Veranstaltungen der LGBTIQ*-Community
In München ist nie nix los - das gilt auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, inter*, nichtbinäre und queere Menschen. Veranstaltungen in München.
Was ist denn heute geboten?
Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungen der Gruppen, Vereine und nichtkommerziellen Einrichtungen der LGBTIQ*-Community in München.
aktuelle Veranstaltungen
JIANAWAY SÛR Ausstellungseröffnung: Rote Wiederbelebung
Dieses Projekt dokumentiert Körper, die dem Verschwinden standhalten.
Ausstellungseröffnung des queeren Künstler*innen-Kollektivs Sûr aus Kurdistan
Eintritt frei
Spenden willkommen
Eröffnung: 18.06.2026 | Einlass 18:30 | Beginn: 19:00
Ausstellung geöffnet:
Dienstag bis Freitag je 14 bis 17 Uhr und während Veranstaltungen
Finnisage: 16.07.2026 ab 19 Uhr
Körper stören. In der Ausstellung „Rote Wiederbelebung“ zeigt das kurdische queere Kollektiv Sur Arbeiten, in denen Körper sich nicht anpassen. Sie treten auf, bleiben sichtbar, entziehen sich.
Was sonst geordnet, kontrolliert oder verdrängt wird, kommt hier nicht zur Ruhe. Körper nehmen Raum ein - nicht als Abbild, sondern gegen ihr Verschwinden.
Fotografie, Performance und Text greifen ineinander und verschieben die Wahrnehmung: weg vom Blick auf den Körper, hin zu dem, was in ihn eingeschrieben ist.
Es entsteht ein Raum, in dem Präsenz nicht verhandelt wird. Sondern stattfindet.
Zeit: 18:30 - 20:20
Ort: NT Neuperlach Albert-Schweitzer-Straße 62, 81735 München
Eintritt: kostenlos
Veranstalter*in: Sûr
Webadresse: https://www.kalinka-m.org/events/jianaway-sur-ausstellungseroeffnung-rote-wiederbelebung/
Email-Adresse: wiederbelebung.sur@gmx.de
Austellung „Liebe(r) gemeinsam feiern“
Plakat-Aktion des Arbeitskreises geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Mädchen*arbeit
Im Rahmen einer Plakataktion des Arbeitskreises geschlechtliche und sexuelle Vielfalt des Fachforums für Mädchen*arbeit München haben Mädchen kreative Plakate zum Thema „Liebe(r) gemeinsam feiern“ gestaltet. Die Arbeiten geben persönliche Perspektiven auf Liebe, Vielfalt und Zusammenhalt wieder und machen die Stimmen junger Menschen sichtbar.
Die entstandenen Plakate wurden anschließend mit Unterstützung einer professionellen Grafikerin gestalterisch aufbereitet und waren bereits während der Prideweeks 2025 im Pixel München ausgestellt.
Nun ist eine Auswahl von neun Exponaten erneut zu sehen und zwar im Juli 2026 im EineWeltHaus.
Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, 80336 München
Eintritt: Frei
Veranstalter*in: Fachforum für Mädchen*arbeit - Arbeitskreis geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Mädchen*arbeit
Email-Adresse: info@fachforum-maedchenarbeit.de
Spracharbeit & Körperpolitik, von und mit LJ Jeschke
Lesekreis, Vortrag, Lesung
Das Lenbachhaus lädt ein zu einem Nachmittag und Abend mit LJ Jeschke, Lyriker*in und Übersetzer*in, wohnhaft in München. Anlass ist die Buchpremiere von deren neuem Lyrikband "1e*r schreibt sich in den Abgrund. Sammlung der Gedichte" 2026 erschienen im Verlagskollektiv hochroth München.
Dabei geht es um ein Kontinuum der Arbeit mit Sprache, sei es LJ Jeschkes “eigene” Sprache in Form von deren Lyrik, oder die Sprache “anderer”, die sich in Übersetzungen mit der eigenen verbindet.
Drei aufeinanderfolgende Formate beschäftigen sich mit LJ Jeschkes Übersetzungen von Shola von Reinholds queerem, trans-ästhetischem Roman “LOTE” (2024) und Dagmar Herzogs theoretischem Langessay “Der neue faschistische Körper” (2025) sowie mit LJ Jeschkes neuem Gedichtband.
Inwiefern das Eigene und das Uneigene sinnvolle Kategorien sind, steht ebenso zur Überlegung wie die Frage, wie sich ein anderes Leben vorstellen und sagen ließe. Zudem öffnen sich in allen drei Texten Fragen zum umstrittenen Körper und seiner Fassung in Sprache.
Programm:
16.30 Uhr
Lesekreis zu "LOTE" von Shola von Reinhold
In der deutschen Ausgabe, übersetzt von LJ Jeschke.
Es sind keine Vorkenntnisse des Textes nötig. Wir lesen gemeinsam einen Auszug.
„Mathilda Adamarola, die Protagonistin von LOTE, macht sich auf die Suche nach vergessenen und verdrängten künstlerischen und literarischen Figuren aus der Vergangenheit, die sie "Transzinationen" nennt. Zu diesen "Transzinationen" zählen reale und fiktive Figuren aus dem frühen 20. Jahrhundert.“
Von Merve Verlag
18 Uhr
Samo Tomšič bespricht die Übersetzung von Dagmar Herzogs “Der neue faschistische Körper”
Samo Tomšič (Berlin) forscht und publiziert zur Geschichte und Theorie der Psychoanalyse, zur Politischen Ökonomie und Politischen Ästhetik sowie zur Philosophie der Sprache. Er spricht über Dagmar Herzogs “Der neue faschistische Körper” und die Politik des Übersetzens.
