den Landshuter Allee-Tunnel tritt aus Brandschutzgründen ab Mittwoch ein Einfahrverbot für alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen in Kraft. Das Baureferat nimmt die entsprechende Beschilderung am Mittwoch dieser Woche vor. Die vollständige Ausleitung des Schwerverkehrs ist, wie bereits zuvor mitgeteilt, notwendig, um potenzielle Brandlasten im Falle eines Unfalls oder einer Fahrzeughavarie zu reduzieren. Gefahrguttransporte und Lkw über 7,5 Tonnen werden bereits seit dem 23. Dezember ausgeleitet. Der Tunnel entspricht nicht mehr den aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen und muss insbesondere hinsichtlich des Brandschutzes nachgerüstet werden.
Der Lkw-Verkehr wird im Abschnitt zwischen Hirschbergstraße und Volkartstraße in beiden Fahrtrichtungen oberirdisch auf der Landshuter Allee geführt und fädelt im Anschluss wieder auf den Mittleren Ring ein. Auf Höhe der Hanebergstraße darf der Durchgangsverkehr nicht von der Landshuter Allee abfahren, Anlieger*innen ist dies weiterhin erlaubt. Im betroffenen Oberflächenbereich der Landshuter Allee kann es durch die notwendige Ableitung des Lkw-Verkehrs zu verkehrlichen Einschränkungen kommen.
Die Landeshauptstadt bittet insbesondere Transportunternehmen, Gewerbetreibende und Lieferdienste darum, nach Möglichkeit alternative Hauptverkehrsstraßen zu nutzen.
(22. Dezember 2025) Das Baureferat hat in diesem Jahr neun Fitnessparcours, Calisthenics- und Sportanlagen neu geplant und gebaut oder grundlegend saniert.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Das Baureferat (Gartenbau) hat auch in diesem Jahr kontinuierlich die städtischen Outdoor-Sportangebote weiter ausgebaut. Möglichst viele Münchner*innen sollen in den Genuss kommen, wohnungsnah im Freien Sport treiben und sich fit halten zu können – nach Lust und Laune, kostenfrei und inklusiv. Für jedes Alter, für unterschiedlichste Vorlieben und Fähigkeiten sind attraktive Bewegungsangebote hinzugekommen. Für die Lebensqualität in einer Großstadt bedeuten attraktive Freiflächengestaltungen mit zeitgemäßen Angeboten wie diesen einen großen Gewinne – ebenso für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Münchnerinnen und Münchner.“
Zu den vom Baureferat (Gartenbau) im Jahr 2025 umgesetzten Projekte gehören:
Fitness im Echardinger Grünstreifen
In der neu gestalteten Grünanlage „Echardinger Grünstreifen“ im Stadtbezirk Berg am Laim stehen nun neue Outdoor-Angebote für Sportler*innen zur Verfügung. Der Pumptrack im Süden richtet sich an Rollsportbegeisterte aller Altersklassen – vom Laufrad bis zum Rollstuhl. Die modellierte Asphaltstrecke ist behutsam in die Umgebung integriert und bietet vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Die Multifunktionsarena am Joseph-Hörwick-Weg besteht aus einem großzügigen Jugendspielbereich mit Soccer-Court, Tischtennisplatten, Calisthenics-Anlage Streetballplatz und einer Boulderwand. Auch die Wiesenflächen können für Yoga oder Gymnastik genutzt werden. Für das Jahr 2026 ist vorgesehen, den Soccer-Court mit einer Beleuchtung auszustatten, um eine Nutzung auch in den Abendstunden zu ermöglichen. Das Projekt wurde finanziell durch die Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramme „Zukunft Stadtgrün“ und „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützt.
