Konzepte für FSJ und BFD

Hier finden Träger und Unternehmen, die Stellen für Freiwilligendienste anbieten, Anregungen zur Ausarbeitung geeigneter Konzepte.

Konzepte für FSJ und BFD

In regionalen und überregionalen Gesprächen zur Verbesserung der Qualität der Freiwilligenjahre entstand die Sammlung folgender beispielhafter Anregungen und Impulse.

"Das ist toll, dass schon vor dem Start alles so gut vorbereitet wurde und sich auch aus dem fernen Bosnien-Herzegowina alles so sicher anfühlte."

Aida (23) FSJ-Teilnehmende

Vor dem ersten Tag

Die innerbetriebliche Onboarding-Stelle kann schon im Vorfeld zum gelingenden Start beitragen und unterstützen ...

  • Die Einsatzstelle kann durch einen Praktikumstag vor dem Vertragsabschluss zum Kennenlernen der Stelle und der Tätigkeiten einen Praktikumstag zur Verfügung stellen. Üblicherweise ist dazu eine Praktikumsvereinbarung notwendig.
  • Die Personalabteilung kann durch eine möglichst standardisierte Information der direkten Einsatzstelle (z.B. Wohnbereich, Station) Sicherheit zum konkreten Start und Ablauf des anstehenden Freiwilligendienstjahres geben.
  • Die Klärung der Tätigkeitsbeschreibungen gemeinsam mit dem FSJ-Träger gehört zur grundsätzlichen Basis des Freiwilligendienstjahres.

Eine frühzeitige Sicherheit zur Wohnmöglichkeit kann z.B. durch die Personalabteilung vermittelt werden:

  • Informationen, evtl. unterstützt durch Bildmaterial, zu den (kostenlosen) Wohnmöglichkeiten,
  • Regeln zum Zusammenleben in der WG,
  • Absprache und Zuteilung der Wohnung oder des WG-Zimmers,
  • Vorbereitung und
  • Zugänglichkeit durch Protokollierung und Schlüsselübergabe.

Falls es notwendig ist, kann z.B. durch die Personalabteilung ...

  • ... ein Spracheingangstest gemeinsam mit einen Sprachinstitut geplant werden und
  • ... der Zugang zum kostenlosen unternehmensinternen Sprachangebot ermöglicht werden.

Sollte es für die Einsatzstelle noch kein (unternehmensinternes) Angebot zur Sprachförderung für die Mitarbeitenden bestehen, kann ein solches unter der Beratung durch FizE München (Sozialreferat) aufgebaut werden.

Ein*e zugeordnete Pat*in oder ein*e Kümmer*in, z. B. direkt innerhalb des Wohnbereichs oder der Station, kann als direkte und feste Ansprechperson fungieren.

Eine frühzeitige Planung und Information bringen allen Beteiligten Sicherheit.

Die innerbetriebliche Onboarding-Stelle kann beispielweise die Planung dazu vornehmen und alle Beteiligten informieren.

"Meine Einführung, Einarbeitung und Begleitung waren detailliert organisiert. Ein super Gefühl!"

Thomas (17) FSJ-Teilnehmender

Onboarding

Beispielsweise die qualifizierten Praxisanleitungen der Einsatzstelle können sich den Teilnehmenden der Freiwilligendienstjahre vorstellen und widmen. Sie können für diese als (fach)pädagogische Ansprechpersonen der Einsatzstelle fungieren.

Sie können die Verknüpfungen zum pädagogischen Angebot, wie z. B. Anleitungen und Workshops, gemeinsam mit den Azubis der Pflegeausbildungen konkret und strukturiert planen.

Besonders an gemeinsame Lernarrangements mit den Azubis der einjährigen Pflegefachhilfeausbildung oder der Pflegeausbildung im Orientierungseinsatz des ersten Ausbildungsjahres kann gedacht werden.