Erschienen 2025 bei Wirklichkeit Books
19 Uhr
LJ Jeschke liest aus “1e*r schreibt sich in den Abgrund. Sammlung der Gedichte”
“”1e*r schreibt sich in den Abgrund. Sammlung der Gedichte" ist ein Dokument des halben Jahrzehnts 2020 bis 2025. Die Texte beschäftigen sich mit Arbeit und Freizeit und den Grenzen der Mittagspause, mit der Innerlichkeit des “German genders” und der Möglichkeit von “transition”. Vorerst gilt: Wer nicht passt, wird von den Agenten und Agentinnen der FDP heimgesucht. Kein Wunder, dass immer wieder die Rede ist von Trauer und Düsternis. Und doch bestehen die Gedichte darauf, dass über Vergangenes und Zukunft fragmentarisch gesprochen werden kann. Gedichte zum Sammeln und Versammeln, Gedicht Notizen, die erweitert werden können um eigene.“
Von hochroth Verlag
LJ Jeschke, 1985 in München geboren, lebte längere Zeit in Großbritannien, wo dey in der selbstorganisierten Lyrikszene aktiv war. Seit 2016 wieder in München, veröffentlicht dey Lyrik, ist freie*r Übersetzer*in und Lektor*in. Deren Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet (u.a. Lyrik Empfehlungen, Deutscher Übersetzerfonds). Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Lyrik Kabinett kuratierte dey die Münchner Schiene des Literaturfests 2025.
“Das muss man erst mal können. LJ Jeschke kann.” (Christian Metz, Deutschlandfunk)
Sonstiges:
Freie Platzwahl auf den Stühlen (limitierte Anzahl) des Gartens oder auf dem Rasen. Bei schlechtem Wetter in der Laterne, den Vermittlungsräumen des Lenbachhauses, und dem Foyer.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Zeit: 16:30 - 20:00
Ort: Im Garten des Lenbachhauses, Luisenstraße 33, 80333 München-Maxvorstadt
Eintritt: Kostenlos
Veranstalter*in: Lenbachhaus
Webadresse: https://www.lenbachhaus.de/besuchen/kalender/termin/spracharbeit-koerperpolitik-von-und-mit-lj-jeschke-19008?tx_lbhadaptor_showdates%5BcalDate%5D=01072026&cHash=bea9e4df28d00acefba48fe01e5320bb
Email-Adresse: presse-lenbachhaus@muenchen.de
CSD Freising
Freising bekommt einen CSD!
Lange überfällig - dieses Jahr ist es endlich soweit:
Am 11.07.2026 findet Freisings erste Pride statt.
Programm
14:00 Uhr - Kundgebung an der Luitpoldanlage (Volksfestplatz)
15:00 Uhr - Laufdemo Richtung Straßenfest
16:30 Uhr - Buntes Straßenfest in der oberen Hauptstraße
Wir sind noch auf der Suche nach queeren/queerfreundlichen Organisationen, die sich mit einem Stand beteiligen wollen.
Wir freuen uns über jede Unterstützung und über eine zahlreiche Teilnahme.
Ihr findet uns auf Insta unter csd.freising
Zeit: 14:00 - 20:00
Ort: Freising Luitpoltanlage und obere Hauptstraße
Veranstalter*in: CSD Freising
Webadresse: csd-freising.de
Email-Adresse: info@csd-freising.de
Neuer Roman: Lesung mit Brizzi Bremse im Sub
Look who’s back. Am Samstag, 11. Juli, liest der junge Autor Brizzi Bremse aus seinem Kurzroman “Und am Abgrund wartest du auf mich”
Mit gerade einmal 26 Jahren hat Fabian Girschick - alias Brizzi Bremse - bereits erfolgreich zwei Bücher veröffentlicht. Mit “Mama, warum lachen alle über mich?” war er vergangenes Jahr schon einmal im Sub.
In seinem neuesten Werk, dem Kurzroman “Und am Abgrund wartetest du auf mich”, beschäftigt sich der junge Autor mit Themen wie mentaler Gesundheit, Freundschaften, Beziehungen, Familie und weiteren Facetten des Lebens. Es ist ein Roman über Dunkelheit, Nähe und die unerwarteten Begegnungen, die uns retten können.
In “Und am Abgrund wartetest du auf mich” begleitet Brizzi Bremse den jungen Lonán. Der Protagonist lebt mit schweren Depressionen und sieht nach einem traumatischen Erlebnis keinen Ausweg mehr für sich. In der dunkelsten Phase seines Lebens begegnet er Shae, einer Person, die alles verändert. Doch hat ihre Nähe angesichts von Lonáns seelischem Zustand überhaupt eine Chance?
Brizzi setzt sich in seinem Werk sensibel mit Depressionen, Suizidgedanken und den Herausforderungen von trans* Personen auseinander. Dafür hat er sich im Vorfeld intensiv mit Expert*innen beraten, so mit der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention und dem Verein Trans-Ident in München.
Das Sub hat deshalb neben Brizzi Sandra Höstermann und Patricia Schüttler von Trans-Ident eingeladen, auf der Sub-Bühne über Transgeschlechtlichkeit, Repräsentation und die Bedeutung sensibler Sichtbarkeit zu sprechen. So wird die Lesung zu einem Abend, der aufklärt und zugleich Hoffnung schenken kann.
Zeit: 20:15 - 23:00
Ort: Schwul-Queeres Zentrum Sub, Müllerstraße 14, 80469 München
Eintritt: frei
Veranstalter*in: Sub e.V.
Webadresse: www.subonline.org
Email-Adresse: info@subonline.org
Untergrund. Ein Tanz mit dem Edaphon
Performance
Die Luftartistin wird langsam aus einem Erdhaufen gezogen. Nur widerwillig trennt sie sich von dem heimeligen Humus, um in der Luft schwebend zu tanzen. Immer wieder wirft die Schwerkraft sie auf den Boden zurück. Mit mikrobiellen Fakten, einem luftartistischen Versuchsaufbau und Mikroben-Tattoos geht das Kollektiv p.a.K.T. gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach der Empathie über die Grenzen der Arten hinweg, denn es geht darum, die Welt zu retten!
In einer verstörenden Zeit, in der die Welt aus allen Richtungen auf die Katastrophe zusteuert, setzt der Post-anthropozentrische Zirkus empathisches Handeln, symbiotisches Denken und multispezies Liebe entgegen. Wir stellen die Welt auf den Kopf und vom Himmel hängend mit dem Kopf der Erde näher, schwelgen wir in einer alternativen Weltsicht sein.
Wir lieben das Mikrobiom!
Beteiligt sind Performance Kollektiv p.a.K.T., Ella von der Haide und Jana Korb.