Fitnessparcours Odinstraße
Auf circa 680 Quadratmeter im Odinpark im Stadtteil Bogenhausen hat das Baureferat (Gartenbau) einen weiteren Fitnessparcours angelegt. Die umfangreiche Ausstattung ermöglicht den Besucher*innen ein ganzheitliches Training. So trainieren Cross- und Rudertrainer fast alle großen Muskelgruppen im Körper. Mit der Beinheber-Liegestütz-Kombination und der Powerbank können einzelne Muskelgruppen gezielt angesprochen werden. Ein Sitzfahrrad ermöglicht gelenkschonendes Training auch für ältere Sportler*innen und Übungen an der Balancierstrecke ertüchtigen das Gleichgewicht. Für Rollstuhlfahrende steht ein Schultertrainer sowie eine befahrbare Boulebahn zur Verfügung. Da Fitness im Kopf beginnt, haben die Gartenbau-Expert*innen auf Wunsch des Bezirksausschusses auch Schachspieltische installiert.
Fitnessparcours Oberbiberger Straße
Auch die Harlachinger Bürger*innen können sich über einen neuen Fitnessparcours freuen. In der Grünanlage an der Oberbiberger Straße wurde auf circa 450 Quadratmetern eine kompakte Anlage mit barrierefreiem Zugang errichtet. Vom angrenzenden Fuß- und Radweg erschließt sich eine kleine zentrale Platzfläche mit einem Gymnastikfeld für Bodengymnastik oder auch Gruppenübungen wie Pilates und Yoga. Der Belag im inklusiv nutzbaren Bereich im Nordosten besteht aus Kunststoffgranulat und ist somit auch für Rollstuhlfahrer*innen geeignet. Hier befinden sich sowohl Einstiegsgeräte zur Förderung von für Koordination und Gleichgewichtssinn als auch Geräte für Kraftübungen. Im Südwesten sind einfachere Übungsgeräte für Kraft- und Ausdauer bis hin zu einem anspruchsvollen Calisthenics-Gerät für geübte Sportler platziert. Stationsschilder erklären in Wort und Bild mögliche Übungsvarianten. Die neue Anlage ergänzt sinnvoll die im Grünzug schon bestehenden Freizeitsportanlagen - insbesondere auch die nahegelegenen „Trimm dich“- Geräte im Perlacher Forst.
Neue Sportangebote im Alten Botanischen Garten und am Karl-Stützel-Platz
Im Rahmen des Eröffnungsturniers ‚EIN RAUM FÜR ALLE‘ haben Sportler*innen im Sommer 2025 das Fußballkleinspielfeld aus Kunstrasen im denkmalgeschützten Alten Botanischen Garten eröffnet. Als Magnet für Jugendliche hat das Baureferat (Gartenbau) in Abstimmung mit dem Skateboarding e.V. einen urbanen Skatespot von rund 150 Quadratmetern vor der ringförmigen Großskulptur von Mauro Staccioli, realisiert. Zudem steht auf dem Karl-Stützel-Platz allen sportbegeisterten Nutzer*innen auch eine neue Streetballanlage von rund 10 x 12 Metern zur Verfügung. Alle drei Sportangebote ermöglichen inklusives Spielen, werten den Stadtraum auf und entsprechen den wiederkehrenden Wünschen aus Beteiligungen und Bürgeranfragen. Die Gartenbau-Expert*innen haben den urbanen Skatespot und das Fußballkleinspielfeld mit einer Beleuchtung ausgestattet, die die Nutzung auch in den Abendstunden ermöglicht.
Sportstationen Theresienwiese
Am östlichen Rand der Theresienwiese hat das Baureferat (Gartenbau) auf Wunsch des Bezirksausschusses Isarvorstadt-Ludwigsvorstadt die drei bestehenden Tischtennisplatten saniert und einen Teil der bisherigen Spielstationen als Fitnessparcours umgebaut. So wurde das Gelände mit Geräten für Kraft- und Ausdauertraining ergänzt, eine Calisthenics-Anlage aufgebaut und eine Slackline gespannt. Alle Sportstationen sind sowohl für Anfänger*innen als auch für geübte oder fortgeschrittene Freizeitsportler*innen geeignet. Für die speziellen Bedürfnisse von Senior*innen wurde ein Oberkörper-Ergometer, eine schwebende Plattform und zwei Beinbeweger installiert. Alle Stationen sind schwellenlos zugänglich.