Bereits im Ankommen und der ersten Orientierung kann die Atmosphäre der Einsatzstelle wahrgenommen und erfasst werden. 

Ein gelingender Start gibt zudem Sicherheit und ein gutes Gefühl und ermöglicht ein souveränes Auftreten, Kontaktaufnahme und Ausüben der Aufgaben im Freiwilligenjahr.

Die qualifizierten Praxisanleitungen können z. B. einen Einführungstag oder eine gesamte Einführungsphase, evtl. auch gemeinsam mit den Auszubildenden der Pflege planen und durchführen.

Ein schriftliches Einarbeitungskonzept auch eigens für den Freiwilligendienst stärkt die Struktur und steigert die Qualität in der Einsatzstelle.

Die qualifizierten Praxisanleitungen können im Rahmen eines solchen Konzeptes u.a. konkrete Einarbeitungssituationen und Inhalte festlegen.

Diese Situationen können evtl. auch gemeinsam mit den Azubis der Pflegeausbildungen geplant und gestaltet werden.

Zur Begleitung der Freiwilligendienstleistenden gehört die gemeinsame Reflexion zu den Erfahrungen und dem Ablauf des Jahres.

Die qualifizierten Praxisanleitungen können z. B. die Planungen vornehmen und dazu informieren, ...

  • ... wie und wann die Feedback-Gespräche mit den Leitungen und den Pädagogischen Betreuer*innen des FSJ-Trägers stattfinden und 
  • ... wie und wann ein (Entwicklungs-)Gespräch gemeinsam mit dem mittleren (Pflegedienstleitung) und unteren Pflegemanagement (Stations- oder Wohnbereichsleitung) angeboten werden kann, in dem mit dem Freiwilligendienstleistenden eine individuelle Karrierewegsberatung besprochen wird.

"An die Eindrücke der legendären Schnitzeljagd am Einführungstag durch das Klinikum erinnere ich mich heute noch, als wäre es erst eben gestern geschehen."

Quirin (18) FSJ-Teilnehmender

Lerninhalte: Sich in der Einsatzstelle orientieren

Die Unternehmen arbeiten in einem jeweiligen Versorgungsauftrag und beherbergen unterschiedliche Bereiche, Fachabteilungen, Wohnbereiche und Stationen, die spezialisiert Versorgung und Pflege aufstellen und anbieten.

In einem Einführungstag kann sich die Einrichtung insgesamt und ihre spezialisierten und unterschiedlichen Arbeitsbereiche vorstellen. Die Teilnehmenden der Freiwilligenjahre können diese z.B. durch eine Führung oder eine "Schnitzeljagd" kennen lernen.

Spannend stellte sich die Idee eines Trägers dar: dort stellen die Freiwilligendienstleistenden sich ihre Einsatzstellen mit dem jeweiligen Versorgungsauftrag gegenseitig jeweils selbst vor. Die dadurch notwendige intensive Beschäftigung mit dem Auftrag festigt gleichzeitig von Beginn an das Verständnis.

Sie als Einsatzstelle haben sich jeweils ein Pflegeleitbild und ein Pflegekonzept erarbeitet und gegeben.

Das dadurch deutlich werdende Pflegeverständnis können Sie auch bereits den Freiwilligendienstleistenden vermitteln und gleichzeitig eine gedankliche und inhaltliche Auseinandersetzung in die Wege leiten.

Die Freiwilligendienstleistenden sollten diese Einrichtungskonzepte und auch deren (digitale) Hinterlegungsorte kennen.

Die Wahrung der Autonomie und des Selbstbestimmungsrechts der Patient*innen und Bewohner*innen in der Versorgung und individuellen Pflege sind Kernelemente der beruflichen Pflege.

Die Freiwilligendienstleistenden erlangen durch ein Verständnis von Beginn an einen tiefen Zugang zur Wertschätzung der Pflegeempfänger*innen.