Sonstiges:
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Freie Platzwahl auf den Stühlen des Gartens oder auf dem Rasen.
Zeit: 16:00 - 17:30
Ort: Lenbachhaus-Garten, Luisenstraße 33, 80333 München-Maxvorstadt
Eintritt: Kostenlos
Veranstalter*in: Lenbachhaus, Buntes Garten Ciao
Webadresse: https://www.lenbachhaus.de/besuchen/kalender/termin/untergrund-ein-tanz-mit-dem-edaphon-18835?tx_lbhadaptor_showdates%5BcalDate%5D=01072026&cHash=bea9e4df28d00acefba48fe01e5320bb
Email-Adresse: presse-lenbachhaus@muenchen.de
Brunch mit "Mama Rosi"
Das Café Regenbogen lädt zum Sozial-Brunch
Hinter „Mama Rosi“ steckt die Idee eines Sozialcafés. Ein solidarischer Ort, eine Begegnungsstätte, um Kaffee zu trinken, zu Frühstücken oder ein Stück Kuchen zu essen und vielleicht mit seiner Nachbarin, seinem Nachbarn oder einfach der Person gegenüber ins Gespräch zu kommen. Jede*r zahlt den Preis den sie*er sich leisten kann. Namensgeberin Mama Rosi war die gute Seele eines Familiencafés in München-Neuhausen. Ihr soziales Engagement und ihre gastronomischen Fähigkeiten haben Menschen zusammengebracht und die Gemeinschaft gestärkt. In ihrem Sinn soll das „Café Mama Rosi“ weitergeführt geführt und zur festen Einrichtung im Café Regenbogen entwickelt werden.
In Zusammenarbeit mit der Initiative "Küche ohne Grenzen" laden wir zum Brunch ins Café Regenbogen mit kleinem Kulturprogramm. Standardpreis ist 15 €. Wer sich das nicht leisten kann, zahlt weniger - wer es sich leisten kann, gern mehr.
Anmeldung bitte an: veranstaltungen@muenchner-aidshilfe.de
Zeit: 10:00 - 13:00
Ort: Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71
Eintritt: ab 15 €
Veranstalter*in: Münchner Aids-Hilfe e.V.
Webadresse: www.muenchner-aidshilfe.de
Email-Adresse: info@muenchner-aidshilfe.de
Bilderbuchkino mit Drag-Queen Vicky Voyage
Liebe, Freundschaft und große Gefühle
Hosen für Jungs und Röcke für Mädchen? Zwei Mamas oder zwei Papas? Wer sagt eigentlich, was normal ist und was nicht? Drag-Queen Vicky Voyage zeigt bei diesem besonderen Bilderbuchkino, dass das Einzigartigsein zum Leben gehört und dass alle so leben dürfen, wie sie es sich wünschen.
Vicky Voyage liest aus folgenden Büchern vor:
Jill Twiss & E.G. Keller: Ein Tag im Leben von Marlon Bundo
Paul Castle: Pringle und Finn
Barbara Müller & Ann-Kathrin Nikolov: Flora und der Honigkuss
Robert Munsch & Sabine Büchner: Die Prinzessin in der Tüte
Alex Latimer: Die Ente blinzelt nicht
Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren.
Fragen und Antworten zu dieser Veranstaltung finden Sie hier: https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/aktuell#c12055
Miteinander: Bei unseren Veranstaltungen legen wir Wert auf ein respektvolles und konstruktives Miteinander. Im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dulden wir keine rassistischen, sexistischen, antisemitischen, ableistischen, queerfeindlichen oder sonstigen menschenverachtenden Äußerungen und Handlungen.
In Kooperation mit der Fach- und Beratungsstelle Regenbogenfamilien. Gefördert durch die Münchner Regenbogen-Stiftung
Zeit: 16:00 - 17:00
Ort: Stadtbibliothek Milbertshofen, Schleißheimer Str. 340, 80809 München
Eintritt: Anmeldung persönlich vor Ort, telefonisch unter 089 233 772425 oder per E-Mail an stb.milbertshofen.kult@muenchen.de
Veranstalter*in: Münchner Stadtbibliothek
Webadresse: https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/veranstaltungen/details/bilderbuchkino-mit-drag-queen-vicky-voyage-43459
Email-Adresse: stb.veranstaltungen.kult@muenchen.de
Mythos “Neutralitätsgebot"
Grundlagen und Argumente für eine klare Haltung gegen Rechts unter Berücksichtigung von LGBTIQ-Aspekten
Die Forderung nach „Neutralität“ begegnet vielen Fachkräften in Bildung, Jugendarbeit und Zivilgesellschaft immer wieder - insbesondere dann, wenn sie sich für Demokratie einsetzen oder kritisch mit rechten und rechtsextremen Positionen auseinandersetzen. Häufig wird dabei behauptet, diese zivilgesellschaftliche Arbeit müsse „neutral“ bleiben und dürfe sich nicht eindeutig positionieren. Dieses Seminar setzt sich mit dem Mythos eines vermeintlichen „Neutralitätsgebots“ auseinander und schafft Klarheit über die rechtlichen und fachlichen Grundlagen.
Das interaktiven Online-Seminar zeigt, wie der Neutralitätsbegriff genutzt wird, um Engagement in der Zivilgesellschaft in Frage zu stellen. Anhand zentraler Begriffe, rechtlicher Grundlagen und praxisnaher Beispiele wird deutlich, dass gesellschaftspolitische Arbeit nicht wertneutral ist, sondern an die freiheitlich-demokratische Grundordnung gebunden bleibt. Eine klare Positionierung für Demokratie und Menschenrechte ist legitim, notwendig und Teil des gesellschaftlichen Auftrags.
Ziel des Seminars ist es, Verunsicherungen abzubauen, Handlungs- und Argumentationssicherheit zu stärken und mit Argumenten zu unterstützen sowie eine klare Haltung für die Demokratie vertreten zu können.