Outdoor-Angebote in der Neuherbergstraße
An der Neuherbergstaße haben die Gartenbau-Expert*innen des Baureferats eine attraktiv gestaltete Skateanlage für Anfänger*innen und fortgeschrittene Skater*innen entsprechend den aktuellen Anforderungen und Standards errichtet. Dabei war planerischer Leitgedanke das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung sowie das gleichberechtigte Spiel von Mädchen und Jungen. Die Ideen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen flossen auch in die Planung der Skateanlage ein. Zudem ist geplant, die Anlage im Jahr 2026 mit einer Beleuchtung auszustatten, um eine sichere Nutzung auch am Abend zu gewährleisten.
Darüber hinaus hat das Baurferat (Gartenbau) die Dirtbike-Anlage asphaltiert, sodass sie nun ganzjährig als Pumptrack allen rollsportbegeisterten Nutzer*innen zur Verfügung steht. Zwei asphaltierte Kleinspielfelder für Basketball und Fußball, die frei bespielbare Rasenfläche mit Volleyballnetz und die multifunktionale Fläche für Yoga oder zum Tanzen und Turnen runden das Spiel- und Sportangebot ab. Eine Calisthenics-Anlage ergänzt ab Oktober 2025 die Parkour-Elemente als weiteres Fitnessangebot.
Sportangebot im Umfang der Jugendfreizeitstätte AWO´s Fredl
Neben der Promenade und im Anschluss an das Grundstück der Jugendfreizeitstätte AWO´s Fredl befinden sich neue Spiel- und Sportangebote für Jugendliche wie eine Spiegelwand zum Einstudieren von Tanz- und anderen Choreografien, ein DFB-Minispielfeld mit Kunstrasen, ein Streetballfeld und eine Calisthenicsanlage. 2026 wird das gesamte Sportangebot mit einer modernen Beleuchtung ausgestattet, die die Nutzung auch in den Abendstunden ermöglicht. Das Projekt wurde finanziell durch das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützt.
Kletterfelsen am Westbad
Das Baureferat (Gartenbau) hat südöstlich vom Westbad auf einer circa 450 Quadratmeter großen Fläche eine umfangreiche Boulderanlage als weiteres sportliches Angebot in Pasing errichtet. Bei der Planung waren Fachleute der Initiative „Kraxlkollektiv“ des Deutschen Alpenvereins mit eingebunden, um sicherzustellen, dass das Kletterangebot den Wünschen der zukünftigen Nutzer*innen entspricht. Vier unterschiedlich große Quadern in verschiedenen Farben sind in den unterschiedlichsten Neigungswinkeln miteinander verbunden. Die einzelnen Quader „schweben“ auf Stahlstützen knapp über dem Boden. So entstehen große Dachflächen mit extremem Überhang, leicht bis stark überhängende Bereiche sowie leicht geneigte Flächen. Somit ist ein Routenbau in allen Schwierigkeitsgraden und die Vermittlung von sämtlichen Bouldertechniken möglich.
Der freistehende Block ist mit circa 350 Kletterpaneelen und Klettergriffen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden versehen und allseitig bekletterbar. Die Boulderwand ist so konzipiert, dass das felsklettertypische Aussteigen möglich ist. Eine Informationstafel gibt eine Einführung zum Thema Bouldern und erläutert Grundlegendes zu Techniken, Routenführung und Sicherheit.
Fitnesspark am Georg-Freundorfer-Platz
Im Dezember 2024 hat der Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe beschlossen, die Fitnessanlage für alle Altersgruppen anstelle der wenig genutzten Sommerstockbahn am Georg-Freundorfer-Platz zu errichten Die Auswahl und Abfolge der Fitnessgeräte hat das Baureferat (Gartenbau) in Abstimmung mit dem Sportamt auf ein möglichst breites Nutzerspektrum ausgelegt. Insgesamt gibt es neun Fitnessgeräte, die Kraft und Ausdauer fördern und die Koordination der Bewegungen verbessern. Damit der Fitnessparcours barrierefrei ist, wurde die Schwelle der Sommerstockbahn entfernt und als Untergrund ein wasserdurchlässiger EPDM-Belag gewählt. Zwei inklusive Outdoorgeräte (Inklusionsbarren und Oberkörper-Ergometer) können von Rollstuhlfahrer*innen genutzt werden. Neben den neuen Fitnessgeräten wurde auch der Tischtennisbereich um eine Platte ergänzt.