Durch eine Integration der Freiwilligendienstleistenden zu Lerneinheiten zu diesem Thema gemeinsam mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes könnten diese vermutlich sehr profitieren.

"Durch das tolle Training zuvor wusste ich sehr gut, wie ich mich verhalten soll, als es dann doch zum Notfall kam. Die Kollegin nahm mich danach auch auf die Seite. Das tat gut."

Filimon (23) BFD-Teilnehmender

Infektionsschutz, Brandschutz, Notfall

Das Erlernen der Händehygiene bereits zum Start des Freiwilligenjahres gibt Sicherheit, nicht nur den Teilnehmenden.

Die aktuell geltenden Infektionsschutzvorschriften und Hygienepläne können durch z. B. einen Workshop mit den jeweilig Verantwortlichen erkundet und kennen gelernt werden.

Was hoffentlich nie, aber in der Realität leider viel zu oft eintritt, sollte bereits vorher geübt werden: kleinere und größere Brände gefährden die Gesundheit und das Leben aller Beteiligten.

Der notwendige Brandschutz und die Evakuierungsregularien können durch z. B. einen Workshop mit den jeweilig Verantwortlichen erkundet und kennen gelernt werden.

Die Kenntnis über die Standorte der Löschgeräte und der Rettungswege kann Leben retten.

Die Freiwilligendienstleistenden fühlen sich in den unerwartet und plötzlich eintretenden Notfallsituationen überfordert und wissen nicht, mit welcher Rolle und mit welchen Handlungen sie sich einbringen sollen.

Durch gemeinsame praktische Übung mit Pflegefachpersonen kann die Sicherheit unterstützt werden.

"All diese Menschen tun irgendwas und am Ende ergibt es doch einen Sinn. Ein Buch mit sieben Siegeln."

Tiana (25) BFD-Teilnehmende

Organisationsform der Pflege verstehen

Für die Freiwilligendienstleistenden kann es sehr verwirrend sein, wie viele verschiedene Berufsrollen und unterschiedliche Verantwortungen innerhalb der Versorgung und innerhalb der Pflege bestehen.

Durch ein gutes Kennenlernen des Teams und der Erklärung und Erkundung der unterschiedlichen Rollen und Aufgaben erfahren die Teilnehmenden früh Sicherheit und Orientierung.

Auch die Einschätzung zur Pflegearbeit, die sich über die gesamten 24 Stunden in den unterschiedlichen Schichten erstreckt, und die Aufgaben der unterschiedlich qualifizierten beruflich Pflegende bringen sich innerhalb der Gesamtarbeitsorganisation kann für die Freiwilligendienstleistenden auf den ersten Blick sehr verwirrend sein.

Durch gemeinsame Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes zu diesem Thema kann das Verständnis und die Orientierung gestärkt werden.

Die pflegerischen Übergaben sind wichtige Elemente in der Kommunikation zwischen den beruflich Pflegenden und adressieren zielorientiert wichtige Inhalte an die Kolleg*innen. Sie bergen ein hohes Risiko und Fehlerpotential für die Versorgung der Pflegeempfänger*innen und wirken deswegen oft eher bedrohlich für die Freiwilligendienstleistenden.

Durch eine primär beobachtende Teilnahme und anschließende Reflexion durch Pflegefachpersonen dazu, können sich die Freiwilligendienstleistenden an erste eigene Beiträge heranwagen. Die Unterstützung durch die Pflegefachpersonen dabei, geben ihnen Sicherheit und Entwicklungsspielräume.

"Rückenschonendes Arbeiten von Anfang an, das hat mir super geholfen."

Steffen (20) FSJ-Teilnehmender

Lerninhalte: Selbstpflege

Durch eine regelmäßige Reflexion z. B. mit den qualifizierten Praxisanleiter*innen der Einsatzstelle können die Freiwilligendienstleistenden von Beginn an lernen, ihre eigenen Belastungen achtsam zu erkennen und diese auszudrücken.