Inhalte:
· Der Mythos „Neutralitätsgebot“ und aktuelle Debatten
· Neutralität, Überparteilichkeit und Wertebindung in der gesellschaftspolitischen Arbeit
· Rechtliche Grundlagen und institutionelle Rahmenbedingungen
· Umgang mit Neutralitätsvorwürfen im Kontext rechter und rechtsextremer Positionen
· Die freiheitlich-demokratische Grundordnung als Orientierungsrahmen
· Argumentations- und Handlungssicherheit für die Praxis
Methoden:
Interaktiver Online-Vortrag, Praxisbeispiele (typische Situationen), Austausch und Reflektion
Zielgruppen:
Fachkräfte der Bildung, pädagogische Mitarbeitende, Projektverantwortliche
Referentin: Suzanne Vogel-Vitzthum
Anmeldevorbehalt:
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch nationalistische, verschwörungsideologische, rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder Parteien oder Organisationen angehören, die durch solche Äußerungen in Erscheinung getreten sind.
Termin: 15. Juli 2026, 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Es sind extra Plätze für die Münchener LGBTIQ*-Community reserviert. Bitte melden Sie sich mit dem Wort „Pride“ im Kommentarfeld an, ggf. bitte auch auf Warteliste, Sie erhalten dann einen der reservierten Plätze. Vielen Dank!
In Kooperation mit „Aufstehen gegen Rassismus!“ und LesCommunity e.V. - gefördert von der Münchner Regenbogen-Stiftung
Zeit: 16:30 - 19:30
Ort: online
Eintritt: kostenfrei
Veranstalter*in: IBPro
Webadress und Anmeldung: https://www.ibpro.de/vereinswissen/kw/bereich/kursdetails/kurs/265018/kursname/Mythos%20Neutralitaetsgebot%20Grundlagen%20und%20Argumente%20fuer%20eine%20klare%20Haltung%20gege/kategorie-id/7/
Email-Adresse: info@ibpro.de
Webtalk | Queerfeindlichkeit im Namen des Glaubens?
Christlicher Fundamentalismus und Queerfeindlichkeit in Bayern
Christlicher Fundamentalismus gewinnt auch in Bayern an Einfluss. Auf gesellschaftliche Debatten, auf die soziale Arbeit, auf politische Entscheidungen. Gerade dort, wo es um queere Vielfalt und körperliche Selbstbestimmung geht. Doch welche Akteur*innen und Netzwerke stecken dahinter? Wie organisieren sich queerfeindliche Kampagnen? Und welche Strategien nutzen diese Gruppen?
In unserem Webtalk am 16. Juli von 17:30-19 Uhr wollen wir gemeinsam mit dem unabhängigen Recherche-Kollektiv FundiWatch einen genaueren Blick auf christlichen Fundamentalismus und dessen Rolle in aktuellen queerfeindlichen Mobilisierungen werfen. Nach einem Impulsvortrag gibt es Raum für Fragen, Diskussion und Austausch.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
(Anmeldeschluss: 15.07.2026)
Zeit: 17:30 - 19:00
Ort: Online
Eintritt: kostenlos
Veranstalter*in: LSVD+ Bayern & FundiWatch
Webadresse: https://www.lsvd.bayern/queerpolitik-in-bayern/webtalk-queerfeindlichkeit-im-namen-des-glaubens
Email-Adresse: bayern@lsvd.de
Crossings: Creative Ecologies of Cruising, von João Florêncio und Liz Rosenfeld
Lesung und Q&A mit Liz Rosenfeld
Es ist schwierig, die Ursprünge des Cruising genau zu bestimmen. Der Begriff wurde zwar bereits in den 1920er Jahren von Männern verwendet, die in den Parks und Straßen von New York City nach zwanglosen Begegnungen mit anderen Männern suchten, doch historische Aufzeichnungen zeigen, dass diese Praxis viel älter ist. Cruising gibt es schon so lange, wie Menschen außerhalb der vorherrschenden Geschlechts und Geschlechterrollen nach sexuellen Begegnungen außerhalb der anerkannten Normen suchen. Dieses Buch bietet eine ernsthafte Auseinandersetzung mit queerer Sexualität und Sexualkulturen und untersucht Cruising als eine Art des Denkens mit dem Körper und der Kommunikation durch Sexualität.
Crossings ist ein kreativer Dialog zwischen einem*r queeren Künstler*in und einem queeren Wissenschaftler, die sich an ihre Cruising Erfahrungen erinnern und darüber nachdenken. Das Buch nimmt queere Sexualpraktiken ernst als Wege des Erkennens und der Weltgestaltung. Das Ergebnis ist eine erotische Hybridform, die zwischen Wissenschaft und avantgardistischem Experimentieren, zwischen kritischem Manifest und Sex Memoiren schwebt. Hier laden die Stimmen der beiden Autor*innen, die zu einer einzigen verschmolzen sind, das Publikum ein, den erotischen Raum zwischen Selbst und Anderen, Vertrautem und Fremdem, Begehren und Lust, Höhepunkt und Entspannung zu bewohnen. Das heißt, die Räume und Zeitlichkeiten des Cruising selbst.
Q&A mit Liz Rosenfeld und Leah Marojevic.
Biografie:
Liz Rosenfeld arbeitet als transdisziplinäre*r Künstler*in, Autor*in und Pädagog*in, deren künstlerische Praxis Performance/experimentelle Choreografien, Film, Zeichnung und literarische Arbeiten umfasst. Ausgehend vom Körper als wichtigster Informationsquelle untersucht Liz in den Projekten die komplexe Geschichte der Queerness, sich wandelnde Gemeinschaftsstrukturen und die Art und Weise, wie sich die queere Positionierung angesichts politischer Dringlichkeit verändert. Mit einem Schwerpunkt auf der Nachhaltigkeit emotionaler und politischer Ökologien, legt Liz einen besonderen Fokus auf wiederkehrende Erkundungen wie die Potenzialität von Löchern, queere Cruising Methoden und verflochtene politische Geschichten der Vergangenheit und Zukunft. Liz' Arbeit untersucht Fleisch als kollaboratives, nichtbinäres Material und beschäftigt sich mit Fragen der Fülle, des Überflusses und der Politik der Raumaufnahme. Liz' Schriften, die in einem poetischen, autotheoretischen Stil verfasst sind, hinterfragen Fragen rund um queere Kunst und Politik, die von widersprüchlichen Wünschen geprägt sind, die Nichtlinearität von Intimitäten und Vorstellungen rund um die Frage, wie man einen Körper aufbaut.