(22. Dezember 2025) Das Baureferat hat den Bereich der Steinsdorfstraße im Lehel auf Höhe des Wehrstegs kurz vor Weihnachten mit fünf Sitzmodulen ausgestattet. Das Projekt an dieser „Praterpromenade“ ist der erste Abschnitt, bei dem eine zeitgerechte Möblierung entlang des innenstadtnahen Isar-Westufers umgesetzt ist.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Das westliche Isarufer ist auf seiner vollen Länge ein absoluter Publikumsmagnet. Die Uferzonen der innerstädtischen Isar sind durchaus verschieden, sie weisen unterschiedlichen Charakteristika und Potentiale auf. Unsere Fachleute vom Gartenbau haben mehrere Situationen identifiziert und geprüft, die sich als Orte sehr gut eignen, um die Aufenthaltsqualität mit Lounge- und Sitzmöbel zu verbessern. Die ersten dieser Isarufersofas laden zwischen Ludwigs- und Mariannenbrücke nun zum Verweilen ein und machen Lust darauf, den Fluss von der innenstadtzugewandten Seite her zu genießen. In den kommenden Jahren setzen wir das Projekt sukzessive fort.“
Die Vorsitzende des Bezirksausschusses Altstadt-Lehel Andrea Stadler-Bachmaier sagt: „Der erste Stadtbezirk ist eng bebaut und verfügt über relativ wenige Grün- und Freiflächen. Das westliche Isar-Ufer zieht bei so gut wie jedem Wetter viele Menschen aus unserem Stadtbezirk und darüber hinaus an. Dank der neuen Isarmöbel finden sie hier nun ein attraktives Aufenthalts- und Platzangebot, das dem Nutzungsdruck gerecht wird. Die neue Möblierung wertet den Bereich zwischen Ludwigs- und Maximiliansbrücke deutlich auf. Ein kleiner Eingriff mit großer positiver Wirkung, den wir als Bezirksausschuss sehr begrüßen.“
Der Münchner Stadtrat hatte dem Baureferat von 2024 bis 2028 ein Budget von 200.000 Euro jährlich eingeräumt. Damit soll die Aufenthaltsqualität an der Isar, vordringlich zwischen Maximiliansbrücke und Reichenbachbrücke auf der westlichen Isarseite unter anderem durch neues, attraktives Mobiliar verbessert werden.
Daraufhin hatte das Baureferat (Gartenbau) die Planungen entlang des westlichen Isarufers aufgenommen. Dabei konnten mehrere realisierbare Bereiche entsprechend definiert, für diese Konzepte erarbeitet und mit den beiden betroffenen Bezirksausschüssen intensiv abgestimmt werden.
Mit dem Abschnitt „Praterpromenade“ zwischen Ludwigsbrücke und Mariannenbrücke wurden entlang des Fußwegs die ersten fünf großen Möbel mit Sitz- und Liegemöglichkeiten bereits umgesetzt und für die Nutzung freigegeben.
Hinweis für Redaktionen: Eine Visualisierung der geplanten Möblierung der Praterpromenade gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).
(19. Dezember 2025) Vertiefte Bauwerksuntersuchungen am 1979 eröffneten Tunnel Landshuter Allee haben ergeben, dass das Bauwerk in mehreren Bereichen nicht mehr den aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht. Insbesondere hinsichtlich des Brandschutzes besteht dringender Handlungsbedarf. Wegen der festgestellten Defizite muss der Tunnel aus Sicherheitsgründen bis zum Abschluss der geplanten Sanierung und brandschutztechnischen Ertüchtigung für Gefahrguttransporte sowie LKWs über 7,5 Tonnen gesperrt werden, um Brandlasten im Unglücksfall zu reduzieren. Das Baureferat nimmt am 23. Dezember die dafür notwendige Beschilderung vor.
