Antriebswende in München gestalten

Hier finden Sie Projekte, die umweltfreundliche Alternativen zu Verbrennerfahrzeugen sowie den Fortschritt klimaneutraler Antriebe unterstützen.

Klimaneutrale Antriebe

Klimaneutralität 2035

Der Münchener Stadtrat hat das Ziel festgelegt, München bis 2035 klimaneutral zu machen.

Als einer der Haupttreiber der Treibhausgasemissionen nimmt der Verkehr eine besonders wichtige Rolle in der Emissionsreduktion ein. Daher wird, neben Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und -verlagerung auf umweltfreundliche Alternativen, die wirtschaftliche Steigerung alternativer und klimaneutraler Antriebstechnologien unterstützt.

Aus diesem Grund setzt sich die Stadt München in unterschiedlichen Projekten für den Umstieg auf alternative Antriebe für Bürger*innen und Unternehmen ein.

Studie "Klimafreundliche Antriebe"

Eine Studie der d-fine GmbH analysiert, welche umweltfreundlichen Kraftstoffe und Antriebe es gibt und wie gut diese für das Klima sind und welche Emissionen sie verursachen.

Außerdem wird bewertet, wie gut sich die jeweiligen Technologien in München umsetzen lassen und wie sie zur Erreichung der Klimaziele und zur Verbesserung der Luftqualität beitragen.

Wasserstoff-Roadmap für München

Zukunftsfähigen Technologien wie die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie wird ebenfalls beobachtet und deren Potenziale für München analysiert.

Die Stadt München hat sich an dem Wettbewerb des Bundesministerium für Digitales und Verkehr „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ beteiligt und erhielt eine immaterielle Förderung bei der Entwicklung eines regionalen Wasserstoffkonzepts.

Das Ergebnis ist eine Wasserstoff-Roadmap, die gemeinsam mit einem engagierten Akteur*innennetzwerk erarbeitet wurde. Dabei wurde über die Vor- und Nachteile von Wasserstoff, regionalen Erzeugungspotenzialen, möglichen Einsatzfeldern, notwendiger Infrastruktur sowie zukünftigen Herausforderungen diskutiert. Gemeinsam wurde eine Vision für die regionale Wasserstoffwirtschaft entwickelt.

Diese Vision wurde auf verschiedene Szenarien angewandt und umfasst ein Wasserstoff-Erzeugungssystem, das auf regionalen Ressourcen und Potenzialen basiert. Dabei wurden die Potenziale der (regionalen) Wasserstoff-Produktion, Verteilung und Anwendung in der Mobilität, Industrie und Gebäudeenergieversorgung analysiert.

Im Rahmen dieser Potenzial-Analyse wurde deutlich, dass der zukünftige Wasserstoff-Bedarf nicht regional per Eigenproduktion gedeckt werden kann. Daher ist es für die Münchner Region wichtig, dass sie bis 2030 an das European Hydrogen Backbone angeschlossen wird.

Regionale Wasserstoff-Erzeugungsprojekte sind dennoch nicht weniger wichtig und stellen einen wichtigen Bestandsteil in der Wasserstoff-Wertschöpfungskette dar.

Forschungs- und Innovationsprojekt „München elektrisiert“

Um der Elektromobilität voranzutreiben, hat die Stadt München das Forschungs- und Innovationsprojekt „München elektrisiert“ umgesetzt. Das geschah gemeinsam mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. und der Technischen Universität München (Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik und Lehrstuhl für Verkehrstechnik).

Das Projekt wurde mit einer Laufzeit von vier Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des „Sofortprogramm Saubere Luft“ gefördert und endete 2022.

Ziel von "München elektrisiert" war es, ein sicheres, effizientes und flächendeckendes Netz an Ladeinfrastruktur zu schaffen.

Förderung von Elektromobilität – wie kann es erfolgreich gelingen?

Um ihre Klimaschutzziele zu erreichen, hat die Stadt München ein Förderprogramm für den Kauf von elektrisch betriebenen Fahrzeugen angeboten.

Aufgrund dieser Erfahrungen möchte die Stadt München andere Kommunen bei der erfolgreichen Erarbeitung und Umsetzung von Förderprogrammen für E-Mobilität unterstützen.

Daher wird im folgenden Leitfaden dargestellt, wie Förderobjekte und Antragsteller*innenkreis ausgewählt werden können und welche Formen der Förderung möglich sind. Zudem wird im Rahmen der Hinweise zur Finanzmittelbeschaffung auf die Unterschiede einer kommunalen Förderung und der Weiterreichung von Bundesmitteln eingegangen.

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