Liz' erstes Buch, Crossings: Creative Ecologies of Cruising, das gemeinsam mit Professor Joao Florencio entstanden und bei Rutgers University Press (2025) erschienen ist, wurde international an Orten wie der Tate Modern, dem Bureau of General Services Queer Division (New York) und Chert Luedde Books (Berlin) vorgestellt. Liz' Essays, Performance-Texte und Gedichte wurden vielfach in Anthologien, Zeitschriften und Kunstmagazinen veröffentlicht. Liz lehrt Queere Kunstgeschichte und Kunsttheorie im Masterstudiengang Performance am Rose Bruford College in London und regelmäßig an der KEM Art School in Warschau.
Hinweise zum Zugang:
Bei gutem Wetter findet die Lesung im Garten statt, hier gibt es Gartenstühle und es stehen mehr Klappstühle bereit. Der nichtbarrierefreie Zugang erfolgt durch den Haupteingang des Lenbachhauses an den Kassen vorbei rechts, aus der Tür die Treppen runter.
Für einen barrierefreien Zugang in den Garten gelangt man über das Tor in der Luisenstraße. Unser Wachpersonal öffnet Ihnen gerne das Tor, Sie erreichen unser Personal über +49 89 233 66300. Im Garten gibt es Kieswege.
Bei schlechtem Wetter findet die Lesung im Foyer des Lenbachhauses statt. Der Haupteingang ist barrierefrei. Sie können das gesamte Lenbachhaus mit dem Rollstuhl befahren. In der Luisenstraße gibt es zwei öffentliche Behindertenparkplätze.
Sonstiges:
Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.
Die Lesung findet auf Englisch statt und enthält sexuell explizite Sprache.
Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Foyer des Lenbachhauses statt.
Zeit: 18:00 - 19:00
Ort: Lenbachhaus-Garten, Luisenstraße 33, 80333 München-Maxvorstadt
Eintritt: Kostenlos
Veranstalter*in: Lenbachhaus, Buntes Garten Ciao
Webadresse: https://www.lenbachhaus.de/besuchen/kalender/termin/crossings-creative-ecologies-of-cruising-18881
Email-Adresse: presse-lenbachhaus@muenchen.de
Imagining Paul. Künstlerische Forschung zu Paul Hoecker
Teil des Symposiums "was bleibt, was kommt" an der Akademie der Bildenden Künste München
was bleibt, was kommt
Workshop zum Archiv der Akademie der Bildenden Künste München
11:00 Uhr Philipp Gufler
Imagining Paul. Künstlerische Forschung zu Paul Hoecker
Im Oktober 2019 bildete sich eine Forschungsgruppe am Forum Queeres Archiv München zu Paul Hoecker (1854-1910). Sie möchte das Leben und das Werk von Paul Hoecker erforschen und weitere Informationen zum Skandal um das Madonnenbildnis von 1898 an der Akademie der Bildenden Künste München sammeln. Als Gründungsmitglied der Forschungsgruppe ist der Künstler Philipp Gufler selbst an der kollektiven Recherche zu Hoeckers Leben und Werk beteiligt. Diese gemeinschaftliche Wissensproduktion bildet einen wesentlichen Hintergrund seiner neuen Installation "Imitationen von Paul", die er bei dem Vortrag vorstellt.
Weitere Informationen zur Paul Hoecker Forschungsgruppe und der neuen Publikation "Spuren von Paul": https://forummuenchen.org/projekte/forschungsgruppe-zu-paul-hoecker/
Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Nachrichten bitte an weingartner@adbk.mhn.de oder sigmund@adbk.mhn.de
Zeit: 11:00 - 11:30
Ort: Akademie der Bildenden Künste München, Neubau, Auditorium, E.EG.28
Eintritt: Um Anmeldung wird gebeten: weingartner@adbk.mhn.de oder sigmund@adbk.mhn.de
Veranstalter*in: Akademie der Bildenden Künste München
Webadresse: https://www.adbk.de/de/aktuell/aktuell-blog/was-bleibt-was-kommt-workshop-zum-archiv-der-akademie-der-bildenden-kuenste.html
Email-Adresse: weingartner@adbk.mhn.de
Weißwurstfrühstück mit Margott Dick-Adenz
Ein spaßiger Vormittag mit Weißwurst, Brezn, Getränken und dem neuen Star am Münchner Travestie-Himmel
In unserem Café Regenbogen feiert das Weißwurstfrühstück mit Margott Dick-Adenz Premiere! Hinter diesem Künstlernamen verbirgt sich Marc Urban, der als Theaterpädagoge, Puppenspieler und Travestiekünstler in ganz Deutschland die Fäden zieht und neben Shows und (Kinder-)Theater auch queere Stadtführungen anbietet.
Dieser Allrounder lädt zum ersten Weißwurstfrühstück ins Café Regenbogen und macht diesen Samstag zu einem vergnüglichen Start ins Wochenende! Übrigens: Auf Wunsch gibt es auch vegane Alternativen!
Der Eintritt ist frei, Essen/Getränke á la carte.
Anmeldung bitte an: veranstaltungen@muenchner-aidshilfe.de
Zeit: 09:00 - 12:00
Ort: Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71
Eintritt: frei
Veranstalter*in: Münchner Aids-Hilfe e.V.
Webadresse: www.muenchner-aidshilfe.de
Email-Adresse: info@muenchner-aidshilfe.de
Munich Kyiv Extravaganza
Die Drag-Show mit ukrainischen Künstler*innen aus ganz Europa
Tauch ein in eine Welt voller Glanz und Glitzer! Samantha Jackson und Christina Parficheva laden zu einem magischen Abend mit atemberaubenden Auftritten von Sänger-, Drag- und Cabaret-Künstler*innen.
Samantha Jackson ist Bayerns erste ukrainische Drag Queen und hat die Herzen der Menschen mit ihrer Stimme, ihrem Charme und ihrer Botschaft im Sturm erobert. Die Zwei-Meter-Ikone (mit Heels!) musste ihre Heimat wegen des Krieges verlassen.
In München ist sie mittlerweile eine bekannte Künstlerin und hat mit ihrer Opernstimme schon bei zahlreichen Produktionen auf der Bühne gestanden; sie singt Pop und Gay-Hymnen. Ihr Anliegen: Ein Leben in Freiheit!