Eine Verankerung von solchen Reflexionselementen bewusst in der Einsatz- und Betreuungsstruktur ermöglicht die Weiterentwicklung der Freiwilligendienstleistenden und setzt bereits gute Grundlagen für die spätere Tätigkeit.

Durch Lernworkshops z. B. zu rückengerechtem Arbeiten und dem Umgang mit unterstützenden technischen Hilfsmitteln können von Beginn an die Kompetenzen und auch die Prävention von Beschwerden und Folgeschädigungen gefördert werden.

"Durch das gezielte Training im Workshop wurde mir gleich die Scheu vom Kontakt mit den Bewohner*innen genommen und ich kann diese nun besser wahrnehmen und einschätzen."

Marie (17) FSJ-Teilnehmende

Lerninhalte: Kommunikation und Wahrnehmung

Die Pflegedokumentation ist ein sehr wichtiges, asynchrones Kommunikationsmittel für die einzelnen Personen der beruflichen Pflege. Sie birgt zudem ein hohes Risiko an Fehlinterpretationen und Potential an Missverständnissen. 

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes kann das Verständnis und den Umgang der Freiwilligendienstleistenden mit der Dokumentation befördern und voranbringen.

Die Kommunikation mit den Patient*innen und Bewohner*innen ist eine zentrale Berufskompetenz für die Pflege. 

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes kann das Verständnis und die Fähigkeiten der Freiwilligendienstleistenden 

Ein Aufnahmegespräch mit den Patient*innen oder Bewohner*innen setzt als erste Kontaktaufnahme und durch die professionelle Erhebung des Pflegebedarfs den Grundstein für die weitere Beziehungsgestaltung und die Gestaltung der weiteren Pflege in den Vorbehaltsaufgaben.

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes kann das Verständnis für diese wichtige Pflegeaufgabe und erste Fähigkeiten befördern.

Die Wahrnehmung der Stimmungslagen und aktuellen Gefühle des Gegenübers, den Patient*innen und Bewohner*innen, ist eine wichtige Grundkompetenz im pflegerischen Kontext. 

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes kann die Einschätzung und das verbale Beschreiben dieser Aspekte fördern.

Vieles im pflegerischen Kontakt findet im non-verbalen gegenseitigen Austausch statt. Diese Signale deuten zu können und selbst passend auftreten zu können, sind wichtige Fähigkeiten in der direkten Arbeit mit den Patient*innen und Bewohner*innen. Das passende Nähe- und Distanz-Verhalten wählen zu können, benötigt Sensibilität und Übung.

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes kann die Freiwilligendienstleistenden an diese Fähigkeiten heranführen.

"Durch die Workshops wurde mir um ersten Mal bewusst, wie Pflege wirkt. Ich kann nun die Bedeutung und Verantwortung des Pflegeberufs besser verstehen."

Florina (22 Jahre) FSJ-Teilnehmende

Wirksamkeit der Pflege kennenlernen

Die individuelle und fachgerechte Unterstützung in der Körperpflege und beim Ankleiden steigert u. a. auch direkt das Wohlbefinden, die Selbstständigkeit und die Sicherheit der Patient*innen und Bewohner*innen. 

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes kann das Bewusstsein über die Wirkung dieser Pflegeintervention anbahnen und ausbauen.

Die Unterstützung und Stabilisierung der eigenwirksamen und ressourcenorientierten Fortbewegung durch die Patient*innen und Bewohner*innen selbst und das Bewusstsein darüber, wie die Gefahr des Stürzens durch professionelles Pflegehandeln positiv beeinflusst werden kann, sind wichtige Fähigkeiten im Pflegeumfeld.

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes fördert das Bewusstsein dazu und bahnt erste Fähigkeiten an.