Der LKW-Verkehr wird dann im Abschnitt zwischen Hirschbergstraße und Volkartstraße in beiden Fahrtrichtungen oberirdisch auf der Landshuter Allee geführt und fädelt im Anschluss wieder auf den Mittleren Ring ein. Auf Höhe der Hanebergstraße darf der Durchgangsverkehr nicht von der Landshuter Allee abfahren, Anlieger*innen ist dies dagegen erlaubt.
Im Tunnel gilt weiterhin für alle Fahrzeuge eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h und ein Überholverbot für kleinere Lastwagen (3,5 bis 7,5 Tonnen). Die Landeshauptstadt prüft zudem auch ein Einfahrverbot für Lastwagen zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen bis zur Sanierung und der damit einhergehenden sicherheitstechnischen Ertüchtigung des Tunnels. Im betroffenen Oberflächenbereich der Landshuter Allee kann es durch die notwendige Ableitung des Lkw-Verkehrs zu verkehrlichen Einschränkungen kommen.
Die Landeshauptstadt bittet insbesondere Transportunternehmen, Gewerbetreibende und Lieferdienste darum, nach Möglichkeit alternative Hauptverkehrsstraßen zu nutzen.
Im Zuge der geplanten Sanierung soll der Tunnel Landshuter Allee mit einer zeitgemäßen sicherheitstechnischen Ausstattung gemäß den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) ausgerüstet werden, beginnend mit Brandschutzplatten an der Unterseite der Tunneldecke. Bereits im Januar wird das Baureferat den Stadtrat in dieser Angelegenheit befassen, um noch im Jahr 2027 mit der geplanten Tunnelsanierung, beginnend mit Brandschutzplatten an der Unterseite der Tunneldecke, und der weiteren notwendigen sicherheitstechnischen Ertüchtigung starten zu können.
(9. Dezember 2025) Das Baureferat hat die Interimsgestaltung des Max-Joseph-Platzes fertiggestellt. Die Bauzäune, die in den letzten Wochen den neu verlegten Rollrasen geschützt haben, konnten nun abgebaut werden. Oberbürgermeister Dieter Reiter, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk, Mobilitätsreferent Georg Dunkel und der Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege Prof. Mathias Pfeil haben den Platz heute für die allgemeine Nutzung freigeben. Zuletzt wurden neue Großpflanzgefäße – teils mit Sitzgelegenheiten – auf den neuen Aufenthaltsflächen außerhalb des Rondells platziert.
Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt: „Vielleicht nicht der absolut beste Zeitpunkt, um einen Platz einzuweihen, aber es soll ja auch im Winter sommerliche Temperaturen geben. Auf jeden Fall freut es mich, dass der Max-Joseph-Platz jetzt fertig ist und deutlich mehr Aufenthaltsqualität bietet als zuvor! Das kommt meiner Vorstellung einer italienischen Piazza schon näher und ich bin mir sicher, dass der Platz ein Publikumserfolg und ganzjährig Einheimische und Touristen anziehen wird. Schon jetzt zeigen die positiven Reaktionen vieler Bürger*innen und Besucher*innen, dass wir mit dieser Umgestaltung viel richtig gemacht haben.“
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Das Baureferat hat die Interimsgestaltung im versprochenen Zeitplan und Kostenrahmen fertiggestellt. Ab sofort stehen auch die Rasenflächen sowie die befestigen, barrierefreien Wege zur Verfügung. Die Umgestaltung bringt zudem ein deutliches Plus an Aufenthaltsflächen mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten, ohne dass der Platz seine Multifunktionalität verliert, zum Beispiel bei der Oper für Alle. Der Max-Joseph-Platz ist keine Stein- und Asphaltwüste mehr, sondern ein grüner Salon umgeben von Kultur und Geschichte, der Einheimische und Gäste im Stadtzentrum mit offenen Armen empfängt. Mein Dank gilt allen Projektbeteiligten für das konstruktive Miteinander, besonders dem Landesdenkmalrat, der diese Interimsgestaltung mitträgt und dem Stadtrat, der diese dringend notwendige Aufwertung ermöglicht hat.“
Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk: „Ich freue mich sehr, dass die Interimsgestaltung des Max-Joseph-Platzes – einer der geschichtlich und künstlerisch bedeutendsten Plätze unserer Stadt – erfolgreich mit Maßnahmen zur Klimaanpassung und erhöhter Aufenthaltsqualität abgeschlossen werden konnte, so die Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Damit setzen wir ein klares Zeichen für eine lebenswerte und klimaangepasste Altstadt. Das 'Freiraumquartierskonzept Innenstadt' sowie das React-EU-Gutachten zur 'Integration klimaresilienter Grün- und Freiraumstrukturen in die historische Münchner Altstadt' liefern wertvolle Anregungen und einen Konzeptvorschlag, der eine gute Grundlage für die zukünftige Gestaltung des Max-Joseph-Platzes bildet. Ich bin überzeugt, dass wir damit eine wichtige Basis für den weiteren Diskurs zur zukünftigen Entwicklung dieses Platzes geschaffen haben.“
Mobilitätsreferent Georg Dunkel sagt: „Die Interimsgestaltung am Max-Joseph-Platz ist ein Beispiel dafür, wie wir die Innenstadt im Sinne einer ‚Altstadt für alle‘ aufwerten können. Sie zeigt, dass es möglich ist, im begrenzten Raum der historischen Altstadt eine gerechtere Aufteilung des öffentlichen Raums zu erreichen und dabei alle Verkehrsarten im Blick zu behalten. Eine Optimierung der Verkehrsflächen schafft Raum für Aufenthaltsqualität, Grün und Klimaanpassung. Trotz der vielen Abhängigkeiten in der Altstadt, etwa dem Baustellenverkehr für die 2. S-Bahn-Stammstrecke, sind zukunftsfähige und attraktive Lösungen realisierbar.“
Prof. Mathias Pfeil, Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege: „Der Max-Joseph-Platz gehört zur ersten Reihe europäischer Stadtbaukunst und ist für München von großer Bedeutung. Gleichzeitig ist er eine wertvolle Freifläche mitten in einer vom Klimawandel geprägten Großstadt. Die Interimsgestaltung zeigt, dass Denkmalschutz und moderne Bedürfnisse harmonisch zusammenfinden können. Sie bewahrt das historische Erbe und macht den Platz gleichzeitig nutzbarer und lebendiger. Das ist Denkmalpflege am Puls der Zeit.“
Die neue Gestaltung des auch als Opernplatz bekannten Max-Joseph-Platz basiert auf einem historischen Plan aus dem Umfeld von Leo von Klenze, der den Platz Anfang des 19. Jahrhunderts erstmalig gestaltete. Im Sinne des historischen Planungskonzepts ist ein auf das Denkmal zulaufendes Wegesystem entstanden. Ein Asphaltbelag mit Splittoberfläche befestigt die ganzjährig barrierefrei begehbaren Wege. Zwischen ihnen befinden sich acht rund 170 Quadratmeter große neuangelegte Rasenfelder. Die insgesamt rund 1.400 Quadratmeter Rasenflächen mit ihren rund 300.000 Litern Substratvolumen tragen durch die Retentions- und Verdunstungsleistung und einer geringen Wärmeabstrahlung zu einem besseren Mikroklima im Herzen der Stadt bei.
Auf den Rasenflächen wird ab dem Frühjahr eine bewegliche Möblierung zum Verweilen einladen. Die vom Baureferat auf den aufgewerteten Randbereichen platzierten Pflanzgefäße sind mit baumartigen Großsträuchern bepflanzt und erhalten zudem eine attraktive Unterpflanzung. 13 der Gefäße sind mit umlaufenden Rundbänken versehen. Die letzten beiden Gefäße mit Sitzgelegenheiten wird das Baureferat nach Fertigstellung der Baustelle der Tiefgarage entlang der Residenzstraße platzieren können.
Auch die Platzränder hat das Baureferat gemäß den Planungen des Mobilitätsreferats und des Referats für Stadtplanung und Bauordnung neu geordnet: Die Zufahrt zur Tiefgarage entlang des Rondells ist nun deutlich schmaler, wodurch breitere Flanier- und Aufenthaltsflächen vor dem Residenztheater und der Oper entstanden sind. Ein Bordstein sorgt für eine klare Trennung zur Fahrbahn der Tiefgaragenzufahrt.