Christina Parficheva ist unser Multitalent. Die Ukrainerin ist ziemlich umtriebig, weil sie viel zu neugierig ist, um sich nur auf eine Sache zu konzentrieren. So hat sie jahrelang auf internationalen Filmfestivals und für Start-ups gearbeitet, in Odesa einen Unverpackt-Laden aufgebaut und sie liebt es, Veranstaltungen zu organisieren! Drag ist ihre jüngste Leidenschaft.
Und das sind die Gäste von Christina und Samantha:
Sie ist eine Legende der ukrainischen Drag-Szene, eine Künstlerin, die eine ganze Ära geprägt hat. Der Name Dana National ist verknüpft mit den Anfängen der Drag-Kunst in der Ukraine; bis heute ist sie dort eine Ikone. Im Fernsehen, auf internationale Tourneen, Filmen und mit Musikvideos wie dem von Hurts („Beautiful Ones“) ist sie bekannt geworden.
Bei ihren Auftritten geht es nicht um Genres oder Konventionen, sondern um Präzision. Jeden Auftritt arbeitet sie sorgfältig aus, schauspielerisches Können und Musikalität kommen zusammen. Dana National wechselt mühelos Stimmung, Energie und Rhythmus.
Schon in der Schulzeit wollte Panas Poltawa unbedingt reisen und träumte davon, LKW-Fahrer zu werden. Doch auf Tournee zu gehen und Konzerte zu geben, erwies sich als viel spannender, sodass er beschloss, Opernarien zu erlernen und am Konservatorium zu studieren.
Danach bereiste Panas Poltawa Tschechien, Polen und Rumänien und räumte dort bei internationalen Wettbewerben sämtliche Preise ab. Er sang eine Zeit lang im Theater, ziemlich viel in der Philharmonie, brachte der schönen Samantha das Singen bei und reist nun mit verschiedensten Verkehrsmitteln durch die Welt, begleitet von fröhlichen Liedern.
Als Teilnehmer der TV-Show „X-Factor“ wurde Maksym Svirenko in der Ukraine bekannt, wo er mit seinem Charisma und seinen mutigen Interpretationen auffiel. Der Sänger aus Berdytschiw gilt als Vertreter der jungen Künstlergeneration der Ukraine.
Sein Schaffen vereint Jaz-Elemente mit tiefer Emotionalität und einer starken Bühnenpräsenz. Maksym ist in der Ukraine sowie im Ausland vielfach aufgetreten, begleitet meist von Jazz- oder Blasorchestern, was seinen Konzerten stets einen unverwechselbaren Klang verlieh.
Seine künstlerische Philosophie formuliert er so: „Ich werde jeden Tag neu geboren, um der Welt einen Teil von mir zu schenken.“ Das setzt er auf der Bühne immer wieder um. Jeden Auftritt macht er für das Publikum so zu einem persönlichen Erlebnis.
Stas Mi, auch bekannt als Mr. Robokov und Mitglied des Duos Squareplatz, ist ein ukrainischer audiovisueller Künstler, der in München lebt und arbeitet. Die Mission seines künstlerischen Schaffens ist es, der LGBTIQ*-Community mit seiner Kunst eine Stimme zu geben.
Von Fotoausstellungen über sein Engagement in der queeren Community Kyjiws bis hin zur Musikproduktion für unabhängige Künstler*innen und eigenen DJ-Sets: Jedes Projekt ist von persönlichen Erfahrungen und einer charakteristischen „Regenbogen“-Ästhetik durchdrungen.
Markian Strotsiak ist ein 21-jähriger Künstler aus der Ukraine, der derzeit in Berlin lebt und arbeitet. Als Jongleur begeistert er sein Publikum mit technischer Präzision und ausdrucksstarker Bühnenpräsenz.
Er stand bereits auf renommierten Bühnen, darunter dem Friedrichstadt-Palast und dem Wintergarten Varieté in der Produktion Snow Queen. Für ihn ist seine Kunst nicht nur ein Beruf, sondern eine echte Berufung und große Leidenschaft.
Trotz seines Erfolgs im Ausland bleibt er seiner Heimat eng verbunden. Nach dem Ende des Krieges plant er, in die Ukraine zurückzukehren und zur Wiederbelebung sowie Weiterentwicklung der Kunstszene beizutragen.
Divas Milk ist eine ukrainische Drag Queen, Sängerin, DJ und Moderatorin, die auf offener Bühne zu ihren Emotionen steht. Ihre Auftritte sind eine Synthese aus Musik, Performance und persönlicher Geschichte. Glamour trifft auf Tiefe.
Divas Milk schafft einen Raum, in dem Drag nicht nur schön anzuschauen ist, sondern eine Form von Freiheit. Wie sie selbst betont, ist Drag ein Weg, über sich selbst ohne Zensur zu sprechen und gesellschaftliche Stereotype zu durchbrechen.
Und last but not least: Für eine tadellos aufgeräumte Bühne sorgt Drag King Herr Schaftlich. Herr Schaftlich ist wie der nette Nachbar von nebenan: Er würde dir jederzeit seine Eier leihen. Am 7. August aber räumt er einfach die Bühne auf.
Zeit: 20:00 - 23:00
Ort: Wannda Circus, Völckerstraße 5
Eintritt: 29/25 Euro zzgl. VVK-Gebühren
Veranstalter*in: Munich Kyiv Queer, Wannda, CSD München, Kulturreferat der Stadt München
Webadresse: www.MunichKyivQueer.org
Email-Adresse: info@MunichKyivQueer.org
Run for Life 2026 - Anmeldungen gestartet
Für den Benefizlauf zugunsten der Münchner Aids-Hilfe am 13.9. könnt ihr euch ab sofort anmelden
Am 13. September startet der Run for Life 2026. Der Benefizlauf zu Gunsten der Münchner Aids-Hilfe findet heuer zum 26. Mal statt! Anmeldungen sind ab sofort möglich unter www.runforlife.de
Macht mit bei diesem fröhlich-sportlichen Nachmittag, bei dem ihr außerdem die Arbeit der Münchner Aids-Hilfe unterstützt.