Die gesunde, ausreichende, genussvolle und selbständige Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit sind nicht nur wichtig zur Erhaltung von Gesundheit und Eigenfähigkeiten von Patient*innen und Bewohner*innen, sondern können den Freiwilligendienstleistenden selbst wichtige Erkenntnisse für ihre weiteres Leben mitgeben. Gemeinsame Mahlzeiten steigern das Wohlbefinden und die soziale Integration und Interaktion.

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes kann das grundlegende Bewusstsein und die Fähigkeiten dazu initiieren und ausbauen.

Ein gesunder und schmerzloser Mund mit seinen Schleimhäuten, Zähnen und der Zunge ist eine Grundvoraussetzung für genussvolles und ausreichendes orales Essen und Trinken. Wohlbefinden und Gesundheitsprävention wird für die Patient*innen und Bewohner*innen gesteigert.

Die Durchführung von gemeinsamen Lerneinheiten mit den Auszubildenden z. B. des Orientierungseinsatzes leitet erstes Grundverständnis und erste grundlegende Fähigkeiten bei den Freiwilligendienstleistenden ein.

"Der gemeinsame Besuch der Pflegeschule und der Kontakt mit den Pflegeazubis dort lies mich alle Sorge vor der Pflegeausbildung verlieren."

Anno (17 Jahren) FSJ-Teilnehmender

Role Model und Orte der Pflege kennenlernen

Positive berufliche Vorbilder wecken nicht nur erstes Interesse, sondern können bereits eine erste Berufsidentifikation bewirken. Die berufliche Pflege hat viele attraktive Role Model zu bieten: z.B. Wundexpert*innen, Schmerzexpert*innen, Pain Nurses, Kolleg*innen mit Bachelor- und Master-Qualifikationen, Pflegeüberleitung, Praxisanleitung, Stations- und Wohnbereichsleitung, Pflegedienst- und Bereichsleitung, Einrichtungsleitung und Klinikdirektor*in, Pflegeentwickler*innen, Qualitätsmanager*innen, APN (Advanced Practice Nurses).

Eine vielfältige, interessante und authentische Berufsrollenerkundung z. B. in einem Workshop-Nachmittag oder durch Hospitationen kann das Kennenlernen von diesen verschiedenen Vorbildern enthalten.

Die Kliniken und Einrichtungen bieten vielfältige praktische Erfahrungen in den einzelnen Fachabteilungen und spezialisierten Wohnbereichen, wie z.B. gerontopsychiatrische oder beschützende Bereiche.

Die qualifizierten Praxisanleitenden können nach Neigung und Eignung den Freiwilligendienstleistenden Schnuppertage und Hospitationen in anderen internen Bereich ermöglichen und diese dabei vorher und nachher betreuen.

Im Umfeld oder in Kooperation mit den Kliniken und Einrichtungen befinden sich oft weitere interessante Arbeitsfelder der beruflichen Pflege, wie z.B. SAPV, stationäre Hospiz, Hospizdienste, Einrichtungen der Heilpädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Lebensaltern.

Die qualifizierten Praxisanleitenden können nach Neigung und Eignung der Freiwilligendienstleistenden solche Erkundungen ermöglichen und vorher und nachher betreuen.

Die Einsatzstellen können Kooperationen mit Berufsfachschulen für Pflege und Hochschulen eingehen, um Besuche dieser Bildungsorte organisieren zu können.

In Unterrichtshospitationen nehmen die Freiwilligendienstleistenden an theoretischen und fachpraktischen Unterrichten und Vorlesungen teil, kommen mit den Auszubildenden und Studierenden in Kontakt, können sich mit diesen Austauschen und lernen die Bildungsorte kennen.

Die Berufsfachschulen für Pflege und die Hochschulen mit Hochschulischer Pflegeausbildung können Bezugspädagog*innen für Ausbildungsinteressierte oder Freiwilligendienstleistende einführen.

Diese beauftragten Lehrkräfte gestalten den Kontakt mit den Interessierten und planen Events der Begegnung.

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