Die städtische Schlosserei des Baureferats hat zudem die acht historischen Straßenlaternen auf dem Max-Joseph-Platz optisch und technisch instandgesetzt. Die sogenannten Kandelaber illuminieren den Platz fortan mit energiesparender LED-Technik.
Das Baureferat hat den Platz seit August 2024 umgestaltet. Die Arbeiten wurden während der IAA im September 2025 kurzzeitig unterbrochen. Die Kosten für den Umbau liegen bei 3,87 Millionen Euro.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 30. April 2024 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 12741).
(3. Dezember 2025) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat gestern dem Baureferat die Projektgenehmigung für die Generalinstandsetzung der Hackerbrücke erteilt. Der Beginn der voraussichtlich drei Jahre dauernden Bauzeit ist für Mitte 2027 geplant – abhängig vom Projektfortschritt der 2. S-Bahn-Stammstrecke. Die Projektkosten liegen bei 50 Millionen Euro.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Die Hackerbrücke ist mit ihrer filigranen Fachwerkskonstruktion ein technisches Baujuwel und gibt Zeugnis der Baukunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Sie ist ein Wahrzeichen und steht vollkommen zurecht unter Denkmalschutz. Leider weist diese wichtige innerstädtische Verbindung inzwischen Schäden auf, deren Reparatur wir nun zwingend angehen müssen. Wir bemühen uns dabei, die durch die nötigen Arbeiten bedingten Auswirkungen auf den Verkehr zu minimieren.“
Die Hackerbrücke wurde in den Jahren 1890 bis 1894 errichtet. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Bogenbrücken aus dem 19. Jahrhundert, die aus Schweißstahl bestehen. Zuletzt wurde sie 1983/84 instandgesetzt. Die Hackerbrücken überspannt unter anderem 26 Gleise. Bei turnusmäßigen Bauwerksprüfungen wurden an den beiden Haupttragwerken der Hackerbrücke erhebliche Schäden festgestellt. Das Baureferat hat daraufhin vertiefte gutachterliche Bauwerksuntersuchungen für die Betonkonstruktion sowie für die Stahlkonstruktion durchführen lassen – mit dem Ergebnis, dass dringender Handlungsbedarf für eine unumgängliche Generalinstandsetzung der circa 174 Meter langen Brücke besteht. Zur Vermeidung weiterer Schäden am Bauwerk wurde bereits eine Reduzierung der zulässigen Lasten auf 18 Tonnen umgesetzt.
Die Deutsche Bahn plant den Umbau und die Erweiterung der S-Bahn-Station Hackerbrücke. Der Baubeginn ist ebenfalls für Mitte 2027 vorgesehen – abhängig vom Projektfortschritt der 2. S-Bahn-Stammstrecke. Das Baureferat muss die Instandsetzung der Hackerbrücke mit dieser Maßnahme synchronisieren.
Es ist geplant, vor Beginn der Instandsetzung ein Provisorium herzustellen, auf dem die über die Hackerbrücke verlaufenden Strom- und Telekommunikationskabel während der Bauzeit verlegt werden können.
Das Baureferat setzt die Brückenhälften nacheinander instand, sodass der Fuß- und Radverkehr die Brücke weiterhin nutzen kann. Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen im Stadtgebiet zu minimieren, wird es während der Arbeiten an der Hackerbrücke keine parallelen Instandsetzungsmaßnahmen auf der Brückenoberfläche der Donnersbergerbrücke geben. Dadurch ist sichergestellt, dass es keine Einschränkungen auf dieser wichtigen Umleitung für den motorisierten Individualverkehr geben wird.
Das Projekt ist mit den Bezirksausschüssen Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Maxvorstadt und Schwanthalerhöhe, dem Städtischen Beraterkreis Barrierefreies Planen und Bauen sowie der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.
Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Stadtratsbeschluss vom 2. Dezember 2025 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 18191).
Pressetermine Februar 2026 folgen in Kürze