Wir freuen uns auf euch!
Zeit: 12:00 - 16:00
Ort: Bayerisches Nationalmuseum/Vorplatz
Eintritt: 25 €
Veranstalter*in: Münchner Aids-Hilfe e.V.
Webadresse: www.runforlife.de
Email-Adresse: info@muenchner-aidshilfe.de
Selbstverteidigung für FLINTA* aus dem Nachtleben mit safe in the city
Kostenfreie FLINTA*-Schulung: Selbstbehauptung & Selbstverteidigung
Du bist im Nachtleben, Kunst- oder Kulturbereich aktiv?
Dann laden wir dich zu einer kostenfreien Schulung von Safe in the City ein.
In dem praxisnahen Workshop lernst du, Grenzüberschreitungen frühzeitig zu erkennen, deine Grenzen klar zu setzen und in herausfordernden Situationen selbstbewusst zu handeln.
Inhalte sind unter anderem Selbstbehauptung, Deeskalation, Körpersprache, Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit sowie einfache, praxiserprobte Techniken der Selbstverteidigung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Zielgruppe: FLINTA*-Personen mit Bezug zum Nachtleben, Kunst- und Kulturbereich
Anmeldung und Plätze: max. 20 Plätze verfügbar - verbindliche Anmeldung per Mail an mona@muenchen.de bis 10.09.2026
Wichtig: Falls du nach deiner Anmeldung nicht teilnehmen kannst, sage bitte unbedingt und umgehend ab. Es wird eine Warteliste geführt, sodass freiwerdende Plätze nachbesetzt werden können.
Zeit: 18:00 - 21:00
Ort: Safe in the City GmbH, Hofmannstr. 7b, 81379 München
Eintritt: kostenfrei
Veranstalter*in: Fachstelle MoNa, Safe in the City GmbH
Email-Adresse: mona@muenchen.de
Sexismus & sexualisierte Gewalt? Nicht mit uns. Handeln lernen fürs Nachtleben
Workshop
Sexismus, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt gehören für viele Menschen zum Alltag im Nachtleben - oft subtil, manchmal offensichtlich. Doch wo fängt Sexismus eigentlich an? Wie können wir diskriminierendes oder übergriffiges Verhalten erkennen? Und vor allem: Was können wir als Veranstalter*innen, Crew, Barpersonal, Tür-, Awareness-Team oder Besucher*innen konkret tun?
In diesem interaktiven 4-stündigen Workshop verbinden wir fachlichen Input mit praktischen Übungen und Handlungsmöglichkeiten für Veranstaltungen und Clubkultur. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Formen von Sexismus und sexualisierter Gewalt, reflektieren eigene Haltungen und erarbeiten konkrete Strategien für einen solidarischen und sicheren Umgang im Nachtleben. Anhand von Fallbeispielen und Übungen trainieren wir Interventionen, Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Personen und Awareness in der Praxis.
Über die erfolgreiche Teilnahme kann ein Zertifikat ausgestellt werden.
Speaker*innen:
Leonie - Strong! LGBTIQ* Fachstelle gegen Diskriminierung und Gewalt, M. Sc. Psychologin
Katja - Frauen*notruf München Fachstelle Prävention, Sozialpädagogin, Multiplikatorin für Awareness
Luzia - Moderation der Nacht (MoNa), Sozialpädagogin, Supervisorin & Mediatorin, Multiplikatorin für Awareness
Anmeldung erforderlich: https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/detail/28-09-2026_sexismus-umgang-mit-sexualisierter-gewalt
Zeit: 18:00 - 22:00
Ort: Orangehouse, Hansastraße 39 - 41
Eintritt: kostenfrei
Veranstalter*in: Feierwerk - Fachstelle Pop
Webadresse: https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/detail/28-09-2026_sexismus-umgang-mit-sexualisierter-gewalt
Email-Adresse: pop@feierwerk.de
Zivilcourage und Selbstsicherheit im Nachtleben mit dem K105 (Kommissariat für Prävention und Opferschutz)
Kostenfreier Workshop: Zivilcourage & Selbstsicherheit
Du bist im Nachtleben, Kunst- oder Kulturbereich aktiv? Dann laden wir dich herzlich zu einem kostenfreien Workshop des K105 München (Kommissariat für Opferschutz und Prävention) ein.
Im interaktiven Polizeikurs lernst du, Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen, angemessen zu handeln und deine eigene Sicherheit zu stärken. Themen sind unter anderem das Erkennen von Risikobereichen, der effektive Einsatz der Stimme, sinnvolle Selbstverteidigung, Zivilcourage, Notwehr und Nothilfe sowie der Ablauf nach einer Anzeigenerstattung. In praktischen Übungen erproben die Teilnehmer*innen, wie sie sich in kritischen Situationen schützen, in Sicherheit bringen oder anderen unterstützend zur Seite stehen können.
Zielgruppe: alle Personen mit Bezug zum Nachtleben, Kunst- und Kulturbereich
Referent*innen: Larissa Schneier und Herr Kerschagel, Kriminalfachdezernat 10 München - Prävention und Opferschutz
Anmeldung und Plätze: 20 Plätze verfügbar (verbindliche Anmeldung bis 01.10 über mona@muenchen.de erforderlich!!!)
Wichtig: Falls du nach deiner Anmeldung nicht teilnehmen kannst, sage bitte unbedingt und umgehend ab. Es wird eine Warteliste geführt, sodass freiwerdende Plätze nachbesetzt werden können.
Zeit: 17:30 - 21:30
Ort: Franziskanerstraße 8, Raum 501, München
Eintritt: kostenfrei
Veranstalter*in: Fachstelle MoNa, Polizei München/K105 - Prävention und Opferschutz
Email-Adresse: mona@muenchen.de
Veranstaltungsmeldung
Gerne nehmen wir Veranstaltungen auf dieser Seite bzw. in unsere wöchtenliche Info-Mail an den Communityverteiler auf.
Bitte nutzen Sie dazu untenstehenden Link.
Veranstaltungsprogramm der Community
In der Münchner Community finden viele, regelmäßige Veranstaltungen statt. Diese können aufgrund der Vielzahl hier nicht einzeln aufgenommen werden. Wir empfehlen daher die Termine und Veranstaltungsseiten der jeweiligen Einrichtungen zu besuchen, z.B. Sub, LeZ, Sportvereine, Selbsthilfegruppen.
Eine Übersicht finden Sie auf der Seite "Gruppen und Vereine".
Queeres Vernetzungtreffen München
Einmal im Quartal treffen sich die Münchner Gruppen, Vereine, Intitativen zu einem Queeren Vernetzungstreffen im Tagungungszentrum der Münchner Aids-Hilfe zu Austausch, Planung, Diskussion und Nachbesprechung zu aktuellen Themen und Veranstaltungen.
Fasching - CSD - Straßenfeste, das Jahr im Überblick
Fünf queere Münchner Vereine (Münchner Löwen Club e. V., Sub e.V. - Schwul in München, Münchner Aids-Hilfe, Forum Queeres Archiv München, Rosa Liste e.V.) veranstalten jeweils am Rosenmontag im Oberangertheater einen QUEEREN FASCHINGSBALL.
Informationen dazu befinden sich in der Regel auf den Internetseiten der oben genannten Vereine bzw. unter aktuelle Veranstaltungen
In München wird bekanntlich rund um den Viktualienmarkt gefeiert. Beim "Tanz der Marktfrauen" ist auch die queere Community vor Ort. Vor der Deutschen Eiche in der Reichenbachstraße wird bist zum Abend getanzt und geschunkelt.
Der MLC München - einer der größten Fetisch-Vereine der Welt - organisiert in der Starkbierzeit ein schwules Starkbierfest. Während dieses Events wird auch der Baverian Mr. Leather von der Fetisch-Community gewählt.
Termine und Informationen befinden sich auf der Internetseite des MLC München (mlc-munich.de) oder unter aktuelle Veranstaltungen
Mit dem Tanz in den Mai und der Wahl der Münchner Maikönigin am 30. April in der Hans-Sachs-Straße eröffnet die LGBTIQ*-Community die Saison der Münchner Straßenfeste.
Die Community trifft sich am späten Nachmittag vor dem Cafe Nil und erwartet den Einzug der Maikönigin-Kanditat*innen. Die Kandidat*innen päsentieren sich und werden anschließend vom Publikum gewählt. Den Abschluss bildet die Krönung zur "Seligen Münchner Maikönigin".
In der Regel findet immer am 1. Mai am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz das bunte Maibaumfest am „Rosa Stangerl“ im Glockenbachviertel statt.
Bei hoher Regenwahrscheinlichkeit gibt es meist einen Ersatztermin.
Weitere Informationen unter: www.rosastangerl-bayern.de
Am 17. Mai ist der International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz IDAHOBIT oder auf deutsch: Interantionaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*phobie bzw. -feindlichkeit.
Die Community weißt in der Regel mit Aktionen an diesem Tag (Veranstaltungen, Reden, Demonstration, etc.) auf die Situation von LGBTIQ*-Menschen hin, die immer noch von Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt betroffen sind.
Auch in Müchne finden dazu Veranstaltungen statt. Mehr Informationen unter: aktuelle Veranstaltungen
Das Sub - schwul-queeres Zentrum München veranstaltet in der Regel am Vorabend von Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam eine Bar Tour durch das Glockenbachviertel.
Infos folgen
Das lesbische Straßenfest ist ein Höhepunkt lesbischer Sichtbarkeit im Rahmen der Pride-Weeks.
Vormals in der Angertorstraße feiert die lesbische Community nun am Stephansplatz im Glockenbachviertel.
Mehr Informationen: https://lesbenfest-muc.de/
Die Münchner Prideweeks beginnen in der Regel am zweiten Wochenende im Juni und enden mit den CSD Samstag und Sonntag am vierten Juni-Wochenende.
Ein buntes Veranstaltungsprogramm und viele Aktionen begleiten so den CSD.
Mehr Informationen unter: www,csdmuenchen.de
Ab 2023 findet der Münchner CSD immer am vierten Wochenende in Juni mit der großen CSD-Demo/Parade und CSD-Straßenfest statt. Hunderttausende Menschen demonstrieren und feiern für die Rechte von LGBTIQ*.
Mehr Informationen unter: https://www.csdmuenchen.de
Alle zwei Jahre findet ein queeres Sportfestival statt.
Mehr Informationen unter: https://www.teammuenchen.de/
Der queere Tennis-Verein InsideOut begrüßt jährlich etwa 100 Tennis-Spieler*innen zum König-Ludwig-Cup:
Das Sub feiert in der Regel immer am dritten Samstag im August seinen Geburtstag mit einen Straßenfest in der Hans-Sachs-Straße.
Weiter Informationen: https://subonline.org/
Der Run for Life wurde 2001 als Benefizevent ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit für das Thema HIV/Aids zu erhöhen und die Arbeit der Münchner Aids-Hilfe zu unterstützen. Initiator war der queere Sportverein Team München.
Der Run for Life finde in der Regel immer am zweiten Sonntag im September statt - mehr Informationen unter:
https://www.runforlife.de
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Das Münchner Oktoberfest lockt Millionen von Menschen auf die Theresienwiese. Auch die queere Community trifft sich dort.
Über die Jahre haben sich verschiedene Events etabliert:
Der legendäre GaySunday des MLC München e.V. findet in der Bräurosl am ersten Sonntag statt und auch tags darauf tritt man sich im Biergarten oder dem überdachten Außenbalkon.
Am zweiten Montag des Oktoberfestes trifft sich die Community in der FischerVroni zum sogenannten "Prosecco-Montag" oder "RosaMontag".
https://www.oktoberfest.de/informationen/service-fuer-besucher/lgbtiq-auf-der-wiesniesn
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Der erste queere Weihnachtsmarkt startete im Dezember 2005 am Stephansplatz. Mittlerweile ist der pinke Weihnachtsmarkt ein fester Bestandteil im Glockenbachviertel und gehört zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten in München.
Mehr Informationen
Jährlich am 1. Dezember gibt es eine Reihe vom Veranstaltungen zum Welt-AIDS-Tag.
In der Regel findet ein Gedenkmarsch organisiert von der Münchner Aids-Hilfe e.V. (Start am Odeonsplatz) statt.